Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Quotenbringer wie Fußballeuropameisterschaft, Olympische Spiele, Felix Baumgartners Stratosphärenfall sowie Innovationen der neuen TV-Direktorin konnten den Jahresmarktanteil von ORF 1 und 2 2012 nicht stabilisieren. Stand bis Donnerstag: 36 Prozent nach 36,4 anno 2011 (als der ORF gegenüber 2010 1,4 Prozentpunkte verlor).
Zusammen mit dem erst im Oktober 2011 gestarteten ORF 3, mit Sport Plus, dem ARD-ZDF-SF-ORF-Gemeinschaftssender 3sat und ORF 2 Europe gerechnet blieb die Quote der ORF-Sender gegenüber 2011 konstant bei 38,9 Prozent.
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zeigte sich in einem Jahresbilanz-Mail an die Belegschaft zuletzt zufrieden mit den Entwicklungen. "Wir konnten erstmals seit vielen Jahren einen ganz stabilen Marktanteil erzielen. Das ist in Zeiten weiter zunehmender Konkurrenz ein ganz besonderer Erfolg", so Wrabetz, der allen ORF-Bereichen dankte. Als großer Herausforderungen für 2013 sieht der ORF-Chef die Ski-WM in Schladming und das Thema ORF-Gebühren. "Wir müssen dafür sorgen, dass wir im Jahr 2013 eine Fortsetzung der Refundierungsregelung über 2013 hinaus erwirken - diesmal nach Möglichkeit ohne 'MIZ'." Hinter dem Kürzel "MIZ" verbirgt sich das von der Politik im ORF-Gesetz festgehalten "Maßnahmen-, Indikatoren-, Zielwerte-Programm", das eine kontinuierliche Senkung der Personalkosten des öffentlich-rechtlichen Senders vorsieht. (red, DER STANDARD, 28.12.2012, Update/APA)
Zum Thema
Bulle und
Sport bremsen Fall des ORF nur - Selbst Großevents wie Red Bulls Flugshow aus der Stratosphäre, Fußball-EM
oder Olympische Spiele ließen den ORF seine Quoten 2012 nur beinahe halten. Puls
4 und Servus TV konnten dieses Jahr zulegen.
Anfang Juni legt der ORF in einer Klausur fest, wo 2014 75 Millionen gekürzt werden. 30 für Befreiungen von Gebühren verweigert die Republik vorerst. Über eine weitere Resolution für die Refundierung streiten die Stiftungsräte
Freie sollen vor allem lohnsteuerpflichtige Honorare mit Sozialversicherung erhalten, ihre prekäre Entlohnung etwas verbessert werden
Ex-Skirennläufer Schönfelder und Musical-Paar Shaki/Perman weiter - Bis zu 870.000 ZuschauerInnen am Freitag dabei
Boston Consulting referiert ORF-Forderungen (laut ORF) als "Kernergebnisse" ihrer Strategiearbeit - Versorgungsauftrag: Social Media, Mobile und Crossmedia-Vermarktung - Mehr Onlinewerbung
Er fände es dennoch "richtig", wieder "bei so etwas Großem mitzumachen
Das Ergebnis (EGT) der ORF-Mutter lag im ersten Quartal bei minus 10,4 Millionen Euro und damit um 3,4 Millionen besser als geplant
Wehdorn nach STANDARD-Infos: Kompatibel mit Denkmalschutz - ORF im ersten Quartal 2013 über Plan: Herbstevent fix - Wo fehlende Gebühren ORF helfen
Mit zwölfeinhalb Minuten Redezeit liegt Österreichs ältester Jungpolitiker in den drei wichtigsten TV-Nachrichten vorn
ORF-Generaldirektor gegen festgelegte Quote für bestimmte Programmbereiche
Neues Telekommunikationsgesetz kommt - ORF-Techniktochter will der Media Broadcast Konkurrenz machen
Der Frauenanteil in ORF-Debatten stagniert. Weil sie zu passiv sind, sagt Robert Stoppacher. Weil der ORF zu lasch ist, sagt die Grüne Judith Schwentner
Prominente interpretieren ab 12. Mai immer sonntags die sieben Hauptlaster
Steigende Arbeitslosigkeit für das zweite Halbjahr erwartet - Angespannt aufgrund ORF-Gebührenrefundierung
Im Vergleich deutlich mehr Zuschauer bei Salzburg-Wahl - Durchschnittlich 421.000 Zuschauer
Reaktion: "Wir müssen jeden verfügbaren Euro in originäres österreichisches Programm investieren"
Programmbeiträge in Fernsehenund Radio von Freitag bis Sonntag
Kleinerer und unabhängiger Stiftungsrat, Verlängerung der Gebührenrefundierung, Haushaltsabgabe und Einbindung in Newsroom-Planungen
Gerfried Sperl antwortet auf Armin Wolfs Gastkommentar über die Reform des ORF
Sie war bisher für das Online-Angebot des ORF-Landesstudios Wien verantwortlich
ORF-Chef Wrabetz will "brachliegendes Familiensilber" verkaufen - 20 bis 30 Prozent des Einsparungsziels durch Einmalerlöse - Deutliche Quotenrückgänge will er "genau analysieren"
Das Programm beschäftigt derzeit Medienbehörde und Bundeskommunikationssenat
Landesstudios sollen in Tochtergesellschaften umgewandelt werden
Kürzung der Filmförderung "würde mir nicht als besonders vorausschauend erscheinen" - VÖZ trommelt weiter für Leistungsschutzrecht
Auch künftig am Wochenende zu sehen - 25-jähriges Jubiläum mit Tag der Landesstudios am kommenden Samstag
Wie kann Red Bull Stratos am meisten Zuseher haben? Das schaut man sich doch auf Servus TV an oder nicht?
Ich glaub es gibt in österreichischen Haushalten noch soviele senile alte Menschen, die sich noch nie auf ATV, Puls 4 oder Servus TV verirrt haben oder diese Sender gar nicht einstellen können. (Automatischer Sendersuchlauf ist für die leider schon zu kompliziert) und wie in ihrer Jugend nur ORF 1 und 2 kennen. Möchte die Quote in 10 Jahren sehen, wenn die weggestorben sind. Kaum ein Junger schaut in Zeiten des Internets und online Mediatheken noch fern
Er würde Sie z. B. darüber informieren, dass Sie und jeder Österreicher zum Jahreswechsel 612 Euro erhalten hätten, wenn der Staat die Staatsschulden kreditfinanziert auf die Bürger umgeschuldet hätte.
http://niveus.at/buerger-bailout
Damit könnten Sie sehr lange GIS Gebühren zahlen.
Ebenso könnten sie länger schlafen, weil die besten Sendungen im Hauptabendprogramm und nicht nach 22 h gespielt werden würden.
Ein starker ORF würde sich auch nichts von der VÖZ aufschwatzen lassen ...
Ich würde mir natürlich auch wünschen, dass die "besten" Sendungen im Hauptabendprogramm laufen - leider sind wir da aber in der Minderheit. Wie soll der ORF seine Gebühren vor der Mehrheit sonst rechtfertigen, wenn sie plötzlich nicht mehr das gewohnte/gewünschte Programm bekommt (Millionenshow, Was gibt´s neues, US-Sendungen zum Abwinken, und hie und da ein Runder Tisch mit immer den gleichen altbekannten Gesichtern inkl. überforderten unkreativen ModeratorInnen). Die Mehrheit (~ 35%) wünscht sich dieses Programm und der ORF will das Vertrauen dieser 35% nicht auch noch verspielen.
Das wird nix. Leider.
qualitätsverlust von ö1 und den permanenten missbrauch des gesamten apparats als propagandamaschine, revidiere ich meinen vorschlag, alles bis auf ö1 und orf 3 zu privatisieren, und plädiere für einen totalverkauf.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.