Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Düstere Zeiten für den Bundeskanzler. Zwei seiner Landeshauptleute wollen seinen Werbebrief nicht unterschreiben.
Wien - SPÖ-Chef und Bundeskanzler Werner Faymann wird sich zwei Wochen vor der Volksbefragung in einem Brief an alle Wiener und Burgenländer wenden und sich für eine Abschaffung der Wehrpflicht aussprechen. Mitunterzeichner sind jeweils Wiens Bürgermeister Michael Häupl und Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl. In den zwei anderen roten Bundesländern Steiermark und Salzburg ist dies offenbar aus mangelnder Unterstützung der dortigen Landeshauptleute nicht geplant.
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter argumentiert, dass die Volksbefragung keine Parteikampagne und die Mitwirkung einzelner Landesparteichefs daher rein freiwillig sei. Voves und Burgstaller hätten sich mehrfach sehr skeptisch zur Volksbefragung geäußert, daher sei es "nicht besonders sinnvoll" gewesen, sie um Unterstützung bei der Kampagne zu bitten. Wer auch immer in der SPÖ sich für die Abschaffung der Wehrpflicht engagiere, tue dies freiwillig. Kräuter räumt ein, dass es in der SPÖ durchaus unterschiedliche Meinungen gebe. Es wäre falsch, die Volksbefragung als Parteienkampagne zu missbrauchen. Den Brief Faymanns werde zum "überwiegenden Teil" übrigens die Bundes-SPÖ bezahlen.
Vonseiten der Salzburger SPÖ und Landeshauptfrau Gabi Burgstaller wird es dezidiert kein Schreiben und keine Empfehlung geben. Im Bundesparteipräsidium seien zwar Möglichkeiten erörtert worden, auf Landes- oder auch Gemeindeebene eine gemeinsame Empfehlung für die Volksbefragung abzugeben, berichtet ein Sprecher Burgstallers auf Anfrage des Standard. Nachdem es aber in der Salzburger SPÖ verschiedene Positionen in Sachen Wehrpflicht beziehungsweise Berufsheer gebe, "wird es seitens der Salzburger SPÖ auch keine derartige Empfehlung geben", heißt es aus dem Büro Burgstaller. Die Entscheidung stehe den Mitgliedern der Salzburger SPÖ ebenso frei wie der gesamten Bevölkerung. Nachsatz in Richtung der Parteifreunde in Ostösterreich: "Dafür ist direkte Demokratie da."
In der Steiermark hatte Landeshauptmann Voves kein Hehl daraus gemacht, dass er die Volksbefragung für sinnlos hält. Eine Empfehlung der Landespartei werde es nicht geben, das Volk möge selbst eine Entscheidung treffen. "Das ist keine Parteienfrage, und wir sollten damit auch keine Propaganda betreiben", sagt der steirische SPÖ-Geschäftsführer Toni Vukan zum Standard.
Faymann selbst wird am 8. Jänner im ORF-Bürgerforum für ein Profi-Heer werben. Eine Woche vor der Volksbefragung wird sich Verteidigungsminister Norbert Darabos in der ORF-Pressestunde Innenministerin Johanna Mikl-Leitner stellen.
Die SPÖ setzt stark auf Kino-, TV- und Radiospots, ab Freitag startet eine Plakatkampagne. "Wir müssen das Informationslevel anheben", sagt Kräuter. "Je mehr die Leute wissen, desto höher ist ihre Bereitschaft, für ein Profi-Heer zu votieren."(Thomas Neuhold, Colette M. Schmidt, Michael Völker, DER STANDARD, 28.12.2012)
Während Österreich den Rückzug vom Golan verkündete, ging im Waldviertel die größte Truppenübung des Jahres über die Bühne
Beide Parteien lehnen neue Sicherheitsstrategie der Koalition ab - FPÖ überlegt noch
Hohe Diplomaten des Außenamts und Militärs des Bundesheeres kritisieren die Heimkehr der Blauhelme vom Golan als Fehler
Sportnachmittage, Leistungschecks und Abzeichenerwerb geplant
Verteidigungsminister Klug unter Beschuss der Milizverbände - diese vermissen Klärung "wesentlicher Zukunftsfragen"
Nachfolger von Edmund Entacher
Am liebsten würde die Koalition noch im Juni die vorformulierte Doktrin im Parlament beschließen. Der Opposition fehlt die parlamentarische Handschrift
Zwischen 2016 und 2018 will Verteidigungsminister insgesamt 16 Millionen Euro ausgeben
Beschluss spätestens im Juli angepeilt
Commenda, Oschep, Resch und Sinn wollen Generalstabschef werden
Verteidigungsminister beobachtet Golanhöhen und hält Bundesheer zum Abzug bereit
Angebotsfrist für Militärflugbasis mit viel Wald endet am 14. Juni - Mindestkaufpreis 10,5 Millionen Euro
Mikl-Leitner will mehr Integration beim Heer, obwohl es dort keine Migranten gibt
Papier an Vorsitzenden des Verteidigungsausschuss Fichtenbauer übergeben
Bisheriger Stellvertreter folgt auf Entacher - Bair wird Stellvertreter
Umfrage unter Grundwehrdienern im Auftrag des neuen Verteidigungsministers
Verteidigungsminister Klug präsentierte Umfrage unter Grundwehrdienern - Auch mehr Schießübungen gewünscht
Generalstabschef wird am Freitag mit Orden und Feiern verabschiedet
Freiwilliges Sozialjahr wird für Rettungsdienste geöffnet - Keine generelle Öffnung für Frauen - Hilfsorganisationen zufrieden
Innenministerin für Weisung zu Umgang mit Präsenzdienern
Schluss mit brutalen Ausbildungsmethoden, rüdem Kasernenton, rechtsextremen Umtrieben: Gerald Klug schafft in seinem Ressort ein Zentrum für adäquaten Führungsstil beim Militär
Tiroler Initiative sammelte genügend Unterschriften
Erste Bilanz des rot-schwarzen Ministerduos zur Wehrdienstreform: Klug und Mikl-Leitner exerzieren vor, wo man auf Rekruten verzichten kann
Generalstabschef verzichtet auf redimensionierte Feier - Stattdessen kleiner Festakt in Rossauerkaserne - Scharfe Kritik von FPÖ an Darabos
Offiziersgesellschaft verlangt mehr Geld für Unteroffiziere, die Rekruten ausbilden
Sämtliche Berufs-, Standesbezeichnungen und Titel werden in der männlichen Form dargestellt und sind, sofern nicht explizit darauf hingewiesen, für beide Geschlechter zu deuten.
Liebe Frau Burgstaller
Sie plädierten im ORF für eine Beibehaltung der Wehrpflicht, doch was sie als Begründung dafür angaben, zeigte, dass sie keine Ahnung haben.
Die Zwangsverpflichteten Rekruten werden zwar nur mit einem Taschengeld entlohnt, doch ist dies nicht der einzige Aufwand der getrieben werden muss. Eigens dafür abgestelltes Kaderpersonal wird benötigt um die Rekruten "auszubilden" - diese kosten Geld! Es muss für die Verpflegung und Unterbringung gesorgt werden, auch das kostet Geld. Früher betrachtete man die abgerüsteten Wehrdiener als Reserve auf
Leider ist der Beitrag versümmelt worden: Hier der komplette Text: http://www.barvinek.at/downloads... ller.xhtml
Klar: Verteidigen müssen wir können. Zur Not.
Wichtiger wäre ein Österreicherdienst der z.B.
- Zivildiensttätigkeiten übernimmt
- Jedem beibringt, wie man mit Katastrophenfällen umgeht
- allen die Fähigkeiten gibt, z.B. einen Unfallort tatsächlich abzusichern
- vermittelt, wie man verschiedenste Erste Hilfe Maßnahmen tatsächlich durchführt - statt dieses 8-16 Stunden Spaßteils, dass man für den Führerschein braucht. Z.B. zeigt, wie man einen Verletzten im Gelände versorgt und stabilisiert
- jedem klar macht, was die ersten 5 Schritte sind, falls es brennt - außer schreiend davonzulaufen.
- jedem einige Monate Sport und Bewegung näher bringt
usw. usw.
Das wäre ein Dienst am Staat, der neue Perspektiven verschafft, Fähigkeiten vermittelt
Bitte tun Sie das nicht. Ich habe auch nicht viel für Feymann übrig und die Krone verachte ich sogar, dennoch werde ich gegen die Zwangsarbeit stimmen. Die Verschwendung der Lebenszeit junger Menschen muss endlich ein Ende haben, was die Krone dazu sagt ist mir herzlich egal.
eine webseite fast ohne text, plakate fast ohne text, so auf die art, die mutterglucke sagt, der bub soll keinen wehrdienst leisten.... dabei gehts drum, dass der bub (oder das dirndl) in kampfeinsätze geschickt werden soll.
Der "Frauen für Berufsheer"-Schwindel
http://www.ceiberweiber.at/index.php... es&id=2583
als Hitler einmarschiert ist haben die dann brav aufsalutiert und ihren Nazigenossen den Weg geebnet!
Im Schießen auf Arbeiter, da waren sie deutlich besser.....
das war im Auftrag von Engelbert Dollfuß - er ist Vorbild von Wolfgang Schüssel!!!
Wollen wir das wieder - nur um sich selbst oder dem Buberl den Dienst zu ersparen?
Sollte da nicht das Zucker-in-den-Ar...-blasen ein Ende haben?
Auf protestierende Massen kann auch die Polizei schießen, dafür braucht man kein Berufsheer. (Siehe Verrtrag von Lissabon). Aber Zwangsrekruten ein halbes Jahr auszubilden nur um dann sämtliche Kosten abzuschreiben kommt teuer. Ausgebildetes Kanonenfutter wird in den aktuellen Bedrohungsszenarien nicht mehr gebraucht.
"Bereits im Sommer 1935 schrieb das Bundesdienstpflichtgesetz das Dienen im Bundesheer vor, bevor man in den Bundesdienst übernommen werden konnte. Ab April 1936 galt in Österreich die Allgemeine Wehrpflicht von zwölf Monaten (die Dienstpflichtigen wurden auch D-Männer genannt), ab Februar 1938 von 18 Monaten."
sogar die "weissen jahrgänge" kamen dran im ständetstaat: "Die Regierung führte auch die Einberufung von Ersatzreservisten (so genannte E-Männer) für drei Monate ein - um die ungedienten Jahrgänge ("Weiße Jahrgänge") auch heranziehen zu können. "
... bei den Sozen ...
"Genosse" Gaal (Beschwerdekommission), zweifelsohne ein ultra-linientreuer Sozi (s.u.) hat vor versammelter Kasernenbelegschaft und hochrangigen Gästen (auch aus dem Ausland) mitgeteilt, daß die Wehrpflicht gut und wichtig ist und unbdedingt bleiben muss; sie hat sich jahrzehntelang bewährt und er lässt sich sein Heer nicht schlechtreden.
SOZIgaal ... im Aufsichtsrat der neuen Privatbahn (WESTBAHN) Weibel, Haselsteiner, Menz, Gaal, Strasser ...
sollten bei der abstimmung gar kein kreuzerl machen, sondern sie sollten sich in einem kurzen memorandum deftigst artikulieren, welche arschpartie die parteien hier aufführen. jeder wirft dem anderen vor, seine meinung umgeworfen zu haben, was ja auch stimmt. zuerst war die övp für ein berufsheer und weil jetzt die spö für eines ist, ist sie für die beibehaltung des unseligen derzeitigen zustands. im hintergrund gehts nur um den zivildienst und sonst gar nix. die kosten für diese pseudoabstimmung wären besser für soziales auszugeben gewesen oder meinetwegen auch für die bildung, aber niemals für diese trottelhafte abstimmung oder befragung.
warum überhaupt hingehen?
1. ist keine bindende Abstimmung sondern eine Befragung
2. Die Thematik ist völlig abstrus, vor ein paar Jahrzehnten war der Zivildienst ein Problem, heute soll es der Grund sein?
3. Eine Regierung soll Politik praktizieren damit es keine bewaffneten Leute braucht und Punkt!
Oder wollt ihr Krieg?
4. Eine Regierung und Parteien die bewaffnete brauchen um sich gegen Völker, Gruppierungen mithilfe Millitärs durchzusetzen begeht Volksverhetzung - also einsperren.
grund genug. deshalb werden 100% all derjenigen hingehen, die diesen anachronismus auch in österreich beenden wollen. der rest darf gerne zu hause bleiben.
jedoch glaube ich es steckt mehr Potenzial dahinter wenn Betroffene die Staatsanwälte beschäftigen als nur ein Kreuzerl zu machen.
Ein Kreuzerl ist natürlich politisch korrekt und viel einfacher, als in den Papierkrieg zu ziehen - denn dazu braucht es Nerven, Zeit, Mut,Risikobereitschaft sowie auch Geld.
Wenn jeder irgenwie Betroffene für sich in dieser Weise kämpft würde sich schnell was ändern, jedoch halte ich die einzige Beteiligung bei einer Abstimmung/Wahl für eine Illusion weil das System das gleiche ist nur die Polit-Schauspieler darin wurden geändert.
Jedoch wer glaubt mit einem Kreuzerl ist es getan braucht sich nicht wundern wenn Ämter/Behörden/Politiker mit einem machen was sie wollen.
gehts schief wird man wohl die neue gleichbehandlungsrichtlinie, die im laufe des jahres in kraft tritt, bemühen müssen, um die wehrpflicht juristisch auszuhebeln. die wehrpflicht ist so oder so zu ende. besser ein ende mit schrecken (für die wehrpflicht-freaks) als ein schrecken (fast) ohne ende.
bisher ist von einer professionellen spö-kampagne leider nichts zu merken. wenn die spö nicht baldigst aufwacht, werden sich die ewiggestrigen wehrpflicht-befürworterInnen am ende durchsetzen. die övp agiert (wenngleich mit schwachsinniger horrorpropaganda) bislang weit effektiver.
die macht ja wohl eher die SPÖ, die ÖVP agiert halt mit pathos und übertreibt manchmal. allein wie die SPÖ unterschlägt, dass sie nicht nur den grundwehrdienst, sondern auch die miliz abschaffen will und dass es ihr um kampfeinsätze geht ("anspruchsvoller" als peacekeeping; das entsendegesetz - freiwillige teilnahme an auslandseinsätzen - als "hindernis", weil man in kampfeinsätze versetzen will...)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.