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Berlin - Damit die Konsumenetn in ganz Europa sparsamer mit Wasser umgehen, erwägt die EU-Kommission einem Zeitungsbericht zufolge, ineffiziente Wasserhähne und Duschköpfe zu verbieten. Analog zum Verbot der Glühbirne sollen nach dem Willen Brüssels künftig nur noch ressourcenschonende Armaturen im Handel zu finden sein, wie "Welt Online" am Donnerstag unter Verweis auf einen "Arbeitsplan" der Kommission berichtete. "Wasserbezogene Produkte" wie Wasserhähne und Duschköpfe seien darin als eine von sieben Produktgruppen genannt, die ressourceneffizient gemacht werden sollten.
Die anderen der sieben Gruppen umfassen laut "Welt Online" unter anderem Fenster, Stromkabel, Server-Computer in Unternehmen und Weinkühlschränke. Hintergrund der angestrebten Neuregulierung bei Armaturen sei, dass die EU-Kommission ihre sogenannte Ökodesign-Richtlinie künftig nicht nur auf stromverbrauchende Produkte beziehen wolle, sondern auch schon auf allgemein gehaltene "Umweltauswirkungen".
Dem Bericht zufolge sollen nun Studien zum Einsparpotenzial erstellt werden, daraufhin könnte ein Regelungsausschuss aus Mitgliedsstaaten und Verbänden über einen künftigen Gesetzesvorschlag zum Verbot herkömmlicher Armaturen beraten. (APA, 27.12.2012)
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soweit ich weiß, gibt es nur im süden europas (süditalien, spaniens mittelmeerküste, griechenland) zu wenig niederschläge, um den wasserverbrauch zu decken, überall sonst hingegen keine wasserknappheit. wennn das stimmt - und ich lasse mich gerne eines besseren belehren - dann verstehe ich den sinn hinter dieser initiative nicht. wasser zu horten macht wohl keinen sinn, oder?
...wenn es um EU Verordnungen geht!
Die machen niemals Sinn für die Bürger. Und die Antwort auf die Frage ist immer gleich: Der einzige Sinn solcher Verordnungen ist Geld für irgendwelche Lobbys ranzuschaffen.
"... dass die EU-Kommission ihre sogenannte Ökodesign-Richtlinie künftig nicht nur auf stromverbrauchende Produkte beziehen wolle, sondern auch schon auf allgemein gehaltene "Umweltauswirkungen"."
dann dürfte es die Energiesparlampen mit dem Quecksilber NIE geben!
und dieselbe Richtlinie geht davon aus, dass 80% der Energiesparlampen NICHT fachgerecht entsorgt werden.
bei uns auf jeden Fall.
Und sparsame Wasserhähne und Duschköpfe werden dort, wo wirklich Wassermangel gegeben ist, auch keinen wesentlichen Unterschied machen.
Und bevor die EU-Kommision nicht eine klare demokratische Legitimation hat, sollte sie garnichts mehr entscheiden und verfügen dürfen.
1) Der Durchfluss in den Zuleitungen wird verringert, dadurch wird die Bildung von Biofilmen erleichtert.
2) Die Konzentration der aggressiven Stoffe in den Abwasserleitungen wird erhöht, dadurch werden diese Leitungen stark angegriffen und müssen aktiv gespült (=Wasserverbrauch) und öfter saniert werden.
3) In Dürregebieten fällt dadurch kein einziger Tropfen Regen mehr. Egal ob wir das Wasser direkt die Donau nach unten fließen lasssen oder über den Umweg über eine Kläranlage.
Wow, in diesem Forum ist EU Bashing total angesagt. "Konstruktives" .... ist hier kaum zu finden.
Nur grüne Stricherln sobald einer was gegen die EU sagt. Nur rote Stricherln sobald einer die Idee auch nur ansatzweise unterstützt, auch wenn er der Art und Weise der Durchführung gegenüber kritisch eingestellt ist.
Die Masse der Menschen wird es offensichtlich nie schaffen, konstruktiv zu sein und schon gar nicht Resourcen-Management zu betreiben, oder den Müll zu trennen. Bei so viel Ignoranz und Bequemlichkeit unter uns ist es einfach nicht vermeidbar, dass uns jemand die Regeln diktiert und wir dann nur noch im Nachhinein jammern können.
in ihrem beitrag kann aber konstruktives auch mit einer lupe nicht gefunden werden...
aber zum thema: die gutgemeinte aktion mit dem verbot von glühbirnen ist ja sowohl marketingmässig für die eu als auch taktisch für die industrie ziemlich danebengegangen: in der übergangszeit haben sich die höchstwahrscheinlich lobbyierenden leuchtenhersteller auf ihr scheinbar so sicheres geschäft verlassen und völlig übersehen, dass die nächste generation schneller verfügbar wird als befürchtet. mit der auswirkung, daß man zum beinahe identen preis led-leuchtmittel kaufen kann, die nochmals 30 - 50 % strom sparen, beinahe ewig halten und sofort licht liefern - nur kommen sie halt nicht von europäischen herstellern.
und was wir jetzt befürchten: wieder kann aus einer ursprünglich für alle beteiligten guten idee ein kompletter nonsens werden.
der wasserverbrauch im haushalt ist im vergleich zu industrie und landwirtschaft gering. dank sparsamer haushaltsgeräte konnte der verbrauch vielfach reduziert werden. und aufklärung wäre da wesentlich effektiver als sinnlose vorschriften, die noch dazu leicht zu umgehen wären.
Ich denke ganz langsam merken die Menschen dass die Machkonzentration in Brüssel nur den Lobbyisten und Politikern hilft.
Da kann keine Werbekampagne mehr blenden.
Leider denken immern noch viele dass man mit "wahrer Demokratie", was auch immer das ist, das besser machen könnte.
Der weg zu mehr Gerechtigkeit, Freiheit und Bürgernähe liegt in der Subsidaridät.
Entscheidungen müssen möglichst nahe beim Bürger getroffen werden und auf die Region abgestimmt.
Man kann nicht ganz Europa ins selbe Korsett zwingen, da steigen nur die Spannungen.
und zum sparsameren Umgang mit den Resourcen anzuhalten, ist doch nicht verkehrt. Das kann man auch ohne Zwang mit neuen Techniken erreichen.
Also vorausschauend gejammert ist auch gejammert, aber trotzdem nicht notwendig!
Warum? Die Menschen kümmern sich einen Dreck um diese Dinge. Wir sind ignorant und kaufen billigst ein ohne an die Konsequenzen zu denken. Und die Industrie versucht möglichst viel (kurzlebiges) zu verkaufen was wiederum die Ressourcen frisst ... Sind das genügend Gründe?
Aus einem Gemeingut soll ein Spekulationsobjekt werden, mit dem sich dreistellige Milliardenbeträge verdienen lassen.
Schon klar, wer das bezahlt (wir Verbraucher) und wer daran verdient (grosse EUdSSR Multis) oder?
http://theintelligence.de/index.php... er-eu.html
Für mich nur ein weiterer Beweis dafür, dass das EUdSSR Politbüro die Verbindung mit der Realität verloren hat.
Der demokratische Volkswille wird übergangen und ignoriert.
Die EUdSSR Kommission "glaubt, dass die Privatisierung öffentlicher Daseinsvorsorge, einschließlich der Wasserversorgung, nützlich für die Gesellschaft sein kann"
Mehr braucht man nicht mehr dazu zu sagen.
auch wenn sie offenbar sehr stolz auf die wortkreation "EUdSSR" sind: soll das ein versuch sein, die vorwiegend konservativ-neoliberale kommission (bestehend aus gesandten der nationalen regierungen) in ein etwas weniger rechtes licht zu rücken ?
Die EUdSSR ist auch nicht von mir, gefällt mir aber sehr gut.
Ich erlebe und fürchte eine Parallele zu der "echten" UdSSR.
Undemokratisch und diktatorisch sind/waren beide. Es fehlt in der EU noch das Element "Ermittlung und Vernichtung der Andersdenkenden".
Vielleicht kommt das noch, keine Ahnung. Auf alle Fälle wünsche ich mir, dass die EUdSSR genauso auf dem Mülleimer der Geschichte landet wie die UdSSR.
Entscheidend ist, was "unten herauskommt". Das meiste ist bullshit. Ob das von einer konservativen, neoliberalen oder sozialistischen oder linken oder rechten "Kommission" kommt ist mir wurscht.
den duschkopf wollens mir vorschreiben, aber die riesigen wasserbecken für die kunstschneeproduktion sind ok und werden sogar noch gefördert?
wie wärs mit der kunstschnee-regulierung - oder wird das von der tourismus-lobby verhindert?
Sogar aus Hydranten wird momentan das Wasser für Kunstschneeerzeugung abgezweigt und kostenlos den Firmen zur Verfügung gestellt!
Die Gemeinde verrechnen den normalen Gemeindebürgern eine Unsumme Geldern für Ihren Hausgebrauch.
Passt das schon noch alles zusammen?
Die EU-Komission ist eine undemokratische Einrichtung die Prinzipien vertreten darf und nicht den Kleinformaten hinterherhäheln muss. Das ist gut und Schelcht weil ansonsten die Themen Energie- und Wasser sparen gar nicht angesprochen werden. Hierzulande ist Umwelt ja nur Bauernschutz. Der heimische Politsumpf nimmt Ihnen das wichtigste -Information über die wahren Verhältnisse. Wenn Sie sich darüber ärgern, sollten Sie dort beginnen zu kritisieren wo die Zusammensetzung EU-Komission bestimmt wird, nämlich bei den nationalen Regierungen!
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