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Damaskus/Moskau - In dem seit 22 Monaten andauernden Syrienkonflikt setzt sich UN-Vermittler Lakhdar Brahimi für die Bildung einer Übergangsregierung ein. In Damaskus warb er am Donnerstag für ein Gremium, in dem alle Konfliktparteien vertreten sein sollten. Die Übergangsphase solle mit Parlaments- oder Präsidentschaftswahlen enden, sagte er vor Journalisten.
Brahimi wirbt bereits seit seinem Amtsantritt als Sonderbeauftragter von Vereinten Nationen und Arabischer Liga für ein gemeinsames Vorgehen des Regimes von Bashar al-Assad und der Opposition. Bisher ohne Erfolg. Die Mehrheit der Aktivisten lehnt eine Lösung mit dem Staatsoberhaupt Assad vehement ab.
Radwan Siadeh vom oppositionellen Syrischen Nationalrat verwarf Brahimis Vorschlag am Donnerstag als "unrealistisch und abstrus". Die syrische Regierung äußerte sich nicht zu den Vorschlägen. Das Regime geht nach wie vor mit massiver Gewalt gegen die Rebellen vor.
Auch die französische Regierung erklärte erneut, dass es in Syrien keine Lösung mit Assad geben könne. "Wer für 45.000 Opfer in diesem Konflikt die Verantwortung trägt, kann nicht Teil eines politischen Übergangs sein", sagte ein Sprecher von Außenminister Laurent Fabius am Donnerstag in Paris.
Brahimi betonte weiter, dass es eine umfassende Veränderung in dem Land geben müsse. Der algerische Diplomat warnte, dass der Konflikt große Gefahren für die ganze Region berge. Der Vermittler war am Sonntag zum dritten Mal, seit er die Nachfolge des gescheiterten Sonderbeauftragten Kofi Annan übernommen hatte, zu politischen Gesprächen nach Damaskus gereist. Am Samstag wird er in Moskau erwartet.
Nach Ansicht des russischen Außenministers Sergej Lawrow werden die Chancen für einen Ausweg aus dem blutigen Konflikt geringer. "Aber es gibt sie noch, und darum müssen wir kämpfen", sagte er am Donnerstag der Agentur Interfax. Dafür müssten sich alle Seiten aber an die Vereinbarungen der Genfer Konferenz vom 30. Juni halten. "Die Alternative zu einer friedlichen Lösung ist blutiges Chaos. Je länger es dauert, desto größer wird sein Ausmaß - und desto schlimmer wird es für alle", so Lawrow.
Syriens stellvertretender Außenminister Faisal al-Mikdad hat sich in Russland bereits nach offiziellen Angaben mit Lawrow getroffen. Zum Inhalt der Gespräche machte das Ministerium keine Angaben. Russland gehört zu den wichtigsten Verbündeten von Assad.
Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch wies Berichte westlicher Medien zurück, Moskau wolle gemeinsam mit der US-Regierung auf eine Lösung in Syrien hinwirken, die eine Übergangsregierung und den Verzicht auf eine erneute Präsidentschaftskandidatur Assads vorsehe. Der Sprecher kritisierte, dass die USA und andere Länder sich nicht mehr an das Ende Juni vereinbarte Genfer Abkommen für einen politischen Übergang in Syrien hielten.
Unterdessen hielt die Gewalt in Syrien weiter an. Rebellen attackierten eine Polizeiakademie und einen Militärflughafen in der nördlichen Provinz Aleppo und lieferten sich Kämpfe mit Regierungstruppen nahe deren Stützpunkt Wadi Deif in Idlib. Nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in London griff die syrische Luftwaffe Ziele in den Provinzen Idlib und Homs sowie Vororte von Damaskus an. Bei einem Autobomben-Anschlag in einem Vorort von Damaskus kamen nach einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur zudem vier Menschen ums Leben.
Der Konflikt hat seit März 2011 inzwischen laut Aktivisten mehr als 45.000 Menschen das Leben gekostet. Das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge ging unterdessen davon aus, dass die Zahl der Flüchtlinge im Syrien-Konflikt Mitte kommenden Jahres 1,1 Millionen Menschen erreichen könnte. Das wären doppelt so viele wie bisher von der UNO gezählt. (APA, 27.12.2012)
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"Bereinigung des Schlachtfelds vor dem Ende Assads"
Mit Dank an Pipsv fuer den Link: http://www.enduringamerica.com/home/2012... n-ale.html
Die Terroristen koennen ja gar nicht eine Regierung stellen, da jede Gruppe fuer sich selber brandschatzt.
Zuerst stahlen sie Autos Im Kurdenviertel; Some of the cars would be sold back to the owners --- if they paid out a hefty ransom.
Statt die Kollegen im Kampf zu unterstuetzen gehen die Terroristen in die Haeuser stehlen ...
"... according to several fighters who were there the action failed when the army counterattacked because the rebel support units that were supposed to reinforce the front instead turned their attention to looting."
Lustig wie aus Helden Diebe werden
"In the first month and a half the rebels were really a united revolutionary group," Abu Ismael said. "But now they are different. There are those who are here only to loot and make money, and some still fight."
Quelle: http://www.enduringamerica.com/home/2012... n-ale.html
…
http://www.youtube.com/watch?v=S1MP7HzUdbs
…Empfehlenswert deshalb, weil BEIDE Seiten mit ihren völlig unterschiedlichen Einschätzungen der Situation in Syrien zu Worte kommen, und weil jenes entsprechende Maß für den gegenseitigen Respekt zu anderslautenden Meinungen als der eigenen praktiziert wird, den das FS3 hier leider vermißt.
Bezeichnend übrigens, daß diese kurze Diskussion (ca.18 Min) ausgerechnet auf PRESS-TV abgehalten wurde. - Jenem iranischen Sender, dessen Ausstrahlung dieses Jahr von der EU unter fadenscheinigen Vorwänden eingestellt wurde, wie das FS3 berichtete:
http://derstandard.at/plink/133... 6/25852138
Libanon mischt sich nicht ein in Syrien:
http://english.ruvr.ru/2012_12_2... -minister/
Rijeka eröffnet die Möglichkeit sich ein bisschen Transportkosten zu sparen:
http://dalje.com/en-econom... ted/454002
Der private Hafenbetreiber des zivilen Hafens Tartous zieht sich zurück:
http://business.inquirer.net/100013/ma... t-of-syria
Der Schwarzmarkt mit billigen BMWs und Mercedes blüht in Syrien, derzeit noch geliefert über die Türkei von einem Schweizer Autohändler:
http://www.iol.co.za/business/... N1udW9dOZA
Gestern fielen 197 Zivilisten den Raketen und Bomben der Armee-Einheiten des Assad-Regimes, die sich gerne als "Rijal Alassad" (Assads Männer) bezeichnen, zum Opfer. Bemerkenswert ist, dass in den letzten Wochen Hunderte von Zivilisten vor Bäckereien getötet wurden. Vorsätzlich und systematisch beschossen und bombardierten Kampfjets und Panzer der Assad-Armee Menschen, die dort auf Brot Schlange standen. Sie bezahlten das Brot mit ihrem Blut. Das jüngste Beispiel dafür ist das Massaker von Halfaya. Grund dafür: Das Assad-Regime betrachtet die Zivilbevölkerung in Städten, die sich von seiner diktatorischen Herrschaft befreiten, als soziale "Wiege" (hadinah shabiyyah) der Revolution. Wieviele Syrer werden "Assads Männer" heute töten?
Siehe meine beiden Postings dazu. Selbst wenn man gegen Assad ist und nur "Aktivisten", Rebellen und Oppositionelle als Quelle nimmt, so lassen sich Brueckenbauers Posting komplett in ihre einzelnen Lügen zerlegen.
Es gibt einen sehr guten Grund, warum er bisher noch nie eine Quelle angegeben hat. Für das Meiste gibt es schlicht keine, außer ihm selbst.
Ich denke nicht, dass dieser Poster ein Gewissen hat,.
Er verbreitet schlicht professionell Lügen und Propaganda und geht dabei noch deutlich über die meisten der "Aktivisten" hinaus.
In keinem seiner Postings finden sich weniger als 5 Lügen, selbst wenn man nur "Aktivisten" als Quelle nimmt. z.B. die Zahl 197, die er angibt, enthält auch sämtliche Toten Kämpfer auf beiden Seiten. Und liegt zudem noch über 30% über der Statistik von SOHR
https://www.facebook.com/syriaohr/... 2185375793
Laut SOHR sind von 150 Toten gestern 87 Kämpfer, der Rest Zivilisten.
"lau anna kulla kalben aua alqamtuhu hajaran,
laasbaha ssakhru mithqalan bidinari"
(Der klassische Dichter Abul-Alaa Almaarri, dessen Stadt Almaarra, einschliesslich der historischen Moschee, von der Assad-Luftwaffe dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die meisten Bewohner flüchteten in die Türkei oder in Berghöhlen, aber das kann ja unser Diktatur-Süchtiger nicht wissen). Ihm und seines gleichen sage ich auch:"alqafilatu tasier .. walkilab tanbah). Ich brauche das nicht zu übersetzen, denn die Diktatur-Süchtigen, die sich in diesem Forum herumtoben, sind ja "Syrien-Experten" und können selbstverständlich gut Arabisch, sonst wären sie Schmarotzer, die sich zu Angelegenheiten äussern, von denen sie nichts verstehen.
" die sich zu Angelegenheiten äussern, von denen sie nichts verstehen."
Stehen Sie gerade vor einem Spiegel? Wenn Ihre verlogenen Kommentare eins beweisen, dann die Tatsache, dass Sie von Syrien nichts verstehen und nicht verstehen wollen.
Ich wiederhole mich gerne: Gegen Assad, gegen das Regime zu sein, kann keine Rechtfertigung dafür sein, dass Forum mit Lügen, Übertreibungen und Hetze zu überfluten. Oder wollen Sie damit sagen, dass die Realität (ganz ohne Übertreibungen und literarische Ergänzungen) als Grundlage gegen das Regime zu sein, nicht ausreicht?
Ja, das ist seine Quelle für die Zahl. Allerdings schreibt LCC nicht, dass es alles Zivilisten waren und auch nicht, dass sie alle durch Syrische Streitkräfte umkamen. Durch Mörser, Autobomben, IEDs und Überfälle der Aufständischen kommen ebenso Zivilisten ums Leben, die in den Statistiken erfasst werden.
"By the end of Thursday LCCsy could document 197 martyrs including 9 children and 7 women."
Wenn daraus
"Gestern fielen 197 Zivilisten den Raketen und Bomben der Armee-Einheiten des Assad-Regimes […] zum Opfer" wird (und das wiederholt ohne überhaupt auf Kritik einzugehen), dann kommt bei mir der Gedanke, dass man es mit einem Lohnschreiberling zu tun hat. Ein überzeugter würde zumindest diskutieren, Quellen angeben usw.
Freiheitskämpfer ermorden sich gegenseitig im Streit über die Aufteilung von Raubgut
http://www.guardian.co.uk/world/201... spoils-war
Dem aufmerksamen Leser von Sana und co. sind derartige Berichte schon länger bekannt (und eigentlich auch kaum verwunderlich), aber nun auch im Guardian nachzulesen und mit Aufständischen als Quelle.
Was erwarten sie von bezahlten Söldnern?
Die haben keine Moral und ihr einziger Gott ist Mammon.
Solche Typen plündern, morden und vergewaltigen schon über Jahrhunderte für jeden der zahlt.
Aus Aleppo gibt es schon seit Wochen Berichten, dass die Al-Nusra-Front (also der Al-Kaida-Ableger) deswegen dort so beliebt ist (natürlich nur bei gewissen Teilen der Bevölkerung), weil die FSA als Kriminelle und Diebe verrufen ist (und das nicht nur in Aleppo). Der Artikel nennt in dieser Hinsicht keine Namen, aber es passt ins Bild.
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