Ars Electronica 2012 mit mehr Umsatz und weniger Besuchern

27. Dezember 2012, 15:20
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148.000 AEC-Besucher und 23.000 Veranstaltungsgäste

Die Ars Electronica Linz GmbH hat 2012 nach eigenen Angaben einen Rekordumsatz von 13,7 Mio. Euro erzielt. Das ist gegenüber 2011 eine Steigerung um 1,2 Mio. Euro oder 9,6 Prozent. Die Zahl der Besucher und Gäste im Ars Electronica Center ging leicht zurück.

Zurückzuführen sei die positive Geschäftsentwicklung auf die hohe Zahl von Großprojekten, hieß es in einer Presseaussendung am Donnerstag. Der Personalstand stieg gegenüber 2011 um rund fünf Prozent, im Durchschnitt waren 197 Personen beschäftigt.

Starker Zuwachs beim Futurelab

Besonders erfolgreich war das Futurelab, das seinen Umsatz um satte 99 Prozent auf 4,5 Mio. Euro steigerte. Es zeichnete heuer für die interaktive Installation "ZeitRaum" für das neue Terminal am Wiener Flughafen verantwortlich. Neben diesem Großprojekt sowie der künstlerischen Leitung der diesjährigen Klangwolke mit 90.000 Besuchern wickelte das Futurelab 2012 eine ganze Reihe weiterer Projekte ab, denen es diesen Rekordumsatz verdankt.

Gutes Ergebnis von AE Solutions

Zufrieden ist man auch mit der in der Linzer Tabakfabrik angesiedelten AE Solutions, die im ersten vollen Jahr des operativen Betriebs 500.000 Euro Umsatz machte. Sie soll sich ab sofort um die Geschäftsfelder Event & Showdesign, Brandlands & Exhibitions sowie Shop Experience kümmern. Das Umsatzziel für 2013 liegt bei zwei Mio. Euro.

Das Ars Electronica Center (AEC) verbuchte 2012 - nach vorläufigen Zahlen - 148.000 Besucher und 23.000 Gäste im Bereich des Veranstaltungsservices. 2011 wurden 184.000 Besucher im AEC, davon rund 29.000 Veranstaltungsbesucher, gezählt. (APA, derStandard.at, 27.12.2012)

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