Wirtschaftswachstum zerstörte praktisch alle chinesischen Korallenriffe

27. Dezember 2012, 13:33

Überfischung und Verschmutzung ließen weniger als 20 Prozent intakt - Schutzgebiete zu klein, um das Problem aufzuhalten, meinen Experten

Peking - Sein rasantes Wirtschaftswachstum in den vergangenen 30 Jahren hat China rund 80 Prozent seiner Korallenriffe gekostet. Australische und chinesische Forscher zeichneten in ihrer am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung ein düsteres Bild von Degradierung und Zerstörung entlang der Küsten des Festlands und im Südchinesischen Meer.

Die Autoren der Studie, die in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "Conservation Biology" veröffentlicht wurde, machten vor allem Überfischung und Verschmutzung wegen des Wirtschaftsbooms dafür verantwortlich. Durch Chinas "andauernde wirtschaftliche Expansion" hätten sich die Umweltprobleme noch erheblich verschlimmert, schrieben die Autoren.

Zu kleine Schutzgebiete ohne Effekt

Zwar seien entsprechende Schutzparks geschaffen worden, diese seien aber zu klein, um das Problem der schwindenden Korallenriffe aufzuhalten. Hinzu kämen Gebietsstreitigkeiten zwischen mehreren Anrainerstaaten. Das Südchinesische Meer ist von strategisch wichtiger Bedeutung. Dort werden wichtige Ressourcen vermutet, außerdem befinden sich dort wichtige Schifffahrtswege. (APA/red, derStandard.at, 27.12.2012)

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25 Postings
Welche Auswirkungen haben Gebietsstreitgkeiten auf die Korallenriffe?

Wann dann eher positive, weil die Rohstoffe nicht gefördert werden, oder?

Als ob man jemanden die Waffe an die Schläfe hält..

..und zwingt über ein Blumenbeet zu laufen und ihn dann beschuldigt er habe das Blumenbeet zerstört.

So ist es mit China. China muss sich mit ansehen was unsere lieben Freunde am anderen Ende des Atlantiks, seit dem zweiten Weltkrieg veranstalten. Zuerst in Süd-Mittelamerika, dann rundum Ihre Gebiete und jetzt im Nahen Osten.

Sollen sie auf Friede Freude Eierkuchen setzen und menschlich gesinnt und in Ruhe wirtschaften und damit mit Bedacht auf die Umwelt, oder eher im wahrsten Sinne des Wortes um ihr Leben wirtschaften um sich zu schützen?

Verhält sich ähnlich wie mit den Eingeborenen in N-Amerika die Jahrhunderte lang im Einklang mit d. Natur lebten. Bis die Europäer kamen, die auf Ihrem Kontinent so ziemlich alles ausbeuteten.

jaja es ist nur der böse böse westen schuld

wenn die chinesen ihre natur und lebensgrundlagen vernichten

und die indianer waren ja soo im einklang mit der natur... das lag nicht daran dass sie nie irgendwelche technik erfunden haben, sondern daran dass sie einfach von natur aus total spirituell und erdverbunden sind, gell

Was haben Sie genommen?

wir gaben unsere lebensgrundlage und bekamen viel buntes papier........

falls es in 70 jahren noch menschen gibt, werden sie wohl fragen, ob niemald davon gewusst hätte...

und jeder von uns

hat auf seinem regal eine virtuelle urne mir der 'asche' dieser korallenriffe stehen.

Korallenmehl wird in China als Potenzmittel

geschätzt!

Noch vor +30 Jahren, in den Naturfilmen, sah man eine Reichhaltigkeit in den Meeren und selbst noch am Land, wie man sie sich heute nicht einmal mehr Vorstellen kann.

Auf der einen Seite hat die Welt enorme Fortschritte gemacht, in Sachen der Industrieabgase, dafür aber auch in noch größerem Tempo die Vorantreibung der Zerstörung und Ausbeutung der Umwelt.

China ist nur ein Symptom, nicht die Krankheit, die in der ganzen Welt wütet. Wenn in einem Land weniger produziert wird, verlagert sich die Produktion auf ein Anderes. Wo es eben gerade am billigsten ist, oder am einfachsten die Resourcen verfügbar wären.

Also ist es jetzt China, mit Folgen auf die Meere, morgen Afrika, und dann, wer weiß?

Yeaahhh Wirtschaftswachstum !

Alternativlos ... Yeahhh !

Keine Angst, das legt sich.

mut fuer einen nachhaltigkeitsparagraphen

es muessten mal ein paar staaten den mut haben, nichts oder nur noch eingeschraenkt aus china zu importieren bzw zu exportieren. daher> der handel muesste an umweltauflagen geknuepft werden.

vorher aber muessten wir jene politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger derart "motivieren", diesen schritt zu setzen. am besten mit einer gestaerkten justiz. einem nachhaltigkeitsparagraphen.

Solche Meldungen erschrecken mich nicht mehr, in 100 Jahren wird es weit über 16 Mrd Menschen geben und dann gibt es keinen Verlust von 80% der Korallenriffe, dann gibt es wen es gut ausgeht noch einen Rest von 1% an Riffen und das Global.

sofern es in 100 jahren noch menschen gibt

.

16 Milliarden habe ich noch nie gehört, höchstens 10 Milliarden dachte ich.

Chinesische Riffe?

Nein weltweit.

Alle Korallenriffe die nicht zur westlichen Hemisphäre gehören- und da gibt's nur wenige- werden vornehmlich von Chinesen zerstört.
Beispiel Malediven:
Seegurken ausgerottet, Haifische am Rand der Ausrottung, Zackenbarsche praktisch ausgerottet. Die rissigen Napoleonfische (Marktwert in Hongkong 30k USD) extrem reduziert.
Alles geht, möglichst lebendig, in den China-Export unter grausamsten Umständen .

Dazu stellen die Chinesen die grösste Touristengruuppe auf den Malediven (doppelt so viel wie Deutsche), bald gefolgt von Koreanern.
Das heisst der einst von den Europäern ausgetrocknete Markt an Souveniren aus dem Meer (Muscheln, Korallen, Haigebisse etc.) ist voll erblüht.
Es wird aus dem Meer gerissen was das Zeug hält.

Vollkommen egal im besten aller Systeme. Hauptsache, die Wirtschaft ist gewachsen und Geld wurde gemacht.

und es verhungern weniger Menschen

und wenn schon

nein.

Als ob das den Sozialdarwinisten vulgo Hayekianern ein Anliegen wäre.

nein, das ist nicht das wirtschaftswachstum sondern der mangel an umweltregeln.

Riffschutz gibt es lediglich

- in den USA und ihren Territorien
- in Australien
- im Chagos Archipel (britisch)
- Okinawa (Japan)

Der Rest geht den Bach hinunter.

Beides lässt sich auf Dauer halt nicht vereinen. In einer Welt mit begrenzten Ressourcen ist exponentielles Wachstum der reinste Wahnsinn.

Wie wäre es mit Deutsch?

"Sein rasante Wirtschaftswachstums in den vergangenen 30 Jahren hat China rund 80 Prozent seiner Korallenriffe gekostet."

puuuh, bin ich beruhigt, das die verbleibenden gebiete zu klein sind

wären sie groß genug, das sich eine rettung auszahlt, dann hätt man was unternehmen müssen. so jedoch hat china die korallenriffe gekillt und muss sich um deren erhaltung jetzt keine sorgen mehr machen (und vielleicht sogar noch die umwelt schützen)...

das hätt vielleicht sogar noch wirtschaftswachstum gekostet.

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