Hausjell kritisiert Berichterstattung rund um die veröffentlichten Inseratengelder

27. Dezember 2012, 12:42

Medienwissenschafter: Berichterstattung könne "als Lehrstück dienen, wie Journalismus über Medienthemen nicht praktiziert werden sollte"

Medienwissenschafter Fritz Hausjell kritisiert in der aktuellen Ausgabe der "Zeit" die Medienberichterstattung rund um die veröffentlichten Inseratengelder.

"Die Berichterstattung dazu kann als Lehrstück dienen, wie Journalismus über Medienthemen nicht praktiziert werden sollte. Denn die einzelnen Daten werden je nach Eigeninteresse interpretiert, grundsätzliche Aspekte werden ausgeblendet und Expertenrat wird weitgehend vermieden", schreibt er. >>> Zum Artikel auf zeit.de: "Profiteure sind stets die anderen". (red, derStandard.at, 27.12.2012)

Hofschranze

Zum Hofnarr hat es nicht gereicht. Und jetzt soll er noch in den ORF gehievt werden. Speichellecker.

Ich habe zunehmend Probleme mit Hausjell.

Ich habe ihn als guten Mann in Erinnerung. Vor Jahren war er ein engagierter Mann, der an seiner Habil arbeitete, nett und hilfsbereit war.
Damals war er - so mein Eindruck - vor allem medien- und zeithistorisch interessiert.
Vielleicht ist er das noch immer, und möglicherweise fällt es ihm vergleichsweise deutlich schwerer, Phänomene der Gegenwart adäquat einzuschätzen. Oder es gibt andere Gründe, die seinen deutlichen Bias erklären.
Ein Wissenschaftler hat, wie jeder Mensch, das Recht auf Meinung und Meinungsäußerung. Die muss nicht ausgewogen sein. Aber nur, wenn er klar macht, dass er als Privatperson spricht. Die private Meinung darf dabei nicht so dargestellt werden, als handle es sich um objektive wissenschaftliche Erkenntnisse.

Hausjell

Liab.
Das ist der SPÖ-Apologet für alles und jedes.

Das war auch jener, der damals das unverteidigbare (Pelinka-Job bei Wrabetz) brav im ORF verteidigt hat

Ist das jener mit dem Inseraten-"Informationsgehalt"?

Danke, nichtgenügend, setzen.

Vielleicht kann er sich den Werner ja als 16 Bogen- Fototapete zuhause aufkleben, gleich neben dem "Heute"-Stapel für den kleinsten Raum.

Dr. Heinz Anderle, Freigeist

oberlehhrer..

mag i net, aber der feh
er in der headline stört mi trotzdem..bitte ausbessern

Recht hat der Mann!

Grad im Medienjournalismus dominieren Eigentümerinteressen die Berichterstattung, steht doch hinter jeder Zeitung heute schon ein Medienkonzern! Da tut's ganz gut, wenn einer das auch einmal klar sagt!

Zum Interpretieren der veröffentlichten Inseratengelder

reichen die Grundrechenarten. Gemeinde Wien plus ihre Stadtwerke untereinander aufschreiben, dann addieren und schließlich muss man angesichts der Beträge für Krone, heute und Österreich nur noch aufschreien. Da brauch ich kein Gutachten eines Publizistikprofessors.

Dieser Hausjell

einer der unnötigsten "Experten" des Landes, vor allem wenn es um den ORF geht.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.