Umerziehung von Lesben und Schwulen bleibt erlaubt

27. Dezember 2012, 10:35
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Kalifornisches Berufungsgericht stoppte entsprechendes Gesetz - "TherapeutInnen" würden Disziplinierungsmaßnahmen drohen

San Francisco/Kalifornien - "Therapien zur Umerziehung" von lesbischen und schwulen Jugendlichen werden in Kalifornien vorerst doch nicht verboten. Ein Berufungsgericht stoppte am Freitag ein entsprechendes Gesetz, das eigentlich am 1. Jänner hätte in Kraft treten sollen.

Es sollten nun weitere Argumente in dem Fall angehört werden, lautete der Richterspruch. TherapeutInnen, die mit sogenannter reparativer Therapie versuchen, aus jungen Lesben und Schwulen Heterosexuellen zu machen, hätten durch das Gesetz mit Disziplinarmaßnahmen rechnen müssen.

"Therapie" habe geholfen

Mehrere "TherapeutInnen" sowie zwei Familien, die argumentierten, die "Therapie" habe ihren Söhnen geholfen, hatten eine einstweilige Verfügung angestrengt.

Die Abgeordneten in Kalifornien hatten dem Gesetz zugestimmt, das Gouverneur Jerry Brown schließlich im September unterzeichnete. Das umstrittene Gesetz wird derzeit auch darauf geprüft, ob es die verfassungsmäßigen Rechte von Eltern und "TherapeutInnen" missachtet. (APA, 27.12.2012)

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