Jagdgesellschaften luden am Boxing Day zur umstrittenen Fuchshatz

Ansichtssache27. Dezember 2012, 12:01
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Tausende Jäger mit Pferden und Hunden hofften in den Wäldern auf Rotfüchse

In vielen Gegenden Großbritanniens ging am zweiten Weihnachtstag, dem Boxing Day, wieder der umstrittene Brauch der Fuchsjagd über die Bühne. Hunderte lokale Jagdgesellschaften luden tausende Jäger zu Ross und unterstützt von Spürhunden in die Wälder, um die Fuchspopulationen auszudünnen.

Seit dem Hunting Act von 2004 ist es in England nicht mehr erlaubt, Hunde auf Wild zu hetzen, um es zu töten. Die Tiere dürfen aber weiterhin geschossen oder von dafür trainierten Raubvögeln gerissen werden. Umweltminister Owen Paterson erklärte am Mittwoch, dass es auch 2013 nicht zu der von einigen Jagdgesellschaften geforderten Rücknahme des Hunting Acts kommen wird. (red, derStandard.at, 27.12.2012)

foto: epa/facundo arrizabalaga
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