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Rio de Janeiro/Buenos Aires - Der Sommer hat in Südamerika mit großer Hitze Einzug gehalten. Am Mittwoch wurde in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro eine Rekordtemperatur von 43,2 Grad Celsius gemessen, die höchste seit Beginn der Aufzeichnungen des Meteorologischen Instituts (Inmet) im Jahr 1915, wie die Zeitung "O Globo" in ihrer Online-Ausgabe berichtete. Die im Stadtteil Santa Cruz im Osten der Stadt verzeichnete Hitze übertraf das bisherigen Rekordhoch von 43,1 Grad, das im Jänner 1984 im Stadtteil Bangu gemessen wurde.
Der Zoo von Buenos Aires hat wegen der Hitze in der Stadt seinen einzigen Eisbären verloren. "Winner" sei am Dienstag an Überhitzung gestorben, teilte die Zooleitung am Mittwoch (Ortszeit) auf Facebook mit. Mitschuld war laut dem Tiergarten auch der Stress, den ihm das Geböller der Weihnachtsfeiern verursacht habe. In der argentinischen Hauptstadt herrschten zuletzt Temperaturen von über 35 Grad.
"Winner", der vor 16 Jahren in Santiago der Chile in Zucht geboren wurde, sei ein nervöses Tier gewesen. Er habe besonders sensibel auf Änderungen seiner Umwelt reagiert, erklärte der Chef-Tierarzt Miguel Rivolta der Zeitung "Clarín". "Wir werden vorerst keine Eisbären mehr im Zoo halten", sagte er, "das gehört einer vergangenen Zeit an, die aktuelle Tendenz ist, keine Eisbären mehr zu züchten." (APA/red, 27.12.2012)
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Ein nervöses Tier also. Welche Überraschung, dass ein Einbärchen in einem kleinen Zoogehege bei derartigen Temperaturen und Dauerlärm nervös wird. Huch! So eine Überraschung aber auch! Vielleicht könnte man jetzt endlich damit aufhören, Tiere außerhalb ihrer üblichen Lebensumstände zu halten und klimatischen Bedingungen, die ihren natürlichen diametral entgegengesetzt sind, auszusetzen?
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