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New York - Er hatte das schöne Gesicht der Verlässlichkeit: Charakter, Willensstärke und Hartnäckigkeit attestierte man seinen Figuren ohne Umschweife. Charles Durning, 1923 in High-land Falls, New York, geboren, mag vielleicht nicht jedem als Name ein Begriff sein, doch man wusste sich in besten Händen, sobald dieser füllige Mann auf die Leinwand trat.
Als einer der profilierten "supporting actors" arbeitet er sich von 1965 an zu jener Liga von Hollywood-Charakterköpfen vor, die dem US-Kino eine lebensnahe, auch physische Glaubwürdigkeit verleihen. Sein Lebensweg liefert ihm für seine Rollen viel Material: Durning verlässt schon mit 15 Jahren sein Zuhause, boxt sich mit diversen Gelegenheitsjobs durch, dient als Soldat in zwei Kriegen, ehe er mit dem Schauspielen beginnt - zuerst noch am Theater.
Neben Redford und Newman wirkte er in Der Clou, mehrfach prämierte wurde er für seinen Part als energischer Cop in Dog Day Afternoon; mit Brian de Palma drehte Durning Sisters und The Fury, in Tootsie bewies er als Witwer an der Seite von Dustin Hoffman komisches Talent, im selben Jahr erntete er für Das schönste Freudenhaus in Texas noch eine Oscar-Nominierung. Bis ins hohe Alter aktiv, war er auch noch in mehreren Arbeiten der Coen-Brüder zu sehen.
Am 24. Dezember starb Durning im Alter von 89 Jahren in seiner Wohnung in Manhattan. (kam, DER STANDARD, 27.12.2012)
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Aus ärmsten Verhältnissen, in WWII dreimal dem sicheren Tod entkommen...
http://www.nytimes.com/2012/12/2... d=all&_r=0
vor allem der Schluss sagt viel über diese grosse Persönlichkeit aus:
http://www.nytimes.com/2012/12/2... d=all&_r=0
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