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Die iranischen Behörden haben am Dienstag kategorisch dementiert, dass ihr geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei einen eigenen Facebook-Account hat. Eine derartige Seite im sozialen Netzwerk, über die seit Tagen spekuliert wird, sei bestenfalls von Anhängern des Ayatollah eingerichtet worden, teilte die iranische Internet-Behörde in Teheran ferner mit.
Facebook ist im Iran verboten und gilt als unislamisch. Mitgliedschaft bei Facebook gilt zudem als Sünde - dennoch haben nach offiziellen Erhebungen mindestens 17 Millionen Iraner eine eigene Facebook-Seite. Die Blockade wird mit technischen Tricks umgangen. (APA, 26.12.2012)
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Es ist ja wohl logisch, dass das Staatsoberhaupt Irans nicht die iranischen Gesetze brechen kann - also war das wohl von Anfang an als fake zu verstehen.
Sünde ist natürlich die Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken nicht von Natur aus - aber eben in Iran deshalb, weil es ein Gesetzesverstoß ist. Die Iraner würden lockerer mit diesen Dingen umgehen, wenn nicht massiv versucht würde, von außen Unruhe zu stiften und nicht nur Wahrheiten zu verbreiten. Für Twitter gibt es hier einen Bericht über eine amerikanische Untersuchung: http://irananders.de/home/news... gung.html. Auch westliche Satellitensender verfolgen mit Millionen Dollar geförderte Propagandazwecke.
Als bewegende Dokumentarfilm-Collage bebildert "The Green Wave" das dramatische Geschehen und erzählt von den Gefühlen der Menschen hinter der Revolution. Facebook-Nachrichten, Twitter-Botschaften und eingestellte Internetvideos flossen in die Gestaltung des Filmes ein, und Hunderte echte Blogeinträge dienten als Vorlage für die Erlebnisse und Gedanken zweier junger Studenten, deren Geschichte sich als roter Faden durch den Film zieht.
http://www.youtube.com/watch?v=QptUELNc1Ls
habe. Der Beamte antwortet, die Haltung des Häftlings erinnere ihn an Descartes: "Ich protestiere, also bin ich!" Und er schlägt beharrlich vor, der Häftling möge doch einen Brief an den "Vater" schreiben und um Gnade bitten.
Der Chefverfolger der Blogger
Der Vater, das ist Ali Khamenei, Revolutionsführer und iranisches Staatsoberhaupt. Der Häftling ist der iranische Filmemacher und Journalist Mohammad Nourizad, der uns dieses Verhör aus dem berüchtigten Teheraner Gefängnis von Evin in seinem mittlerweile fünften offenen Brief an den "Revolutionsführer" Chamenei schildert.
http://www.welt.de/kultur/ar... andys.html
...
Internet: Trotz Zensur im Iran: 17 Millionen Facebook-User - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/digital/c... 72095.html
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