ISON kommt - und er könnte zum Jahrhundert-Kometen werden

Ansichtssache | 30. Dezember 2012, 18:19
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foto: remanzacco observatory

Jahrhundert-Komet im November 2013?

Am 21. September haben Astronomen vom ISON-Kislovodsk Observatory in Russland einen bis dahin unbekannten Kometen entdeckt. Derzeit befindet sich der ISON getaufte Schweifstern mit der Katalognummer C/2012-S1 noch etwa auf Höhe der Jupiterbahn und ist bloß als äußerst schwaches Pünktchen (im Bild mit zwei Linien markiert) mit scheinbarer Helligkeit von 18,2 mag im Sternbild Krebs zu finden. Doch schon in weniger als einem Jahr könnte ISON zu einem der hellsten Kometen der letzten Jahrhunderte werden - so zumindest die Annahme einiger Astronomen. Die Umlaufbahn von ISON weist darauf hin, dass er direkt aus der Oortschen Wolke kommt und damit gleichsam noch frisch und unverbraucht das innere Sonnensystem besucht.

Anfang November 2013 könnte der Komet bereits mit freiem Auge sichtbar sein, Ende November nähert er sich der Sonne bis auf etwa zwei Millionen Kilometer an - das entspricht etwa dem doppelten Sonnendurchmesser. Zu diesem Zeitpunkt wäre ISON sogar tagsüber sichtbar. Zerbricht der Komet nicht, sondern überlebt er die Sonnenumrundung in einem Stück, dann wäre er zum Jahreswechsel 2013/2014, wenn er der Erde auf seinem Rückweg in sonnenferne Gefilde am nächsten kommt, erneut ein prachtvoller Anblick am Nachthimmel. Optimistische Himmelsgucker glauben, dass ISON kurzzeitig heller scheinen wird als der Vollmond. Ideale Beobachtungsbedingungen für ISON während seiner größten Helligkeit am 28. November sollten übrigens in Nord- und Südamerika herrschen.

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b16: diese kartoffeln

sehen in meinen augen aus wie äpfel. entweder seh ich schlecht oder da hat mal wieder jemand falsch abgeschrieben.

;)

Nachdem auf den Säcken groß "potatoes" draufsteht, gibt es mehrere Erklärungsmöglichkeiten:

1) Ganz klar; da hat mal wieder jemand falsch abgeschrieben.

2) Die Säcke mit der Aufschrift "apples" sind ausgegangen. Darum haben die Leute an der Apfel-Abfüllstation, knallhart wie sie nun mal sind, einfach Kartoffelsäcke hergenommen um die Quote halten zu können. Die Boeing-Techniker haben's nicht bemerkt und der ganze Test war in Wahrheit für die Fisch'...

3) Die Boeing-Techniker haben säckeweise Kartoffeln gekauft, die Kartoffeln rausgenommen und Äpfel eingefüllt um die Konkurrenz hinters Licht zu führen. Sehr schlau, sehr fies...!

4) "ich schau nur..." braucht einen Termin beim Optiker.

Bild 7:

"einen geeigneten Felsen ausfindig zu machen, den er nach der Feiertagspause in den ersten Tagen des Jahres 2013 anbohren wird, um sich dessen Innenleben genauer anzusehen."
Auf dem Mars? InnenLEBEN bei Steinen?
Dass die Steine dort leben, ist sehr überraschend!!!

Verflucht... Nächstes Jahr also wieder die ganzen Weltuntergangstrotteln.

Und die ganzen Selbstmordsekten die hinter dem Kometen eine Raumschiff vermuten das genau sie abholen soll. Und aus megaschlauen Gründen muss man sich davor halt selbstverständlich entleiben...

http://de.wikipedia.org/wiki/Heav... ewegung%29

Ja gut, aber solche Aktionen sind OK, weil Darwin-Award-würdig.

Traurig ist nur, dass Sie zumeist Kinder auf die große Reise mitnehmen...

Ja Prinzipiell ist mir schon klar, daß die alle auf der psychiatrischen eingekastelt gehören und die Kinder zur Adoption freigegeben werden sollten.

"[...] Zerbricht der Komet nicht, sondern überlebt er die Sonnenumrundung in einem Stück, dann wäre er zum Jahreswechsel 2013/2014, [...]"

Er wird zerbrechen und der größte Brocken wird dann die Erde treffen und ins Verderbnis stürzen!!!!!

Genau so wird das kommen! Ich hab das... im... Internet... gelesen! (>.>) (<.<)

Kommt der Komet oder kommt er zu spät?

also rechtzeitig Shop mit "Überlebensartikel" aufmachen ;-)

ned scho wieder ....

Bild 3. religiöser bezug?

interessant,
davon verstehe ich aber wahrscheinlich zuwenig um das zu verstehen.

am 28. November sollten übrigens in Nord- und Südamerika herrschen.

Kann das mir jemand bitte erklären?
Wieso spielen da 24 Stunden einer Erdumdrehung eine Rolle?

Der 28.11. ist der Zeitpunkt des Periheldurchgangs

(Perihel = gößte Sonnenähe)
Der Komet wird laut Berechnungen die Sonne in nur 2 Mio. km Abstand passieren ( ca. 1.5 Sonnendurchmesser).
Zu dem Zeitpunkt hat er dann auch seine maximale Helligkeit und da er da auch seine höchste Geschwindigkeit erreicht (die bei dem kleinen Abstand enorm sein muss) kann ich mir gut vorstellen, dass es da recht schnell geht und die Helligkeit danach eben rasch wieder abnimmt.
Aber so nah bei der Sonne wird er wohl generell SEHR schwierig zu beobachten sein.

Ein Ding das knapp an der Sonne vorbeifliegt können wir sicher nicht sehen. Die Sonne blendet da zu stark.

Wird aber bestimmt ein Spektakel. Wenn das Ding echt heller leuchtet als der Vollmond, dann fahr ich in die Wüste und schau mir das Ding genau an.

das selbe hab ich mich auch gefragt, klingt jedenfalls ziemlich unlogisch

kann mir höchstens vorstellen, dass irgendeine simulation die kürzeste distanz zwischen erde und ison zu einem solchen zeitpunkt prognostizierte.

Danach fällt der Kolben in sich zusammen und das Hüllblatt schließt sich.

Jaja. Kommt mir bekannt vor.

@bild 13:

die graffitikünstler waren schon da ;-)

[?]

"nähert er sich der Sonne bis auf [...] etwa dem doppelten Sonnendurchmesser"
Weiß jemand wie sicher/genau die Rechnung ist, also wie groß der mathematische Fehlerspielraum ist ? Kann man die Flugbahn nach vorliegenden Daten schon gut genug berechnen um eine Kollission mit Sonne (oder sogar Erde) auszuschließen ?

Ja, die Bahn ist schon so gut bestimmt, dass man eine Kollision mit Sonne und Erde ausschließen kann. (siehe dazu Trurl's Kommentar)

Die einzige Möglichkeit, dass sich die Bahn des Kometen noch ändert, wäre der nahe Vorbeiflug an einem anderen Planeten. Am 1. Oktober fliegt er tatsächlich "knapp" am Mars vorbei, wobei knapp in diesem Fall immer noch ca. 10 Millionen Kilometer sind. Das reicht bei der geringen Masse des Mars nicht aus, um die Bahn signifikant zu ändern.

In diesem Fall dürften die Bahndaten tatsächlich schon recht gut bekannt sein, weil der Komet nach seiner Entdeckung im September auch noch auf zwei älteren Aufnahmen (vom Dezember 2011 und vom Jänner 2012) identifiziert werden konnte ("pre-discovery recovery"). Damit lassen sich die Bahndaten natürlich viel genauer bestimmen als nach nur 3 Monaten Beobachtungszeit.

Der Name "ISON" ist übrigens ein 'Irrtum', der durch die Medien in die Welt gesetzt wurde:
Der Kürzel hinter der Katalognummer gibt nicht den "Trivialnamen" an, sondern die Einrichtung an der die Erstentdeckung gelang (ISON = International Scientific Optical Network). Nachdem der Name jetzt aber schon durch alle Medien geistert, dürfte er sich wohl halten.
;)

ISON klingt nicht sehr glamourös.

Ich würde dem Kometen einen schöneren Namen wünschen.

na sers

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