ISON kommt - und er könnte zum Jahrhundert-Kometen werden

Ansichtssache
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foto: reuters/defence ministry

Raketentrümmer

Am 12. Dezember hat Nordkorea mit einer Rakete einen Satelliten in All geschossen, der nach übereinstimmenden Einschätzungen unterschiedlicher Experten nicht zu funktionieren scheint. Während Nordkorea von friedlichen Zwecken spricht, glaubt Südkorea an einen verdeckten Waffentest. Grundlage für die Vermutungen ist die Untersuchung eines Trümmerteils von der abgetrennten ersten Stufe der nordkoreanischen Unha-3-Rakete, der zwei Tage nach dem Start der Rakete geborgen wurde. Am vergangenen Sonntag konnte die südkoreanische Marine drei weitere Stücke der Unha-3-Rakete aus dem Gelben Meer holen (im Bild eines dieser drei Raketenteile). Die südkoreanischen Techniker glauben, dass das eingesetzte Trägersystem einen Gefechtskopf theoretisch über 10.000 Kilometer bis an die US-Westküste tragen kann.

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