Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Damaskus - Im Palästinenser-Flüchtlingslager Yarmuk nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus hat es Kämpfe zwischen Rebellen und Anhängern des regierungstreuen palästinensischen Volkskomitees gegeben. In der Nacht auf Mittwoch seien mehrere Menschen von Heckenschützen getötet worden, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.
Ein Abkommen der vergangenen Woche, das den Abzug aller Bewaffneten aus dem Lager vorgesehen habe, sei nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Zuvor hatte es in Yarmuk bereits vom 16. Dezember an fünf Tage lang Kämpfe gegeben. Nach Angaben der Beobachtungsstelle flog die Luftwaffe mehrere Angriffe gegen das Lager, bei denen es Tote gab. Informationsminister Omran Al-Sohbi sagte hingegen am Sonntag, die Armee sei in Yarmuk nicht eingeschritten. In der vergangenen Woche waren 100.000 bis 150.000 Menschen aus dem Lager geflohen, hieß es vom UNO-Palästinenserhilfswerk.
Im Norden des Landes wurde ein Dorf von der Armee unter Artilleriebeschuss genommen. Bei dem Angriff auf Qahtaniya in der Provinz Raqqa wurden zumindest 20 Menschen getötet, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Verletzte wurden nach Angaben von Aktivisten mit Motorrädern ins Krankenhaus gebracht, da der Treibstoff immer knapper werde.
Aus Protest gegen die Gewalt setzte sich inzwischen ein hochrangiger Militär ab: Der Nachrichtensender Al-Arabiya strahlte eine Videobotschaft aus, in der der Chef der Militärpolizei, Generalmajor Abdulaziz Al-Shalal erklärte, desertiert zu sein. Die Armee sei von ihrer Mission, das Volk zu schützen, abgekommen und zu einer marodierenden, mordenden Bande geworden. Der Offizier geht davon aus, dass weitere Funktionäre sich vom Regime lossagen wollten.
Insgesamt kamen bei den Kämpfen in Syrien seit März 2011 mehr als 45.000 Menschen ums Leben, wie die in London ansässige Beobachtungsstelle am Mittwoch mitteilte. Mehr als 31.500 davon seien Zivilisten gewesen, in den Reihen der Soldaten habe es mehr als 11.200 Tote gegeben. (APA/Reuters, 26.12.2012)
Russland verhindert Aussagen zum derzeitigen Präsidenten - Übergangsregierung soll Macht übernehmen
Trotz Österreicher-Abzug soll UNDOF fortgesetzt und verstärkt werden - Fidschi-Inseln wollen mehr als 500 Soldaten schicken
Putin kontert Cameron bei Pressekonferenz und wirft Rebellen Kannibalismus vor. Eine Annäherung beim G-8-Gipfel ist unwahrscheinlich
Waffen sollen sich nur gegen Israel richten
Präsident Peres: Syrien-Konflikt zunehmend Konfrontation der Supermächte
Waffen könnten Kräfteverhältnis entscheidend beeinflussen
Politologe Heiko Wimmen über geplante Waffenlieferungen an Rebellen und eine mögliche Flugverbotszone
Offenbar Reaktion auf angekündigte US-Unterstützung für Rebellen - Medien: US-Waffenlieferungen waren lange beschlossene Sache
Weißes Haus geht von Chemiewaffeneinsatz der Regierungstruppen aus - Russischer Abgeordneter bezichtigt USA der Lüge - Spekulationen über Flugverbotszone
Botschaft in Kairo wird geschlossen
Aufnahme zeigt Kämpfer, der "Seht die Schiiten, seht euer Ende, ihr Hunde!" ruft - Frankreich will syrische Armee stoppen
Berlin will keine Waffen liefern, Paris zweifelt an Flugverbotszone - US-Präsident sieht "rote Linie" überschritten
Mehrere Geschosse nahe einer Startbahn detoniert - Einige Flüge verschoben
Die meisten Opfer gab es im Umland von Damaskus und Aleppo - Belege für Folter und Tötung von Kindern
Guterres: "Gefährlichste Krise" der letzten Jahrzehnte
Treffen mit größter syrischer Rebellen-Allianz am Samstag - USA lockern Sanktionen
Innenministerin verweist auf hohe Asylquote - "Große Sorge" über europäische Syrien-Kämpfer
Der Ort an der Grenze zu Syrien würde mit den Aufständischen kooperieren
Der eine floh vor den Rebellen in seinem Dorf, der andere vor dem Geheimdienst von Bashar al-Assad
Sicherheitsexperte Kaim: Politische Hürden für eine Flugverbotszone in Syrien sind groß
Geheimdienstchef äußerte sich "besorgt" über Hilfe für Rebellen
Golfkooperationsrat will Hisbollah-Mitglieder in den Ländern abschieben
Armee will laut eigenen Angaben Rebellen im gesamten Land "vernichten"
Reporter retteten sich in UN-Stützpunkt
Die UN-Untersuchungskommission zu Syrien hat nach Angaben ihres Chefs hinreichende Anhaltspunkte für den bisher viermaligen Einsatz von Chemiewaffen im syrischen Bürgerkrieg. Der Hauptverdacht richtet sich gegen das Regime von Bashar al-Assad
Die Ueberschrift heisst seit Tagen: "Palästinenserlager umkämpft - Chef der Militärpolizei desertiert".
Das mit dem Fruehpensionisten bei der Polizei scheint ja unglaublich wichtig zu sein. Es wird seit dem 26.12. in 2 separaten Artikeln in der Ueberschrift gefuehrt. Das ist der andere:
http://derstandard.at/135642621... desertiert
Warum nur zweimal - in zwei Artikeln? Wie waere es mit dreimal? Bloss weil der einmal gewaehlte Titel wegen des fixen URL belieben muss? Schade aber auch.
Etwas Kreatives: Die Syr. Armee meldet Riesenerfolge (ganz sicher nicht via APA):
Al-Qaeda Bases Destroyed, Terrorists Eliminated in Several Provinces
http://sana-syria.com/eng/337/2... 459402.htm
Zitat: "Nach Angaben der Beobachtungsstelle flog die Luftwaffe mehrere Angriffe gegen das Lager, bei denen es Tote gab. Informationsminister Omran Al-Sohbi sagte hingegen am Sonntag, die Armee sei in Yarmuk nicht eingeschritten."
Danke an den Standard, dass ihr nicht nur die Doenerbude sondern auch das Informationsministerium zu Wort kommen lasst - und zwar ohne Zusaetze welche Information zuverlaessiger sein soll.
''Syria has reiterated the principle of not involving the Palestinians in the events in Syria ... to ease the suffering of the Palestinian refugees due to Jabhat al-Nusra and its allies from the so-called 'Free Army' occupation of al-Yarmouk Camp".
http://sana-syria.com/eng/21/20... 458311.htm
hat sich wohl anders zugetragen, als derstandard hier zum besten gibt...
(wie immer und üblich hier!)
http://urs1798.wordpress.com/2012/12/2... ien-syria/
Wie Franz Weber schrieb, die APA zitiert gerne und schnell die Doenerbude in London. Erstens weil sie VOLL auf der politischen Linie von Reuters liegen und zweitens weil sie schnell (als erste) berichten.
Auch der Bericht ueber Angriff auf Qahtaniya faellt in diese Kategorie. Bei Fehlinformationen schreiben die Russen manchmal:
http://de.rian.ru/politics/... 26712.html
"Westliche Medien nutzen die OSDH gerne als Informationsquelle. Nach Angaben des russischen Außenministeriums besteht diese Organisation aus nur zwei Mitarbeitern: dem Leiter und dem Übersetzer. OSDH-Chef Rami Abdul-Rahman, der in London eine Imbissstube besitzt, hat nach russischen Angaben nicht einmal einen mittleren Schulabschluss."
Das ist bei uns ...
Das habe ich nicht gemeint. Der Mann ohne mittlere Reife ist ganz gut drauf. Beim Standard haben sicher viele Angestellte vorher Publizistik studiert. Die steckt der Mann mit der Imbissstube locker in den Sack und bringt sie dazu ihn taeglich fuer neue Kruemel anzubeten.
Syria Rebel Gains Expand In North
"The big successes began in mid-November, when rebels captured Aleppo's Regiment 46, a large military base, carting off tanks, armored vehicles and truck-loads of munitions. Three weeks later, they captured the Sheik Suleiman base near the provincial capital of Aleppo and days later they took an infantry base in the city."
http://www.huffingtonpost.com/2012/12/2... _ref=world
Ueberlaeufer werden sehr, sehr gut bezahlt. Es gibt sogar einen Artikel der BBC mit all den Finten und Taktiken die sie in Lybien angewedet haben. Dagegen sind sie fast erfolgslos in Syrien.
Der Uebergelaufene in diesem Fall waere ohnehin bald in Pension gegangen. Auf diese Weise wird seine Pension von Europa bezahlt. Das hilft den Syrern. Bravo!
Zitat: "Insgesamt kamen bei den Kämpfen in Syrien seit März 2011 mehr als 45.000 Menschen ums Leben, wie die in London ansässige Beobachtungsstelle am Mittwoch mitteilte. Mehr als 31.500 davon seien Zivilisten gewesen, in den Reihen der Soldaten habe es mehr als 11.200 Tote gegeben"
Hier kann die APA nicht rechnen oder sie rauchen etwas? Wenn man von 45.000 die Zivilisten abzieht bleiben noch 13.500 tote Kaempfer. Davon sind 11.200 Regierungssoldaten, bleiben 2.300 tote Freischaerler.
Wer soll denn das glauben bei all dem Artilleriebschuss - bei all den Flugzeugangriffen? Fast 5:1 ist doch Idiotie!
Macht ja nichts - Hauptsache die APA zitiert brav die Doenerbude in London, selbst wenn ein Depp sieht dass die Zahlen frisiert sind.
Also 11200 Regierungssoldaten, 2300 tote Deserteure, 10000 Rebellenkaempfer (als Zivilisten verkleidet) und 22500 echte Zivilisten;
zusammen 45000?
Die Angaben der Russen sind viel geringer; macht ja nichts. Jemand der eine Doenerbude hat kann besser rechnen.
Sämtliche Aufständische als Terroristen zu bezeichnen, ist genauso dämlich wie sämtliche Verteidiger Syriens als Söldner Assads zu bezeichnen. Das zeigt nur wie menschenverachtend sie tatsächlich sind. Sind Sie erst zufrieden wenn alle 2 Millionen Alawiten ermordet wurden? Es hat ganz den Anschein.
Eine gute Frage
http://blogs.channel4.com/alex-thom... aqrab/3426
Wie viele Medien haben davon berichtet? Eben! Fast keine.
In Harem wurden nun die letzten beiden Viertel gestürmt, die sich dem Aufstand nicht anschließen wollten. Was wird mit den Einwohnern passieren? Werden wir davon überhaupt erfahren?
Bei Hama haben "Freiheitskämpfer" angedroht christliche und alawitische Dörfer und Städte zu stürmen. Was macht die Al-Nusra-Front dann wohl mit den Einwohnern?
Aber die einfache Antwort auf Ihre Frage: Weil es bei den ausländischen Unterstützern nicht gut ankommen würde. Die Frage ist halt, ob die relative Zurückhaltung in Bezug auf Zivilisten von dauerhafter Natur ist.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.