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Teheran - Der Iran hat eigene Angaben zu einem neuerlichen Cyber-Angriff auf seine Industrie nach kurzer Zeit wieder dementiert. Ein örtlicher Vertreter des Zivilschutzes sagte der Nachrichtenagentur Isna am Dienstag zunächst, ein Virus habe unter anderem ein Elektrizitätsunternehmen in der Provinz Hormusgan angegriffen. Später erklärte er im Internet, er habe nur davon gesprochen, darauf vorbereitet zu sein.
Den ursprünglichen Angaben von Ali Akbar Achawan zufolge konnte der "in den vergangenen Monaten" erfolgte Cyber-Angriff in der südlichen Provinz mithilfe von Hackern abgewehrt werden. Für die Attacke machte er zunächst nicht näher genannte "Feinde" verantwortlich und verglich den Virus mit dem Computerwurm Stuxnet, der 2010 in Rechner des iranischen Atomprogramms eingeschleust worden war.
Wenige Stunden später erklärte Achawan auf der Internetseite des staatlichen Fernsehens, er habe bei der Pressekonferenz nur darauf hingewiesen, dass die Behörden bereit seien, solche Angriffe abzuwehren. Seine Äußerungen seien falsch interpretiert worden.
Der Computerwurm Stuxnet hatte 2010 einen Teil der Zentrifugen zur Urananreicherung in der Atomanlage Natans lahmgelegt. Der Iran hatte damals den USA und Israel vorgeworfen, hinter der Attacke zu stecken. Die beiden Länder sind die größten Kritiker des iranischen Atomprogramms, hinter dem sie das Streben nach einer Bombe vermuten.
Der Iran wurde nach eigenen Angaben bereits mehrfach Opfer von Cyber-Angriffen. Im April 2012 hatte das Ölministerium in Teheran von einer Cyber-Attacke auf die iranischen Ölanlagen gesprochen. (APA, 25.12.2012)
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Hat nicht die NATO kürzlich eine Attacke auf Informatiksysteme als Cyberterrorismus definiert und sich für den Fall auch Kriegsmittel nicht ausgeschlossen?
Gilt das dann auch für andere Länder, oder ist die NATO wieder mal gleicher?
Wer nukleare Anlagen oder Elektrizitätswerke mittels Viren oder Trojaner lahmlegt, nimmt den Tod unschuldiger Menschen willentlich in Kauf.
http://www.digitaltrends.com/computing... ts-of-war/
(war nicht besonders schwer zu finden)
Die Sicherheitslücken wurden eigentlich schon geschloßen. Jetzt kann zwar der Virus so verändert worden sein, dass das Anti-Viren-Pogramm nicht mehr anschlägt, aber die Sicherheitslücken, die die Exploits ausnutzen wurden schon dicht gemacht. Sollten einfach mal updaten...
So etwas liegt in deren Natur! Dazu sind sie ja eben mit macht versehen! Wir alle- und noch ein paar andere haben zu lange geschlafen und nicht verhindert das solche Brut in der ganzen Welt mächtig wurde. Auch bei uns. Denn da wird kräftig unterstützt!
Soviel zum angeblichen Angriff:
http://orf.at/#/stories/2158159/
Dann kann man auch nichts lahmlegen.
Falls solche Attacken gefährlich werden würden, würde man das mE. auch tun. Anderenfalls sind das nur Kindereien, die eh niemand jucken!
War es Israel und den USA nicht Warnung genug, als der Iran eine Drohne einfach übernommen hat?
Das sind nicht die Taliban, mit denen sich die USA da angelegt haben.
Der Iran wird mit gleichen Waffen antworten.
Wenn das mizt der Drohne überhaupt so stimmt. UNd selbst wenn es stimmt, die USA haben damals ungesicherte Verbindungen verwendet - das ist doch ein bissl was anderes, als Stuxnet. Wenn sie sich bei Stuxnet einlesen, werden sie sehr schnell merken, dass das ein paar Kaliber über dem liegt, was zb selbst Russen, China derzeit schaffen können. USA und Israel haben die modernsten Cybereinheiten die es auf der Welt gibt, da sag ich nur: Viel Spaß liebe Hacker im Iran... :-D
- siemens hat einen gigantischen schaden von diesen umtrieben.
- es ist völlig klar, dass chinas IT-spitze und viele andere länder die steuerung der simatic und aller anderen beteiligten geräte völlig verstanden haben, inklusive etwaiger sicherheitsmassnahmen.
aus kostengründen ist man über die digitale logik der 90er in vielen bereichen nicht hinaus gekommen. 64bit machts fallweise aufwändiger. doch die hintertüren sind mehr geworden, der aufwand, alle sicherheitsmassnahmen und verschlüsselungen einzuschalten und zu warten, wird von kaum einem büro verkraftet, das ich kenne, und das wird fabriken genauso betreffen.
das geld das in stuxnet geworfen wurde, kann durchaus von schläue und verständnis der ziel-umgebung getoppt werden.
Das einzig Interessante an Stuxnet ist die exakte Kenntnis von Einfallstoren und Siemens-Steuerungen.
Da haben wir in den 90ern ganz andere Kaliber gesehen, polymorphe, metamorphe Viren und anderes Glump, dass auf 200k einen mail und http-Server mitbrachte.
Was die Chinesen betrifft: das ist die Meisterklasse im Cyberwar, genauso wie 100 andere Staaten.
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