Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Eine Nonne in der Ortschaft Sednaya, nordöstlich von Damaskus, wo sich eines der ältesten Klöster des Christentums befindet.
vergrößern 959x710Umm al-Zinar in Homs: Die Jahrhunderte alte Kirche wurde durch Granattreffer schwer beschädigt.
Beirut/Damaskus/Kairo - Weihnachten in Damaskus ist normalerweise ein Erlebnis für sich: Die Stimmung ist ausgelassen, Straßen und Gassen der Hauptstadt sind mit bunt-grellen Laternen und Weihnachtsschmuck geschmückt, die Läden der Altstadt sind mit Weihnachtsdekoration gefüllt - nicht nur in den christlichen Vierteln. Doch nach 2011 fehlt auch 2012 die festliche Beleuchtung und weihnachtliche Stimmung in Syriens Städten. Bereits das zweite Jahr in Folge haben christliche Geistliche im Land dazu aufgerufen, aus Respekt vor den Toten im syrischen Konflikt auf Weihnachtsdekoration und öffentliche Feiern zu verzichten. Erst am Wochenende forderte ein Luftangriff der syrischen Armee in der Provinz Hama dutzende Tote.
Neben Respekt dürfte auch Angst eine große Rolle spielen. Das Land gleitet immer tiefer in den Bürgerkrieg ab, der je länger er dauert, immer stärker von konfessioneller Gewalt - auch gegen Christen - geprägt ist. Die Mehrheit der Syrer ist sunnitischen Glaubens. Doch die aus der schiitischen Glaubensrichtung des Islam hervorgegangene Gemeinschaft der Alawiten sitzt an den Schalthebeln der Macht. Alawitische Milizen, die in sunnitischen Vierteln regelrechte Massaker anrichten, gehören mittlerweile ebenso zum Kriegsalltag, wie sunnitische Extremisten, die Jagd auf alawitische Minderheit machen. Eine Überprüfung all der gegenseitigen Vorwürfe und Berichte ist aufgrund der Kriegswirren meist nicht möglich.
Klar ist nur, dass mit dem Andauern des Bürgerkriegs in dem überwiegend muslimischen Land die Unruhe unter den Christen wächst. Zu frisch sind bei vielen die Erzählungen der christliche Flüchtlinge aus dem Irak, die die christlichen Vierteln der großen syrischen Metropolen jahrelang überfüllten. Sie erzählten von den Schrecken des Krieges, den täglichen Anschlägen und der konfessionellen Gewalt im Zweistromland. Nun hat sie der Krieg eingeholt: Viele der damals nach Syrien geflohenen Iraker sind erneut weitergezogen - in den Libanon, die Türkei oder Europa. Auch viele syrische Christen, die Schätzungen zufolge zwischen fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung ausmachen (Syrien war bis ins 7. Jahrhundert mehrheitlich christlich), haben ihr Land aus Angst vor Gewalt und Zerstörung verlassen.
Dabei ist die christliche Minderheit ist gespalten. Einige Christen und vor allem auch führende Geistliche unterstützen das Regime von Präsident Bashar al-Assad. Sie versprachen sich davon entweder persönliche Vorteile oder setzten auf Assad als Garanten für den Fortbestand des säkularen Staates. Sie befürchten, dass die Rebellen einen islamischen Staat errichten wollen, in dem sie selbst weitgehend rechtlos wären. Allerdings finden sich auch in den Reihen der Regimegegner Christen, zum Beispiel der Vorsitzende des Syrischen Nationalrates (SNC).
Dabei ist Syrien bei weitem nicht das einzige Land im Nahen und Mittleren Osten, in dem Christen in eine ungewisse Zukunft blicken:
Die Regierung bekennt sich zwar zur Religionsfreiheit. Die Realität sieht aber aus Kirchensicht düster aus: Es gebe keine öffentliche Kirche mehr, so "Open Doors". Die Taliban hätten 2011 "allen Christen im Land den Vernichtungskampf angesagt". Besondere Angst müssten christliche Entwicklungshelfer haben.
Etwa zehn Prozent der Ägypter sind Christen, die meisten sind Kopten. Seit dem Sturz von Präsident Hosni Mubarak 2011 klagen sie über wachsende Diskriminierung. Zugenommen haben auch die Prozesse gegen Christen, die angeblich den Islam beleidigt haben. "Kirche in Not" berichtet vom Exodus Zehntausender Christen, die seit 2011 einen christenfeindlichen Staatsislamismus fürchten. Der CDU-Politiker Volker Kauder meint, dass sich in Ägypten, "die Lage der Christen gerade rapide verschlechtert".
Christen beklagen den Missbrauch des Blasphemie-Gesetzes. Es verbietet zwar die Beleidigung jeder Religion, wird aber meist bei "Verächtlichmachung des Islam" angewandt. Das Gesetz lässt sich gegen Gegner oder Konkurrenten nutzen, oft Angehörige von Minderheiten. Christen stellen zwar nur 1,6 Prozent der Bevölkerung, sind aber fast in 13 Prozent der Anklagen betroffen. Wer den Gesetzesmissbrauch bemängelt, muss die Islamisten fürchten: Minderheitenminister Shahbaz Bhatti, ein Christ, wurde 2011 wegen seiner Kritik ermordet.
Die Regierung betont die Religionsfreiheit und verweist auf die christlichen Armenier im Land, die offiziell die Mehrheit der über 110.000 Christen stellen. Sie haben Kirchen, halten Gottesdienste und dürfen sogar, privat oder in ihren Gemeinden, Alkohol trinken und Schweinefleisch essen. "Open Doors" zufolge gibt es im Iran aber etwa 450.000 Christen, die unter enormem Druck stehen. Der Grund sei, dass viele Schiiten zum Christentum konvertiert seien. Die Behörden verhafteten oft Christen mit der Begründung, sie würden missionieren, was im Iran verboten ist.
Drei Viertel der früher 1,5 Millionen Christen haben nach Kirchenangaben seit dem Sturz Saddam Husseins 2003 das Land verlassen. Andere sprechen von 250.000 christlichen Auswanderern. Christen stehen besonders im Visier islamistischer Terroristen, sie werden laut "Open Doors" bedroht, beraubt, vergewaltigt oder entführt, Kirchen immer wieder angegriffen.
Nach Angaben christlicher Gruppen gibt es in dem streng islamischen Staat keinerlei Religionsfreiheit. Dennoch habe die Zahl der Christen zugenommen, so "Open Doors". Christen müssten ihren Glauben geheim halten, sonst drohe die Todesstrafe. Kirchen sind nicht erlaubt. Laut Amnesty International kann schon der Besitz einer Bibel etwa für Gastarbeiter aus den katholischen Philippinen zu Haftstrafen und Peitschenhieben führen.
Die kleine christliche Minderheit beklagt den Mangel an Religionsfreiheit, wenn es um den Bau von Kirchen oder Erhalt der eigenen religiösen Kultur geht. Eine Serie von Anschlägen auf Priester und Missionare hat die türkischen Christen vor einigen Jahren verunsichert. Immer noch wird Stimmungsmache und Hetzpropaganda türkischer Nationalisten beklagt. (red/APA, derStandard.at, 25.12.2012)
Präsident lehnt Gespräche mit Aufständischen weiter ab: "Kein Dialog mit Terroristen" - Assad befürchtet Militäreinsatz des Westens in Syrien
Experte: "Sunday-Times"-Bericht über syrische Raketen in Angriffstellung auf Israel jedoch "unglaubwürdig"
Die drei Männer kehrten sicher wieder auf ihren Beobachtungsposten zurück
Bericht: Entsprechende Vorbereitungen von Überwachungssatelliten registriert
Tatsächliche Zahl der Flüchtlinge weit höher
Außenminister Lawrow weist Kritik zurück: "Wir liefern in erster Linie Verteidigungswaffen"
Weiteres Video am Mittwoch veröffentlicht
Gefecht in der Nähe der Ortschaft Al-Kuzair
Rebell der Opposition hat auf Video festgehalten, wie er einem Soldaten das Herz herausreißt
Lawrow weist Kritik an Waffendeal mit Assad zurück – Schon 1,5 Millionen Flüchtlinge
Nach israelischen Armeeangaben keine Verletzten oder Schäden
Libanons Präsident kritisiert indirekt Hisbollah
Asiatisches Land stellt ein Drittel des Kontingents - Österreicher bald alleine in Pufferzone
Putin will Vereinbarung mit Syrien einhalten - Blauhelme auf dem Golan wieder frei
Bisher lagen Washington und Moskau in der Bewertung des Krieges in Syrien weit auseinander. Noch einmal soll bei einer multilateralen Konferenz versucht werden, den Konflikt möglichst unblutig zu beenden
Philippinische Soldaten wurden nach Israel gebracht
Verteidigungsminister besucht auch Truppen im Libanon
Auch Manila wird die Situation in Syrien langsam zu heiß: Nach einer weiteren Entführung von Soldaten hat die Regierung dort den Abzug der philippinischen Truppe empfohlen - ein Schritt, der die gesamte Mission gefährden würde. Wien wartet einmal ab
US-Außenminister treibt Vorbereitungen für Syrien-Konferenz voran
Chemische Waffen als Rote Linie, die, so die USA, nicht überschritten werden darf
Bisher keine Hinweise auf Verwendung durch Assad-Regime - Kommission relativiert
Syrien wollte schon seit Jahren das Raketensystem S-300 kaufen
"Bereinigung des Schlachtfelds vor dem Ende Assads"
dass der Standard Israel auslässt, ist ja nicht wichtig, dass in Nazareth Weihnachtsbäume verboten sind und dass den Christen in Betlehem Land weggenommen und ire Geschäfte durch "the Wall" zerstört werden - aber das würde ja nicht ins anti-Islamische-pro-Israelische Bild der Berichterstattung passen. Dumm ist, wer blind folgt und nicht nachprüft!
Gläubige werden verfolgt, Kirchen zerstört: Ist im Nahen Osten nach den arabischen Revolutionen noch Platz für die christliche Minderheit? Eine Reise zu Gläubigen in Ägypten, der Türkei und Palästina.
http://mobil.zeit.de/2012/52/C... eit-Nahost
wenn religion , wie unten erwähnt, die ursache und der grund für das ganze übel ist, warum unterstützen wir dann den isl hier inkl kultur und bräuche? man muss ihn nicht verbieten im priv bereich. aber die aktivitäten und zur schaustellung im öffentlichen raum gehört eingeschränkt...
If you can find sincere people who can really represent different components, come together and have a constructive dialogue, this might bring some kind of solution for the future.
The other thing is that we should go for is, not a dialogue, but a negotiation, because when you sit down at a table you have to contribute something as well as listen. If you have this exchange from both sides of the table, that is negotiating. Dialogue means that you can hear me, I can hear you; you can talk, I can talk. That is not enough. Negotiation means that you are prepared to give as much as you are ready to receive.
http://www.majalla.com/eng/2012/... le55236881
The film also shows how the mother, unable to give birth to more children, must silently accept the decision of her husband, under pressure from his family, to marry a second wife in order to have a son.
Egyptian film “Chaos, Disorder”, by Nadine Khan -daughter of director Moahmmed Khan -- won the Special Jury Prize in the festival that opened on December 9.
Turkish film “Yerlati” (Inside) by Zeki Demirkubuz, meanhwile, won Muhr award for the best Asia-Africa feature film.
http://english.alarabiya.net/articles/... 55499.html
Das ist das fanatischste Reich in der ganzen Gegend und ihren Fanatismuss transportieren sie mit viel Geld in die ganze Welt.
Ausgerechnet Saudi Arabien aber darf ein interkulturelles Zentrum in Wien eröffnen. Was für ein Hohn, wie pervers, wie verlogen und wie heuchlerisch geht es eigentlich noch?
Wenn sie das Thema ernst meinen, sollten sie solch ein Zentrum in Riad eröffnen!
Dieses Fanatische Reich hat mit Hilfe des Westens ganz groß gewonnen, leider. In Syrien verkaufens die Saudi-Söldner und Extremisten. Das nächste Land das nach Saudi-Muster umgestaltet werden soll. In Libyen sinds schon dabei. Seit dem Sturz Gadaffis sind unsere Medien merkwürdig Blind über die Menschenrechtslage in diesem Land. Die ist jetzt schlimmer als bei Gadaffi. Wichtig war nur daß sich westliche Konzerne dort die Ölquellen gesichert haben. Ich weiß nicht welchen kranken Deal der Westen offenbar mit den Saudis hat.
da kann sich die Frau Ortner hochbezahlt wichtig vorkommen, ein paar alte Männer mit Bärten fantasieren steuerbefreit etwas von Dialog vor sich hin, während im Land der Geldgeber Homosexuelle hingerichtet werden, gesteinigt und ausgepeitscht wird.
Einfach nur zum kotzen.
Dann sehen wir, dass nahezu alle Starten der arabischen Welt, völlig unfähig sind sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Die zunehmende Radikalisierung und Erstarrung der Gesellschaften ist ebenso direkter Ausdruck der inneren Zerstörung. So muss ein äußerer Feind helfen, und dass sind alle anderen...
dass diese reliogiösen Fanatiker vom Westen finanziert, indoktriniert, ausgebildet und ausgerüstet werden.
Ist eine böse Welt in der wir leben, aber leider ist die Wurzel vielen Bösen im Westen zu Hause.
Solange wir Bürger den Regierungen nicht klar machen können, dass wir die Unterstützung von Terrorregimen a la Saudi Arabien oder die Unterstützung von Terror nicht mehr akzeptieren, und dazu haben wir zwei Möglichkeiten: Demos und Wahl, solange werden wir uns im Kreis drehen und der Radikalisierung der Welt, weil diese schließlích zu uns zurück kommen wird, (tatenlos) zusehen.
Der Westen unterstützt leider selten das Gesunde, sondern, wie man in Syrien oder Libyen sieht, das Kranke oder noch Kränkere...
Nicht möglich. Diese Religion ist GRUND und URSACHE der Missstände.
Was wir im Moment erleben ist der Beginn des Crashs der islamischen Welt.
Wohlgemerkt: Nicht der Religion "Islam" sondern des weltlichen Systems, das die Religion für sich beansprucht.
Aber ohne baldige Reformen wird auch die Religion selber in theologisch schweres Wasser kommen, weil sie so viele Fragen der modernen Welt unbeantwortet lässt und die historische Faktenlage große Fragezeichen aufwirft, deren Diskussion pauschal als "Islamophobie" abgetan wird.
Eine Definition von "Islam" ist ebenfalls angesagt denn die gegenwärtige selbsternannte einzig wahre Hauptrichtung, der saudische Sunnismus mit dem Salafismus im Schlepptau, kanns doch wohl nicht gewesen sein.
Frage: Warum sorgen wir uns um die demokratische Entwicklung ausschließlich in solchen Ländern, die Öl haben oder geostrategisch wichtig sind für das Sichern von Ressourcen?
Einige "nicht funktionierende" Staaten haben sich vorgenommen ihr Ölgeschäft nicht in Dollar abzuwickeln. Das hätte verheerende Auswirkungen auf die Weltwährung gehabt. Libyen wurde schon umgestimmt. ;-) Die anderen Folgen. Dabei wird es als Demokratisierung schmackhaft gemacht, sonst kann man keinen militärischen Einsatz rechtfertigen.
Diese Staaten haben tatsächlich ein Demokratiedefizit, aber das wurde mit der westlichen Intervention auch nicht gelöst. Das Ölproblem wurde aber gelöst.
In Afghanistan stieg die Drogenproduktion auf das 10 fache seit Taliban Zeiten.
Wenn wir den Westen nach dem Kriterium "brutto soziales Glück" bewerten, landen viele führende Staaten weit hinten.
Nach der Kriterien der Schulmedizin wird Homöopathie immer nur ein Humbug, nach Erkenntnissen der Quantenphysik kann man es immer besser erklären. Und Sie werden nichts gutes darüber lesen in einer Studie, die von der Pharmaindustrie in Auftrag gegeben wurde.
Nüchtern betrachtet Amerika braucht Öl, Krieg - für ihre einzige noch im Land befindliche Industrie - und den Dollar als Leitwährung. Wenn einige Staaten ihre Ölgeschäfte nicht in Dollar abwickeln, schaut es mit der Weltwährung ziemlich düster aus. Deswegen ist ihr nichts zu blöd einen bewaffneten Konflikt vom Zaun zu brechen mit oder ohne wahren Gründe.
Die Menschenrechtslage in Saudi Arabien ist nicht oft ein Thema in den Medien. Das radikalste Regime in der Gegend. Aber solange das Öl an den Westen fließt macht es nichts. Da ist es auch kein Problem wenn die Terroristen finanzieren und ihren Fanatismus in andere Länder exportieren.
http://derstandard.at/132253169... -schlimmer
http://derstandard.at/133963975... der-Nation
http://derstandard.at/134213916... -bestrafen
http://derstandard.at/134374478... e-Diktatur
http://derstandard.at/131701864... chenhieben
Dass sich die westlichen Medien nicht um die Menschenrechte in Saudi Arabien kümmern ist falsch;
Dass keine westliche Regierung von Saudi Arabien eine Demokratisierung verlangt ist richtig; nur ist das genau das Gegenteil von dem, was mein Vorposter behauptet hat.
Nach dem diesen Schönheitsfehler meines Postings geklärt haben bleibt nur noch der Frage:
Welche hohe moralische Werte haben die USA geleitet, als sie Saddam jahrelang mit Waffen versorgt haben um ihn auf den Angriff gegen den Iran fit zu machen? Der gleiche Saddam wurde dann über Nacht zum Hitler der arabischen Welt mutiert, der sein Volk unterdrückt hat und Menschenrechte außer Acht gelassen hat.
Z.B. Afrika kann mit einer Reihe von Schurkenstaaten aufwarten die weit mehr Verbrechen verüben als die ganze arabische Welt zusammen.
Wussten Sie, dass Afghanistan errang 2008 mit 93 Prozent der Weltproduktion an Opiaten eine Monopolstellung auf dem illegalen Weltmarkt für Opium? Unter dem Taliban war die Produktion ein Zehntel dessen.
darauf scheint es keine sinnvolle Antwort zu geben;
zu Iran/Irak: im kalten Krieg war es US-Politik im persischen/arabischen Golf immer den einen gegen den anderen zu unterstützen; als der Iran antiamerikanisch wurde bedeutete das, leicht absehbar, die Unterstützung des Irak.
Erst nach dem Fall der SU hielten die USA eine "weder Iran, noch Irak" -Politik für praktikabel.
gab es bessere Alternativen? War das zu zynisch gedacht?
Ich maße mir nicht an, das moralisch bewerten zu können.
Das ist Anmaßung. Und wir müssen es kritisieren, da es in unseren Namen für "unseres Wohl" auf unseren Kosten und auf Kosten von anderen Menschen betrieben wird.
Die Formulierung: " ... immer den einen gegen den anderen zu unterstützen;" ist einfach genial. Spricht für sich.
Das Problem ist wenn sich der Westen um ein Land kümmert und nicht wenn er das nicht tut.
Die Zustände in Irak, Afghanistan sprechen Bände, Ägypten, Libyen zeigen auch deutlich wann der Westen den Fall als erledigt betrachtet: Wenn die Ressourcensicherung abgeschlossen ist.
Zynisch ist hingegen, mit welcher Dreistigkeit die Propagandamaschinerie die Welt in Guten und Bösen aufteilt. Machen wir gerade Kreuzzüge im Namen der Demokratie?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.