Cindy aus Marzahn in der "New York Times"

23. Dezember 2012, 20:59
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US-Blatt porträtiert "Wetten, dass...?"-Assistentin und Comedy-Star Ilka Bessin

Berlin/New York - Cindy aus Marzahn (41) hat es in die "New York Times" geschafft. In einem ausführlichen Porträt beschreibt das US-Blatt die deutsche Komikerin, die im wahren Leben Ilka Bessin heißt, als ein Phänomen der deutschen Comedyszene. Zeitweise war sie am Samstag sogar eine der Aufmachergeschichten mit großformatigem Bild auf der Internetseite der Zeitung.

"Mit ihrer lockigen, wasserstoffblonden Perücke und dick aufgetragenem pinkfarbenen Lidschatten" verkörpere Cindy die "schlimmsten Vorurteile" über eine weibliche Sozialhilfe-Empfängerin aus Ost-Berlin. Das sei ihr Erfolgsrezept. Derzeit reüssiert die Komikerin auch als Assistentin von Markus Lanz in der Show "Wetten, dass...?".

Das Blatt berichtet von Bessins persönlichem Abstieg in Deutschlands Unterschicht, wie sie "im Bett lag und Fernsehen guckte, an Gewicht zulegte und ihre Motivation verlor". Bis hin zum Wendepunkt ihres Lebens: Bessin will sich als Kellnerin beim "Quatsch Comedy Club" bewerben und wird als Bühnentalent entdeckt. Aus ihrem privaten Schicksal habe Bessin die Kunstfigur Cindy geschaffen, die mit pinkfarbener Jogginghose und Ausdrücken wie "Alzheimerbulimie" (Fressattacken haben und dann vergessen, sich zu übergeben) zur Heldin ihrer Fans geworden sei. (APA, 23.12.2012)

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