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Schlüssel für resistente Krebszellen
Die Mehrheit der Menschen, die an Blutkrebs erkranken, leiden an chronischer myeloischer Leukämie (CML). Sie wird durch einen Bruch in den Chromosomen verursacht. Dadurch entsteht das neue Enzym BRC-ABL, dass die Zellen entarten lässt. Bislang nahm man, dass der Prozess über einen Zwischenschritt gesteuert wird. Neue Medikamente gegen diesen Signalweg erwiesen sich aber als wirkungslos oder führten zu resistenten Krebszellen. Veronika Sexl von der Veterinärmedizinischen Universität Wien und Giulio Superti-Furga vom Center for Molecular Medicine (Cemm) konnten die Ursache für das Versagen aufklären. Denn tatsächlich setzt BRC-ABL selbst die Krebserkrankung direkt in Gang, wie sie sie im Fachmagazin Nature Chemical Biology zeigten. Zu ihrer Überraschung stellten sie fest, dass die besagten Medikamente, wenn sie doch Wirkung zeigten, nicht den ursprünglichen Signalweg hemmten, sondern eben das Enzym BRC-ABL.
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"Traditionell stark"
Wen wir nicht bald etwas unternehmen (Sprich die Kasper der SPÖVP rausschmeissen) um unsere Unis ordentlich zu finanzieren, werden Traditionen auch bald das einzige sein worauf wir in unserer heimischen Forschung stolz sein können.
sie haben nicht ganz so unrecht. wenn ich mich nicht irre belaufen sich die top-publikationen in ö auf ca. 1.6% (von allen)...in den usa sinds hingegen "nur" 1.1%. in summe (also alle publikationen) sinds natürlich in den usa bei weitem mehr...allerdings muss man das mit der gesamtpopulation auch abgleichen. insofern darf man in ö nicht ganz so pessimistisch sein. was allerdings nervt, ist das ug2002 mit dem §109. dass man nach 6 jahren die uni wechseln muss ist schon etwas hart...soviel auswahl gibts in ö nicht, und nicht jeder kann/will gleich ins ausland gehn.
Sie machen es sich so leicht wie ein Strache: Schuldigen identifizieren und elimieren. Das Leben ist aber komplexer als sich das manche vorstellen.
Vergleichen Sie mal auf die Errungenschaften der heimischen Institute zwischen 1960 und 1990 mit dem, was die letzten 15 Jahre passiert ist. Klugheit ist keine Sache der Finanzierung. Sie ist eine Sache der Lebensumstände. Wo mehr Geld ist, gibts nicht unbedingt bessere Lebensumstände, ganz sicher aber mehr Probleme. Was das heimische Bildungssystem braucht ist nicht mehr Ged, sondern gute Ideen, wie man mit wenig Geld trotzdem weiterkommt. Der Schrei nach Kohle ist primitiv und unbedacht.
Anders kann ich mir das Zustandekommen dieser unfassbar bescheuerten Aussage nicht erklären.
Die TU hat erst gerade bekanntgegeben, keine Lehrkräftemehr ausbilden zu können.
Am MFPL Forschungsinstitut in der Dr. Bohrgasse, sowie den Instituten in der Althanstrasse am UZA sind in den Labors Geräte im Einsatz, die älter sind als die Menschen die daran arbeiten sollen. Mehr als 10 Institute an der Biologie teilen sich dieselben drei Elektronenmikroskope, und zwei davon sind aus der Steinzeit.
Weisst du was mein Kleiner...geh wieder dahin wo du hergekommen bist. Wenn ich Schwachsinn hören will, muss ich nur unseren Spitzenpolitkern zuhören.
Wird bald wieder seine Schimpftriaden über die Sinnlosigkeit der Wissenschaft und deren Stillstand bezüglich sinnvollem Fortschritt lostreten!! ;)
Ich kann diesen Leuten welche meistens ihr Leben komplett der Wissenschaft unterordnen nur meinen Respekt aussprechen.
Frohe Weihnachten! ;)
Im Gleichgewicht gibts kein Streben. Die Depperten auf der einen Seite machen die Entstehung kluger Leute auf der anderen Seite erst möglich.
Es sollte Ihnen klar sein, dass alles was Nachteile hat, zumindest gleich große Vorteile besitzt. Man muss sich doch fragen, wie es sonst sein kann, dass aus so einem "miesen Forschungsumfeld" ein Anton Zeilinger hervorgegangen ist. Oder Hoffnungsträger wie Georg Kresse, Adreas Grüneis oder Markus Arndt. Sie verwechseln die populistische Wahlkampfpropaganda mit der Realität in der Forschung.
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