TV-Programm für Mittwoch, 26. Dezember

23. Dezember 2012, 20:49
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Tatort: Im Namen des Vaters, Zitronenwasser: Ich wünsche mir von Licht ins Dunkel ..., Ed Wood, Manche mögen's heiß, Machete, Ran, Goldenes Gift

10.30 KINDERBANDE
Die rote Zora
(D 2008, Peter Kahane) Alle Macht den Kindern! Und den Außenseitern unter ihnen sowieso: Die rote Zora führt mit ihrer Kinderbande ein keckes Regiment. Das bekommt der machthungrige Fischgroßhändler Kamaran zu spüren. Linn Sara Reusse verkörpert die Heldin eines Kinderbuchklassikers, Ben Becker den funkelnden Bösewicht. Bis 12.00, ARD

13.40 VERZAUBERT
Küss den Frosch!
(The Princess and the Frog, USA 2009, John Musker, Ron Clemens) Das Mädchen wird zur Amphibie und die lieben Kleinen angesichts des zuckersüßen Zeichentricks zu glückseilg strahlenden Engeln - die über ihre Eltern die Merchandising-Geschäfte von Disney in ungeahnte Höhen treiben. Bis 15.10, ORF 1

19.52 MAGAZIN
Feierabend
Über Samuel Koch, vor zwei Jahren bei Wetten, dass ...? verunfallt und seither vom Hals abwärts gelähmt. Bis 20.05, ORF 2

20.15 KRIMI
Tatort: Im Namen des Vaters
(D 2012, Lars Kraume) Die Tote war Alkoholikerin, ortsbekannt, aber wer ihr etwas zuleide tun wollte, bleibt Nina Kunzendorf und Joachim Król lange ein Rätsel. Bis 21.45, ARD

20.45 MAGAZIN
Zitronenwasser: Ich wünsche mir von Licht ins Dunkel ...
Rund um Weihnachten wirbt Licht ins Dunkel wie jedes Jahr für möglichst viele Spenden zugunsten sozial, körperlich und geistig behinderter Mitmenschen. Das dabei in der Öffentlichkeit vermittelte Bild von Menschen mit Behinderung stößt dabei so manchem Zuseher sauer auf. In der Weihnachtsausgabe von Zitronenwasser äußern Thomas Stix (Geschäftsführer von behindertenarbeit.at), Martin Ladstätter (Obmann des Vereins Bizeps), Helene Jarmer (Die Grünen) und Franz-Joseph Huainigg (ÖVP) Wünsche und Kritik an der Spendenaktion. Bis 21.00, Okto

21.45 HIRNGESPINSTE
Ed Wood
(USA 1994, Tim Burton) Johnny Depp unterwandert mit seiner langsam anwachsenden bizarren Entourage die B-Movie-Landschaft Hollywoods. Bis 23.45, Arte

21.50 UKULELE
Manche mögen's heiß
(Some Like It Hot, USA 1959, Billy Wilder) Billy Wilder klagte immer wieder, wie sehr er unter Marilyn Monroe gelitten hat: In einer Szene hatte sie nur einen Satz zu sagen, die simplen drei Worte "Where's the whiskey?" Marilyn habe dafür mehr als 70 Einstellungen gebraucht. "Was Billy Wilder damit andeuten will", schlussfolgerte die Süddeutsche Zeitung, "ist natürlich der Umstand, dass Marilyn Monroe vielleicht ein sehr nettes Mädchen war und vielleicht auch eine Göttin - aber bestimmt keine Schauspielerin." Darüber nun ließe sich trefflich streiten, und dazu hat angesichts dieser drei furios aufspielenden Göttinnen (Tony Curtis und Jack Lemmon in der Damenband) wirklich niemand Lust.
Bis 23.45, BR

22.10 SCHARF GESCHLIFFEN
Machete
(USA 2010, Ethan Manquizs, Robert Rodriguez) Danny Trejo als wilder, guter Mann, der nichts als seine Ruhe will. Robert de Niro, Steven Segal und Don Johnson sind dagegen. Blutige Parabel auf US-mexikanische Grenzpolitik, in der Gesetzeslosigkeit längst Realität ist. Eine Version, wie Machete weitergehen könnte, lieferte übrigens eine Folge von Breaking Bad, die im selben Milieu spielt. Tatsächlich weiter geht es mit dem Gemetzel im April. Ein Titel, der alles sagt: Machete Kills. Bis 0.00, ProSieben


Foto: Sony

22.15 FAMILIENSTREIT
Ran
(F 1985, Akira Kurosawa) Kurosawas letzter "großer" Film: ein grafisch zugespitztes Schlachtengemälde der tanzenden Lanzen, spritzenden Wunden und enormen Gefühle, basierend auf Shakespeares King Lear. Der alte Mann, Regisseur und König, in seinem letzten Gefecht: Was für Lear fürchterlich endete, erlaubte Kurosawa die Rückkehr ins Geschäft. Nachdem er zuvor in Japan missachtet worden war, besann man sich nach dem internationalen (Kunst-)Erfolg von Ran dieses großen Sohnes und gestattete ihm, nach 20 Jahren Exil, Rhapsodie im August zu drehen. Bis 0.50, 3sat

1.30 SCHWARZE FILMPERLE
Goldenes Gift
(Out of the Past, USA 1947, Jacques Tourneur) Robert Mitchum, Jane Greer und Kirk Douglas in einem melodramatischen Reigen um Liebe, Gewalt und Verbrechen: Der Film-noir-Klassiker, vom Meister der Schattenspiele und brillanten Andeutungen inszeniert und mit jener Unabänderlichkeit versehen, die das kinematografische Schwarz-Weiß zur Farbe des erbaulichen Leinwandschicksals werden ließ. Bis 3.00, BR (Doris Priesching, 24./25./26.12.2012)

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