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Der Blackberry-Anbieter RIM hat nach der Ankündigung eines neuen Preismodells im Service-Geschäft mehr als ein Fünftel seines Börsenwerts verloren. Die Aktie fiel in New York bis Handelsschluss am Freitag um 22,73 Prozent auf 10,91 Dollar. Damit war ein Teil der Kurserholung der vergangenen Wochen auf einen Schlag weg. Die Investoren befürchten, dass mit dem neuen Preismodell die Umsätze von RIM drastisch sinken könnten. Die Service-Erlöse vor allem von großen Kunden wie Unternehmen und Behörden machen rund ein Drittel des RIM-Geschäfts aus.
RIM will die Service-Gebühren stärker staffeln, wie der aus Deutschland stammende Konzernchef Thorsten Heins ankündigte. Kunden, die zusätzliche Dienste etwa für mehr Sicherheit nutzen, sollen sie weiter bezahlen. Von anderen dürfte weniger Geld kommen. Konkrete Beträge blieben bisher offen, ebenso wie die Frage, ob alle Kundengruppen von der Änderung betroffen sein werden. Bei den Anlegern schrillten dennoch die Alarmglocken. Im vergangenen Quartal brachten die Service-Erlöse 982 Millionen Dollar der gesamten Umsätze von 2,73 Milliarden Dollar. Heins betonte, dass er nicht mit einem Absacken des Service-Geschäfts rechne.
Durch das am 1. Dezember abgeschlossene dritte Geschäftsquartal kam RIM noch mit einem blauen Auge davon. Der Kunden-Abfluss war nicht so stark wie von einigen Marktbeobachtern befürchtet. Die Zahl der Blackberry-Kunden sank um eine Million auf 79 Millionen. Es war allerdings das erste Mal überhaupt, dass die Blackberry-Kundenbasis zurückging. RIM verkaufte im vergangenen Quartal rund 6,9 Millionen Blackberry-Smartphones und 255 000 Playbook-Tablets, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.
Der Kurs-Schock kommt für RIM zur Unzeit: Heins will im Februar das nächste Betriebssystem Blackberry 10 mit neuen Geräten auf den Markt bringen. Mit der mehrfach verzögerten Software verbindet RIM die Hoffnung, Anschluss an die erfolgreicheren Rivalen Samsung und Apple zu finden.
Die neuen Smartphones würden derzeit von rund 150 Mobilfunk-Betreibern getestet, sagte Heins. RIM hofft, mit dem neuen System auch Unternehmen und Behörden als Kunden zu behalten, die zuletzt immer häufiger unter anderem zu Apples iPhones wechselten. (APA, 23.12.2012)
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ich wünschte wirklich RIM hätte tatsächlich den durchschlagenden Erfolg, würde in höchste Sicherheit der Daten investieren, die Ausstattung würde den anderen Smartphones nicht hinterherhinken,
& es gäbe endlich die Tastaturalternative zu den leidigen Touchscreens, stylisch & elegant wie das bold 9900, doch das was Nokia bei nahezu allen Modellen anbietet: Wecker im abgeschalteten Zustand, UKW-Radio sollte RIM schon ganz nebenbei mitliefern, nicht nur bei den "niedrigeren" Modellen {Radio}, ...
Was die Preisgestaltung angeht, sehe ich nach wie vor nicht ein, warum ich Monatsgebühr an meinen Provider abliefere ...
Ich glaube bei der Freigiebigkeit von iPhone und Android, was persönliche Daten angeht, gibt es noch allemal Platz für ein System, dass dies eben nicht tut. Allerdings ist dies eher eine Nische für Firmen und einem sensibilisierten Klientel.
Darüber muss man sich aber erst bewusst sein, und ich glaube RIM ist sich dessen bewusst. Microsoft weint halt noch einer breiten Masse an Usern nach, die früher kaum eine andere Wahl hatten, als MS zu verwenden.
Sehe ich leider auch so..nur Wündchenswert wäre ein weiterer Player schon. Sonst gibts mit Android bald das neue mobile Microsoft und mir ist es einfach lieber, wenn man das Betriebssystem frei wählen kann, ohne das es dann exteme Beschränkungen bei der Software gibt.
Die müssen einfach was tun. Egal was. Hauptsache sie machen was. An der ersten Screenshots die man im Internet sieht, sieht man genau wo es hin geht. Es Apple und Google nachmachen und hoffen das man damit zumindest noch die paar überzeugten Blackberry Nutzer halten kann.
Den Anlegern ist das Produkt egal, die wollen Kohle und mit dem Unternehmen angeben, in welches sie investiert haben.
Ich glaube dem Mainstream ist nicht annähernd bewusst, wie Gläsern sie mit den beiden aktuellen Platzhirschen geworden sind. Aktuelle Aufenthaltsorte, Kontaktelisten, Mails, Bilder, Geburtsdatum, Heimanschrift, Name, Bewegungsmuster, sogar sexuelle Vorlieben, wenn man danach surft usw. Diese Daten stehen aber nicht nur dem Hersteller zur Verfügung sondern bei Bestätigung, jedem App-Hersteller.
Ich denke es wird bald sehr viel Aufklärung geben und so mancher Manager wird sein iPhone dann bald wieder gegen etwas tauschen, dass nicht seine Daten zu dumpingpreisen verschleudert.
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