Stille Installationen in Google Chrome nicht mehr möglich

23. Dezember 2012, 15:05
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    schreenshot: google chromium blog

Googles Browser dreht die stille Installation von Erweiterungen ab

Google hat in seinem Chromium-Blog bekanntgegeben, dass es nicht mehr möglich sein wird, stille Installationen vorzunehmen. Da es Google sehr wichtig sei, dass User über Erweiterungen und die damit einhergehenden veränderten Funktionalitäten Bescheid wissen, habe man sich zu diesem Schritt entschieden.

Feature für Windows

Da es immer wieder vorkomme, dass User Erweiterungen in Google Chrome vorfinden, die ohne das Wissen des Users installiert wurden, wird dieses "Feature" nun abgedreht. Ursprünglich war diese Funktion für Chrome für Windows vorgesehen, um es Usern zu erlauben, im Rahmen der Installation eines anderen Programms automatisch eine Google Chrome Extension zu erhalten.

Aktive Zustimmung nötig

Immer wieder, so Google, kam es zum Missbrauch dieser Funktion, weshalb es ab Version 25 des Google-Browsers zwei neue Features geben wird, die sicherstellt, dass nur noch die Erweiterungen installiert werden, die auch tatsächlich genutzt werden. Erweiterungen, die von Drittanbieter-Programmen mithilfe der "External Extension Deployment Options" installiert werden, werden automatisch deaktiviert. Falls so eine Erweiterung installiert wird, wird der User darauf aufmerksam gemacht und kann die Erweiterung wieder aktivieren oder löschen.

Info via Einblendung

Zusätzlich sollen alle Erweiterungen, die bereits installiert wurden und als Erweiterung vorhanden sind, deaktiviert werden. Auch darüber wird der User mit einer Einblendung informiert werden. Windows-Entwickler werden dazu aufgerufen, ihre Erweiterungen in den Chrome-Store zu stellen und User zu bitten, die Extensions direkt innerhalb von Chrome zu installieren. (red, derStandard.at, 23.12.2012)

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5 Postings

Chrome lässt sich nach wie vor nicht vernünftig Sandboxen und macht nach wie vor seine Homecalls, damit überlasse ich es nach wie vor dem Mainstream.

1. Chrome hat seine eigene Sandbox.
2. Gegen das Nach-Hause telefonieren gibt es Chromium.

sehr gut! da ist es fast eine überlegung wert von firefox auf chrome zu wechseln..

Das ist es schon lange, Firefox ist eine lahme Krücke geworden

Endlich!

in letzter Zeit nahm es regelrecht überhand dass allerlei Spywaretools oder zB ein Tool von Logitech welches manche Mausserien zum spinnen brachte mitinstalliert wurde ohne Zustimmung.

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