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Kabul - Vertreter der Taliban haben sich auf einer Konferenz in Paris für eine Teilung der Macht in Afghanistan ausgesprochen. Sie versprachen Toleranz, pochten aber auf eine neue Verfassung nach islamischen Prinzipien.
Zwei ranghohe Taliban, afghanische Parlamentarier und Oppositionelle waren am Donnerstag und Freitag in Paris erstmals auf einer Konferenz zusammengetroffen. In einer am Wochenende verbreiteten Mitteilung erklärten sich die Taliban bereit, in einer Regierung mitzuwirken, die alle Afghanen vertrete. Sie forderten eine Verfassung, die auf "islamischen Prinzipien, nationalen Interessen, sozialer Gerechtigkeit und historischen Errungenschaften" beruhe. (APA, 23.12.2012)
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Die Intoleranz gegenüber Anders- und Nichtgläubigen und Homosexuellen?
Die Terrorcamps?
Der Bartzwang?
...
Wieder ein guter Beweis dafür, dass der Begriff der "Toleranz" etwas sehr relatives ist.
Die Taliban meinen wohl, dass sie die kulturellen Verschiedenheiten der einzelnen Stämme tolerieren wollen (zB. deren Sprechen) und vielleicht sogar, dass nicht alle Schiiten sofort abgeschlachtet werden, sondern ihnen die Möglichkeit einer Konversion gelassen wird.
Jetzt ist der Islam bereits geheiligte Staatsreligion, das Land Islamische Republik, die Verfassung erlassen im Namen Allahs, auf Apostasie steht die Todesstrafe, kein beschlossenes Gesetz darf islamischen Prinzipien widerprechen.. Wenn das noch nicht langt -. die nächste Stufe wäre eh schon wieder das Taliban-Emirat. Dafür hat sich die Befreiung eh kaum gelohnt.
Und schon gehts los mit Kopfabschneiden, im-Stadion-Hängen, Händeabhacken und der Hinrichtung von Kovertiten. Steinigungen sowieso. Karzai wird mitspielen - so lange es ihm Geld aus Drogen und Korruption verspricht.
Auf gut Deutsch: es geht dann wieder so los, wie es vor dem Einzug der Amis gewesen ist. Mädchen ohne Schulen, Frauen ohne Spitäler. Aber Drogenverkaufen in alle Welt. Vielleicht sind auch noch ein buddhistische Statuen übrig, die man sprengen kann?
"In Afghanistan wurde der Drogenanbau im Juli 2000 durch die Taliban unterdrückt. [2] Mit der Machtübernahme der Nordallianz Ende 2001 hat der Schlafmohnanbau jedoch wieder stark zugenommen. Im Herbst 2007 wurden in Afghanistan 8200 Tonnen geerntet, davon mehr als die Hälfte in der afghanischen Provinz Helmand. Das übersteigt den weltweiten Verbrauch um 3000 Tonnen."
http://de.wikipedia.org/wiki/Opium
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