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Athen - Die Liste enthält mehr als 2.000 Namen von mutmaßlichen griechischen Steuerflüchtlingen, die in der Schweiz über ein Konto bei der HSBC-Bank verfügen. Dies teilte am Samstag der öffentliche griechische Fernsehsender Net. mit.
Am Freitagabend hatte der griechische Finanzminister Yannis Stournaras bekannt gegeben, dass Frankreich diese Liste Griechenland zugestellt habe. Die griechischen Behörden hatten angegeben, die Liste verloren zu haben.
Die umstrittene Liste war in den vergangenen Monaten in Griechenland Gegenstand hitziger Debatten. Ursprünglich hatte die französische Justiz diese Liste im Januar 2009 im französischen Domizil eines ehemaligen Mitarbeiters der Schweizer HSBC-Filiale beschlagnahmt. Danach gab sie 2010 die aktuelle IWF-Präsidentin und damalige Finanzministerin Frankreichs, Christine Lagarde, an Griechenland weiter.
Die griechischen Behörden stellten sich jedoch zunächst auf den Standpunkt, dass die auf der Liste enthaltenen Informationen auf illegale Art und Weise beschafft worden seien und man sie daher zur Bekämpfung der Steuerflucht nicht verwenden könne. Dies, obwohl die Steuerflucht im schwer verschuldeten und rezessionsgeplagten Land ein chronisches Problem darstellt.
Angesichts des steigenden Unmuts der Griechen über eine neue Serie von Sparmassnahmen, die ihrem Land von den internationalen Geldgebern aufgezwungen worden ist, hat die Regierung beschlossen, nun doch auf diese Liste zurückzugreifen.
Anfang November war der griechische Journalist Costas Vaxemanis wegen Verletzung des Datenschutzes angeklagt worden, weil er die auf der Kontenliste aufgeführten Namen veröffentlicht hatte. Er wurde schliesslich freigesprochen.
Der Vorfall hatte in der griechischen und internationalen Medienwelt für einen Aufschrei gesorgt. Vaxemanis bezeichnete die Vorwürfe als politisch motiviert. Nach seinen Angaben war die Liste seiner Redaktion anonym zugespielt worden. Mit der Veröffentlichung habe er im öffentlichen Interesse gehandelt. (APA, 23.12.2.012)
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Was soll das - das mag schon verjährt sein, und die Steuerflüchtlinge werden wohl ihr Geld bereits in die nächste Oase verschoben haben.
Es wird der griechische Staat gerade durch das nutzlose Prozessieren noch mehr Geld - diesmal an die professionellen Schweigegeldbezieher in der Justizverwaltung - spenden, das letzten Endes von den gebeutelten Massen kommt.
Na klar wollen die nichts wissen. Geht in der Liste um die ganz oben und die wirken auf die Beamten ein die Liste nicht zu bearbeiten.
Griechenland hat in der Euro-Zone nichts zu suchen. Es war ein Fehler GR mit auf zu nehmen. Dieser Fehler wird aber nicht geändert und Griechenland kann sich somit auch nicht ändern. Net glauben das Griechenland den Euro braucht. Denen ging es vorher besser. 2 Jahre dann ist Griechnland raus und wir blechen.
beim Meinl und Grasser tut sich schon seit 5 jahren nichts.
generell: Verlorene listen, abgestuerzte computer, verschwundene akten .. alles im cloud zeitalter ... ha ha direkt eine zumutung fuer wie bloed die das publikum alle halten; aber vielleicht muesste man sich als bloeder weniger aergern !
... es nicht nur eine hsbc-liste gäbe, sondern auch eine der anderen banken
...es nicht nur um schweizer banken ginge, sondern auch um die anderer staaten
...auch grundbuchauszüge übermittelt würden
...eu & iwf statt forderungen zu stellen auch beim eintreiben von steuern behilflich wären
DANN wäre GR auf einen schlag schuldenfrei.
doch wollen WIR das?
schließlich geht es um geld, das UNSER werkel am laufen hält. und es wäre ein schlag ins gesicht für unsere steuer hinterziehenden 'leistungsträger'
wo kämen wir denn hin, wenn das plötzlich nicht mehr sanktionslos möglich wäre???
genauso wird in Griechenland gewirtschaftet - das ist das Geschäftsmodell Griechenland!
Und Europa, Deutschland, Österreich,... investieren brav zig Milliarden in diesen Laden! Der kleine griechische Steuerzahler blutet sich aus und verliert alles.
Am Ende stellt sich die Frage wer ist mehr Schuld wenn die Milliarden für immer weg sind? Der Geber oder der Nehmer?
profitiert genauso wie Luxemburg und die Schweiz von Steuerflüchtlingen und hintertreibt deswegen jeden Versuch, Schlupflöcher für Steuerflüchtlinge zu schließen.
Und auch die österreichische Regierung ist an Daten zu Steuerflüchtlingen nur sehr am Rande interessiert. Siehe die Worte des Herrn Pröll jun. damals, als sich auf der dt. Steuerflüchtlings-Cd auch Österreicher fanden.
Und nicht zuletzt hat Österreich mit seinem sozialdemokratischen Kanzler ohne viel Aufregung ein Steuerabkommen mit der Schweiz ausgehandelt, das noch weicher war als das, was die Sozen in D grade gekippt haben.
Also bitte doch zuerst vor der eigenen Türe zu kehren, da liegt genug Dreck herum.
ich möchte noch hinzufügen, dass es sehr interessant klingt, dass die behörden die liste nicht überprüfen, weil sie illegal besorgt worden ist.
kann natürlich sein, dass das die griechische rechtsauffassung ist.
ich kenne aber ein beispiel aus unserer rechtsaufassung (ist 15 jahre alter wissenstand, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das was geändert hat. aber wer weiß:).
wenn ich beispielsweise eine stoptafel überfahre und einem auto rein fahre, ist das unerheblich, dass dieses auto bei einer anderen kreuzung vor 2 minuten bei rot drüber gefahren ist. also man kann da auch nicht sagen, dass auto ist aufgrund einer illegalen handlung zu dem zeitpunkt, wo ich reingefahren bin, da und ich bin unschuldig:)
jetzt ist hsbc nichtmal eine schweizer bank. sonder eine filiiale einer britischen. dann kann man sich vorstellen, dass bei der ubs, creditswiss usw. noch viel mehr geld liegt. und an alle, die eu oder die regierungen in den einzelnen ländern, haben gar kein interesse, das die steueroasen trockengelegt, werden. alleine die verarschung, die mit den abkommen mit der schweiz laufen. jedes land verhandelt für sich. das nennt man teile und herrsche. wenn die eu wollte, konnte sie z.b. auf die schweiz erheblichen druck ausübern. nur will das niemand.
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