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Jerusalem/Ramallah - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat sich in scharfen Worten gegen die Verurteilung seiner Siedlungspläne durch die Vereinten Nationen gewehrt. Einen Stopp des Siedlungsbaus lehnte er ab.
"Die Hauptstadt des jüdischen Volkes ist seit 3000 Jahren Jerusalem. Deshalb werde ich das auf die deutlichst mögliche Art sagen: Die Klagemauer ist kein besetztes Gebiet und es ist mir egal, was die UNO sagen wird", erklärte Netanyahu in einem Interview im israelischen Fernsehen. Der Siedlungsbau im Westjordanland und in Ostjerusalem, wo auch die Klagemauer liegt, werde fortgesetzt.
UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon und fast der gesamte Sicherheitsrat hatten den israelischen Siedlungsbau in palästinensischen Gebieten scharf kritisiert und einen sofortigen Stopp verlangt. Mit Ausnahme der USA verurteilten die Mitglieder des höchsten UNO-Gremiums am Mittwoch die Baumaßnahmen Israels und warnten, diese gefährdeten eine Zwei-Staaten-Lösung. (APA, 22.12.2012)
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Das versuchen die Israelis doch schon seit Jahrzehnten durch Vertreibung der Paläsitnenser aus Jerusalem weil zufällig genau dort wo die Palis wohnen ein "Einkaufszentrum" oder "Freizeitparkt" entstehen muss.
Ekelhaft wie die Amis immer wieder beweisen, wer eigentlich die Zügel dort hat... just sayin'
… "Riad" genannt hätte.
Aber das klingt wahrscheinlich nicht ganz so gut, wie die Berufung auf ein PR-Konvolut, das irgendwelche mythischen Schafhirten einst mit G'schichterln aus der ganzen Welt zusammengeklaut hatten.
…
War on 'error, Folge 1948-11: "Bibi Langkumpfs wöchentliche Märchenstunde"
daß die hamas in gaza demokratisch gewählt wurde, gerne eine kollektive verantwortung für alle palästinenser abgeleitet
("die haben hamas gewählt, also können wir auch siedlungen bauen" oder so ähnlich)
dass die Hamas incl. ihrer Charta, die zu einer Vernichtung Israels bzw. der Juden überhaupt aufruft, von einer 60% Mehrheit gewählt wurde (müsste allerdings die Wahlbeteiligung nachschauen...), ganz anders als im Falle Netanyahus, siehe ein früheres Posting von mir: http://derstandard.at/plink/135... id28650903
Die Mehrheit ergibt sich aus dem Wahlkreissystem, mit dem ein Teil der Sitze vergeben wird. Hier hat sich die Fatah die Wahlen selbst vergeigt, weil sich mehr Kandidaten bewarben als es Sitze gab. Im Endeffekt gab es dann zwar mehr Stimmen für die Fatah insgesamt, die relative Mehrheit fuhren aber die jeweiligen Hamas-Kandidaten ein und krieten so die Sitze.
Wie gesagt, auch die Höhe der Wahlbeteiligung ist relevant für Aussagen "dieser und jener sei von den ... gewählt worden", wie ich im Bezug auf Israel dargelegt habe.
Wenn also Ihrer Aussage nach 44% die Hamas gewählt haben, ist das noch immer eine bedeutend größere Mehrheit als im Falle Netanyahus, der letztlich ja auch nur Ministerpräsident wurde, nachdem Livni es nicht schaffte eine Koalition zusammenzubringen.
ich mich aber jetzt in den jährlichen Weihnachtwahnsinn begeben muss: Danke für das Kompliment, welches ich in gleicher Weise auch Ihnen aussprechen darf.
Ich wünsche Ihnen ebenfalls ein frohes Fest, auch wenn Sie´s nicht feiern. Und ein gutes Neues Jahr, falls wir uns hier nicht mehr sehen sollten.
Jo, war eine bedeutend größere Mehrheit als beim Likud.
Ich wollte allerdings auch nicht Ihr Posting an sich kommentieren oder gar kritisieren, sondern Sie lediglich berichtigen, was die Mehrheit für Hamas betrifft :-)
und ich habe mich auch für Ihren Input bedankt :-)
Im Gegensatz zu so manchen anderen Postern behaupte ich nicht die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben.
Und wenn wir schon dabei sind, so kann ich Ihnen nur das (indirekte) Kompliment machen, dass wenn es mehr Poster wie Sie gäbe, sich hier im Forum vielleicht sogar nützliche Diskussionen zum Thema Nah-Ost-Konflikt entwickeln könnten....
Frohe Weihnachten übrigens, und eine Wunderbares Neues Jahr :-)
Ohne jetzt die Hamas verteidigen zu wollen, aber was du ihr unterstellst, ist Kraut und Rüben.
Will die Hamas nun Israel zerstören oder die Juden vernichten?
Beim ersten handelt es sich um das Überwinden eines rassistischen Kolonialkonstrukts.
Die Judenvernichtung wäre ein Genozid.
Das erste ist antizionistisch und antirassistisch, das zweite wäre ein antisemitisches Verbrechen.
Hat die Hamas die Judenvernichtung im Programm??
Leg jetzt die Fakten auf den Tisch. Und dann hör endlich auf hier permanent schwachsinnige Unterstellungen zu verbreiten.
lesen Sie den unsinn doch selbst:
Hamas Charta 1988:
http://www.thejerusalemfund.org/www.theje... arter.html
wenn der weltweite Antisemitismus wieder im Streigen ist. Gleichzeitig wird es solchen extremistischen Politikern immer schwerer fallen, die Antisemitismuskeule zu schwingen.
Für die Israelis hoffe ich, die mit dieser extremen Politik zumeist nicht einverstanden sind, dass sie sich bei der nächsten Wahl für einen friedensstifenden und friednensuchenden Politiker und solch eine Partei entscheiden.
Für den Rest der Menschheit hoffe ich, dass sie keinen Judenhass wegen der israelischen Politik aufbauen, und zwischen Politik und Menschen unterscheiden.
Wird der extreme Pfad nicht verlassen, wird Israel noch ein riesiges Blutbad werden, verseuchte und zerstörte Erde...
Der Antisemitismus ist nicht etwa grundsätzlich illegitim, wie jede andere Form von Rassismus od. kollektiven Vorurteilen od. Sippenhaft. Nein. Der ist eine Folge dessen, dass "die Juden" (als ob es in Israel nicht auch noch andere Meinungen gäbe ausser jener des guten Bibi) diesen Antisemitismus erst hervorbringen, bzw. ihn schüren.
Weil es den Antisemitismus gibt, müssen die Juden also ganz besonders brav sein, damit Sie sich nicht etwa selber die eigenen Vernichtung (ganz berechtigt natürlich, weil sie sich so schlecht verhalten haben) einbrocken.
Sie sind sich offensichtlich der latenten antisem. Tendenzen in Ihrem eigenen Denken gar nicht bewusst...
Ich schreibe auch nicht, dass es die Schuld der Juden per se ist, sondern, dass die seit Jahrzehnten betriebene Politik ihren Anteil daran hat: dies ist ein feiner Unterschied!
Kenne genug Israelis, die mit der Politik absolut nicht einverstanden sind. Mein Posting bezog sich also darauf, sich nicht von der negativen Politik leiten zu lassen.
Antisemitismus ist im Übrigen genauso wenig legitim wie sonst eine Form von Rassismus. Also beruhigen Sie sich wieder: offensichtlich haben Sie was falsch verstanden.
Israel braucht auch nicht alles zu ertragen, die Gegenseite aber auch nicht. Man muss aber auch nicht dauernd das Recht brechen und davon schwafeln, dass die andere Seite den Frieden gefährdet.
Was fehlt ist GEGENSEITIGE Anerkennung.
mfg
Sie wiederholen ein weiteres Mal den Gedanken, dass eine Gruppe od. ein Mitglied einer Gruppe durch ihr/sein Verhalten od. Meinungen Mitverantwortung an prinzipiell und grundsätzlich illegitimen negativen Denkweisen, die gegen sie gerichtet sind, trage. Und dagegen wende ich mich in aller Entschiedenheit. Selbst wenn der N.&Co. tatsächl. Massenmörder wären, würde das ein "[An]steigen des Ants.", in keinster Weise rechtfertigen. Ebenso wie arab. Terrorismus nicht Antiisl. in Isr. rechtfertigte.
Sie sollten sich mit der Geschichte und dem Gedankengut des Antisemitismus mehr auseinandersetzten.
Ansonsten zeigen Sie ja gerade durch den 2. Teil Ihrer Antwort, dass Sie zu differenzierter Kritik fähig sind. Also warum nicht gleich von Anfang an?
... Reaktion auf Netanyahus provokante Äußerung mit Antisemitismus zu tun? Auch die Israelis haben sich an Regeln zu halten, selbst die jüdischen. Antisemitismus als Freibrief zur Ungerechtigkeit zu halten, darf nicht zur Gewohnheit werden.
... an Völkerrecht und stellt sich gegen die Mehrheit der UNO. Was gibt es da noch zu diskutieren? Vielleicht sollten Sie in den Spiegel sehen und sich Ihre Ratschläge des sinnerfassenden Lesens selbst zu Gemüte führen.
Kleiner Tip: In Zusammenhängen denken.
er sei unzurechnungsfähig also wenn er jemendem einen schmiert oder sonst etwas tut dann kann ihm niemend was tun.
Nun genau so kommen mit Typen wie Sie vor, die sich alles erlauben, und dann sich über antisemitisches Verhalten klagend sich um die Verantwortung drücken!
Wie ich Ihnen schon schrieb - wenn man nicht geliebt wird sollte man sich statt beklagen her fragen ob man nicht selbst dazu beigetragen hat!
es ist müssig jedesmal auf´s Neue eine Antwort auf Schrott wie den Ihren zu formulieren ....
http://derstandard.at/plink/135... id29456218
http://derstandard.at/plink/135... id29457143 (zweiter Absatz)
ich bin diesem sekundären Antisemitismus echt dankbar, weil ich nun sovieles besser verstehe. In den 80er und 90er Jahren in der BRD habe ich mich immer gefragt wie schlimm das mit dem Antisemitismus gewesen sein kann, weil doch vieles so aufgeklärt wirkte, aber inzwischen ist es mir klar: der manische Judenhass ist immer noch da und jederzeit bereit sich mit deren Todfeinden (Islamisten, Iran) zu verbünden, er richtet sich halt nur jetzt gegen den Staat Israel.
Das macht vieles verständlich, wenn selbst die Enkel nach 70 Jahren noch so hassen hat man eine ungefähre Idee wie es davor gewesen sein musste als die D und A noch mehr tun konnten als in Foren vor sich hin grummeln. Danke!
gleichgesetzt wird von Menschen die Kritik nicht vertragen! Oder vertragen wollen! Oder die Wahrheit nicht akzeptieren wollen!
Wenn man den Irak, Rußland, usw. kritisiert ist man auch nicht russenfeindlich, oder so etwas.
Es ist zum Kotzen wie sich manche drücken wollen!
in den 90er Jahren hatte Israel viel Sympathie weltweit - heute steht es völlig isoliert da. Dies hat ganz klare Gründe und hat mit der Politik Israels zu tun, welche demokratisch von einer Mehrheit von jüdischen Israelis getragen wird. Dies führt dazu, dass Juden auch ausserhalb Israels kritischer betrachtet werden - wie es Amerikaner unter Bush genauso wurden. Dort sprach man plötzlich von "Antiamerikanismus" - von dem heute wieder kaum noch die Rede ist. Genau das Gleiche geschieht mit Israel und Juden, zum Teil zu Recht (Netanyahus menschenverachtende Politik wird von einer Mehrheit von Juden unterstützt), zum Teil zu Unrecht (natürlich gibt es viele Juden, die das nicht tun).
Falsch. Da gab es Terror aus dem Libanon, Raketen aus dem Irak und besonders die Al-Aksa-Brigaden im Westjordanland. Davor noch die erste Intifada. Der Iran sowie der Großteil der arabischen Welt mit Ausnahme von Ägypten und Jordanien war mit Israel befeindet. Einziger Lichtblick waren die Oslo-Verträge, aber da wollte die PLO noch verhandeln, ab 2000 ja nicht mehr.
Mit kurzen Ausnahmen war Israel in den vergangenen 64 Jahren stets isolierter als heute, und die Israelis als auch ihre Regierungen haben sich daran gewöhnt.
Juden außerhalb Israels wurden immer schon "kritisch betrachtet", und teilweise heute noch in einigen Ländern offen diskriminiert (zB Ungarn). Genau aus dem Grund wandern heute noch immer mehr Juden nach Israel aus!
weltweit - damit meine ich Sympathien in Europa und natürlich nicht im Nahen Osten. Schauen Sie sich mal die führenden politischen Zeitschriften in Deutschland und auch ARD und ZDF an. Die waren bis vor kurzem sehr Israelfreundlich in ihren Beiträgen, bringen aber immer mehr kritische Beiträge, da sich die Politik Israels heute einfach nicht mehr rational verteidigen lässt. Diese Isolation Israels, die heute garantiert stärker ist als noch vor zehn, zwanzig Jahren, wollen Sie wohl nicht wahrnehmen, ist aber eindeutig beobachtbar. Und das ist wohl gerade die Tragik: Israel sieht nicht, wie es sich direkt auf einen Abgrund zu begibt und ignoriert alle Warnungen selbstherrlich.
Meiner Ansicht nach hat Israel seine Chance in den 90er Jahren verpasst - inzwischen ist durch den arroganten israelischen Siedlungsbau eine Zweistaatenlösung unmöglich - und damit hat Israel langfristig keine Perspektive mehr. Daran ist es aber selbst schuld, da es in seiner Arroganz nicht realisiert hat, dass es am kürzeren Hebel sitzt: die Demographie spricht eindeutig für die Araber, eine Kolonialherrschaft über eine Bevölkerungsmehrheit ist in der heutigen Zeit kaum noch denkbar, damit aber wird sich Israel an den besetzten Gebieten verschlucken. Eine Lösung seh ich heute nicht mehr - was mir durchaus Angst macht, denn dieser Konflikt beinhaltet derart viel Sprengstoff, dass ich die Explosion davon lieber nicht mehr erleben würde...
Erinnern Sie sich noch an Haider? Und daran wie die EU ein ganzes Land wegen einem Vollkoffer unter Beobachtung gestellt hat? Inklusive diplomatischer Degradierung?
Cry me a river, sweetheart!
"Antisemitismuskeule" und "Stummel-Argumente" wie "Die Juden sind an allem selbst Schuld!!" sind ausgebrannt - wegen inflationärem Gebrauch durch Betonköpfe wie Netanyahu oder Ihrer Wenigkeit.
Formulieren Sie nur EINMAL einen Gedanken, der nicht auf LSD-Missbrauch schließen lässt ... dann werden Sie vielleicht auch mal ernst genommen.
oberwart, markus ofuma, franz fuchs und die bajuwarische befreiungsarmee
und dazu noch ein Haider, der den Neonationalsozialismus in die mitte der gesellschaft trägt und akzeptabel macht
das ist kein problem?
das ist schon das problem, warum heute Israel von Europa ausgehend noch mehr probleme gemacht werden als früher
und deshalb die Formulierung "die Juden sind an allem selber schuld".
Auch wenn hier die Schuld auf Netanyahu beschränkt wird, ändert das nichts an dem Humbug, der hier von user Persona=Lichtkörper verbreitet wird.
Und dass die Nazis z.B. die jüd. Identität des Herzel Grynspan als Bestätigung ihres Antisemitismus gesehen haben, ist in Ihren Augen dann auch legitim?
Und die Rede ist wohlgemerkt von Antisemitismus (laut Duden u.a. mit JUDENHASS erklärt) und nicht etwa von Sanktionen irgendwelcher Art.
Aber da scheinen Sie geflissentlich die Details ausser Acht zu lassen.
Und jetzt sagen Sie mir nur noch, was Sie gegen LSD haben?
Wenn Sie mich kennen würden, dann würden Sie wissen wie lächerlich und absurd Ihre Unterstellung ist.
Was Sie nicht wahrnehmen wollen ist, dass die Politik Israels in vielen Bereichen weit weg vom Optimalen ist. Menschen wie Netanyahu prägen leider für viele das Bild des Israelis, des Juden, wenn Ihnen der Begriff lieber ist. Die Dinge laufen leider so, man wird leicht in einen Topf geworfen, und darauf, dass man das nicht machen soll, weise ich hin, weil Politik und Menschen/Volk immer zwei verschiedene Paar Schuhe sind.
dann aber mit Unterstellungsvorwürfen kommen.
Ich zitiere mich selbst: "Sie sind sich offensichtlich der LATENTEN ANTISEM. TENDENZEN in Ihrem eigenen Denken gar nicht bewusst..." (meine Hervorhebung)
Die Crux an der Sache ist, dass auch Leute, die vielleicht durchaus zu Recht, Vorwürfe von Antisemitismus, die gegen Sie gerichtet sind, zurückweisen, nicht verstehen wollen, dass bestimmte, dem Antisem. bzw. dem Rassismus im allgm. zugrunde liegende Rationale auch in Ihrem eig. Denken vorkommen, und das, so glaube ich, weil diese Denkweisen bes. in der westl. Kultur sehr tief verwurzelt sind, hat dort doch der Antisem. jahrhundertlange Tradition.
Dass das unangenehm ist kann ich verstehen, ändert aber an den Tatsachen nichts....
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