Nach Vergewaltigung einer 23-Jährigen: Schwere Ausschreitungen in Indien

Inderin wurde von mehreren Tätern in einem Bus missbraucht - Polizei setzt Tränengas und Wasserwerfer gegen Demonstranten ein

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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... zwischen finanziellen Abhängigkeiten und Verschwörungen zu unterscheiden.

Redaktionell ist Reuters-Deutschland für diese Meldung verantwortlich. Eine seriöse Zeitung wie derStandard sollte aber auch die Frage nach dem "Warum?" klären.

Natürlich meint er/sie nicht, daß die Indische Regierung im "Standard" inseriert, vielmehr wird unterstellt, daß in der Medienberichterstattung jedwede Kritik an der "Obrigkeit an sich" ausgespart werden muß, weil allzu häufige Kritik die WählerInnenschaft in einen Zustand politischer Unzufriedenheit treiben könnte (Gefahr eines falschen "Kreuzerl"s bei der nächsten Wahl!) und daher von der Regierung über Inseraten-Honorarvergabe "reguliert", d.h. unterdrückt wird. Ein Gedanke, der in "Zeiten wie diesen" (siehe zB. Faymann/ÖBB) nicht ganz von der Hand zu weisen ist (Ein Themenkreis, der übrigens völlig ungeklärt geblieben ist und zuletzt medial regelrecht totgeschwiegen wurde...).

schon richtig was du sagst...aber ein aufmerksamer bürger vergißt nicht so schnell :-)

Sie glauben also, dass der Standard präventiv absichtlich nicht darüber schreibt, dass die Inder unzufrieden mit DEREN Behörden sind, weil sonst in Österreich die Wahlen "falsch" ausgehen könnten?

Das ist jetzt aber nicht ihr ernst oder?

Selbstverständlich wäre das nicht mein Ernst, aber das habe ich ja schließlich auch nicht geschrieben, vielmehr haben Sie mich vollkommen falsch verstanden: Nicht ich GLAUBE, sondern der/die VorposterIn UNTERSTELLT in seinem/ihrem Posting, daß generell eine zu häufige Kritik an der Obrigkeit - egal welchen Landes - den Grad politischer Zufriedenheit in der Bevölkerung negativ beeinflussen könnte, was sich wiederum auf das Wahlverhalten zu ungunsten der Machthabenden auswirken würde. Vom Standpunkt der Regierenden wäre es daher nur logisch, solche Entwicklungen zu verhindern, zum Beispiel auch, indem man über Inseratenvergaben die Einnahmensituation von (Print-)Medien beeinflusst (was mir, wie gesagt, nicht völlig unrealistisch erscheint).

Find ich gut, dass dagegen demonstriert wird

Aber gleich die Todesstrafe fordern?

für unbedingt lebenslang wäre ich schon. das opfer wird nie mehr wieder normal leben können!

ich denk mal, da gehts darum, dass im "Normalfall" nix passiert. Die forderung nach der Todesstrafe verdeutlicht, dass es sich um ein Shwerverberchen handelt und dementsprechend reagiert werden sollte!

ich bin gegen eine todestrafe

aber die gesellschaft muss sich vor solchen kriminellen elementen schützen. lebenslang wegsperren wäre eine möglichkeit. kastration eine andere (operativ natürlich und wenn die täter das nötige kleingeld haben, gerne auch mit vollnarkose). gleichzeitig darf aber nicht versäumt werden, die gesellschaftlichen ursachen aufzuarbeiten.

ich glaube, es ist wissenschaftlich erwiesen, daß triebtäter- auch wenn sie kastriert sind - genauso gewälttätig agieren, mit anderen mitteln halt. das problem der triebbeherrschung liegt im kopf.

nun, wenn sich nach fünf jahren die unschuld herausstellt wie es dann doch immer wieder geschieht, kann man zwar aus dem gefängnis hinausgehen, nicht aber aus einer kastration.zumindest das werden Sie doch hoffentlich einsehen, denn mit Ihrem aufruf würden Sie sich in jedem solchen falle schwerwiegendster körperverletzung schuldig machen, und ich weiß nicht was man mit solchen leuten machen sollte...
nur ein gedanke:
eigentlich müsste man für jeden unschuldig hingerichteten den das todesurteil unterschreibenden wegen mordes anklagen, dann würden die menschen vielleicht doch noch zivilisierte rechtssprechung bevorzugen.

Ich bin auch gegen die Todesstrafe, das mal vorweg.
Die Kastration als Möglichkeit zu sehen zeigt mir aber, dass sie, so wie viele, eine Vergewaltigung als Sexualakt sehen. Das ist es nicht.
Es ist eine Aktion in der sich der Täter anderen dominant aufdrängt. Es geht ihm also darum, dem Opfer etwas anzutun, wodurch diese sich hilflos fühlen. Das gibt dem Vergewaltiger das Hochgefühl, nicht der Sexualakt, der ist nur Mittel zum Zweck. Und das ist der springende Punkt, das ist nämlich ersetzbar. Sein Opfer mit z.B. einem Gummipenis oder anders zu quälen ändert für den Täter nämlich kaum etwas.
Für das Opfer, bis auf die dadurch nicht mögliche Schwangerschaft, vermutlich auch nicht.

Das klingt nach einer interessanten Theorie, gibt's dazu auch empirische Daten?

Wenn sie zum Thema "warum Männer vergewaltigen" online Suchen, werden sie sehr viel wissenschaftliche Bestätigung zu dem finden, was ich da geschrieben hab. Wenn auch meine Darstellung vereinfacht und auf die Mehrheit an Tätern bezogen ist. Im Detail ist das Thema, so wie alle, nicht mit wenigen Sätzen zu definieren.

ich glaube nicht an derartige pauschaldiagnosen.

wie andere täter, handeln auch vergewaltiger auch den unterschiedlichsten motiven heraus

Wenn Sie nicht an Pauschaldiagnosen glauben,

weshalb dann die generelle Kastration für alle Vergewaltiger? Aber davon mal ganz abgesehen ...

Eine Vergewaltigung basiert IMMER auf dem Macht-Ohnmacht-Gefälle zwischen Täter und Opfer. Dies ist keine Pauschaldiagnose, sondern der Tenor der Forschung zu diesem Thema.

Es existieren im Internet sehr gute Quellen hierzu - zur freien Entnahme. Etwa hier .. http://www.helpline-sh.de/Vergewaltigung.html

Eine Reduzierung auf die rein sexuelle Komponente wäre ein fataler Fehler, denn Indien (u.a.) hat kein spezifisches Problem mit "notgeilen Verbrechern", sondern ein generelles Problem mit seiner Gesellschaft und dem Umgang derselben mit Frauen.

Die Bevölkerung muss sich gegen solche Täter schützen. Das per Protest von der Politik zu verlangen ist nach deren bisherigem "Erfolg" sinnlos.

Tun sie auch nicht.

Sagen wir, der Artikel stellt den Sachverhalt etwas verkürzt dar.

Allein im Bus?

In Indien gibt es bekanntlich sehr viele Menschen. Es scheint mir unwahrscheinlich, daß nur eine Frau und 6 Männer als Fahrgäste mit gefahren sind. Wo war denn die tapfere Kschatrija-Kaste?

Anfang der Woche habe ich einen Artikel zu diesem schrecklichen Ereignis auf welt.de gelesen.Darin war auch die Information enthalten,wonach es sich bei dem Autobus,um ein Privatbus handelt.Zudem soll das Fahrzeug ausserdienstlich unterwegs gewesen sein...

Und das in einem Land,

wo obdachlose Kinder reihenweise zur Prostitution gezwungen werden... alle 18h, von wegen.

Ohne den konkreten Fall herunterspielen zu wollen, aber da sind die Probleme doch um einiges größer als das, wogegen demonstriert wird.

"Todesstrafe und Sicherheit (Überwachung)" - mehr fällt ihnen nicht ein? Wie wärs mit einem Ergünden und Aufarbeiten der tieferen gesellschaftlichen Ursachen? Das würde nicht nur den Indern sondern ganz vielen anderen Völkern, auch "westlichen", ganz gut tun.

sehe ich auch so..
....es ist ein teufelskreislauf...
..die meisten Vergewaltiger sind nämlich selbst Opfer einer Vergewaltiung oä. gewesen....
..und es ist sicher kein Thema das sich nur auf Indien begrenzt sonderen weltweit...ja auch Österreich kann sich hier negativ sehen lassen...
und Todesstrafe ist auf jeden fall ein Schritt zurück ins Mittelalter....viele nehmen fälschlicher Weise an, dass die TS spätere Verbrechen verhindert, aber das tut es nicht, ein kranker Mensch sieht nicht die Konsequenzen.....
,,,,,.aber sogar in diesem Forum grassiert eine Volksverblödung die ich sonst nur von der Krone gewohnt bin.....

"Und das in einem Land,

wo obdachlose Kinder reihenweise zur Prostitution gezwungen werden... alle 18h, von wegen."

Ja, würde mich auch nicht wundern, wenn die Zahl höher liegt. Noch dazu (habe mich zu den Zahlen etwas schlau gemacht) Vergewaltigung von Buben und Männern noch nicht einmal erfasst wird. Die gibt's scheinbar nicht. Und bei Frauen und Mädchen dürfte die Dunkelziffer auch wesentlich höher liegen.
Aber das zeigt auch schön das Problem: Wie will man einen Zustand effektiv verbessern, wenn man noch nicht einmal verlässliche Zahlen zur Grundproblematik hat.

Und sie haben recht: man müsste die gesellschaftlichen Ursachen aufarbeiten. Aber das dauert, kostet und ist vielfach auch unpopulär. Deswegen passiert's kaum. Leider.

Nun, das ist eine Reuters Meldung.

Andere Medien, z.B. der ORF berichten davon, dass die Menschen gegen die Regierung protestieren, die diese Verbrechen bagatellisiert und Frauen vielfach selbst die Schuld zuschieben.

"forderten die Todesstrafe für die Beschuldigten und verschärfte Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Frauen."

mehr Schutz für Frauen - JA, auf jedenfall...grauenhaft, dass so etwas möglich ist

Todesstrafe - Nein!
mord ist mord...egal von wem

Rape capital Delhi

Leider wird sich durch die Proteste ein Dreck ändern. Die indische Politik ist einfach unter aller Sau.

ich bin für

mehr polizei, mehr videoüberwachung, härtere strafen und das aus für unsere luxushäfn

Klar ist Vergewaltigung schlimm

In jedem Land dieser Welt.

Aber man sollte nicht vergessen:

Zuallererst sollte die Schuld der Festgenommenen festgestellt werden. Wie man in Deutschland sah, lyncht der Mob schnell mal den oder die Falschen.

Und gerade in Indien darf man auch nicht vergessen, daß Frauenmangel und sexuelle Unterdrückung sicher eine große Auswirkung auf die Zahl dieser Verbrechen hat.

Ach so ja, bei Frauenmangel sind Vergewaltigungen verständlich.

Daran habe ich gar nicht gedacht.

Ach so ja, bei Frauenmangel sind Vergewaltigungen verständlich.

Daran habe ich gar nicht gedacht.

Kalr ist Vergewaltigunf schlimm...

erstaunlich wie manche hier im namen des opfers die todesstrafe fordern. meiner meinung nach ist das ein erneuter missbrauch des opfers für die eigene hasserfüllte agenda.
ich behaupte nicht, mich in das opfer hineinverstzen zu können (das kann wahrscheinlich nur wer, der das selbst erlebt hat), aber was sich wahrscheinlich jedes opfer wünscht, ist dass so ein fall nie wieder vorkommen kann. was ganz sicher nicht durch die todesstrafe gewährleistet wird (sonst wären nicht die USA das land mit einer der höchsten mordraten), sondern nur durch einen gesellschaftlichen wandel.
in diesem sinne ist es zumindest gut, dass demonstriert wird.

geschockt hat mich

die info, dass eine frau um 18 uhr in einer u vergewaltigt wurde!
Würde ich so einen Typen in die Finger bekommen, würde ich sehr böse sein.
Die Typen sollen ins Gefängnis und die anderen darüber informiert werden.

Wäre es meine Tochter

Freundin oder Mutter usw.. würde ich mit jedem einzelnen persönlich abrechnen..

Was hätten sie in diesem Fall gemacht?

http://www.youtube.com/watch?v=s2tM65ujiIs

oder in diesem:

http://www.youtube.com/watch?v=-10p1ylZhJM

Man ist in gewissen Fällen leicht verleitet an Rache zu denken, aber es verbessert nichts. Es bringt nichts zurück.

das weiss man aber erst nach dem man abgerechnet hat.

ich weiss ehrlich nicht, was ich machen würde ... so auf der grünen wiese ist es ja leicht gesagt, dass man verzeihen soll aber.

aber wie jeder einzelne reagiert in so einer situation ... keine ahnung.

Ich meine gar nicht, dass man in so einer Situation verzeihen kann oder soll. Das ist vielleicht gar nicht möglich.

Was ich meine ist, dass man seinem eigenen Gewissen eine zusätzliche Last aufbürdet.

Anfangs bietet Selbstjustiz vielleicht eine Erleichterung, ich denke aber schon, dass bei vielen Rächern im Laufe der Zeit nagende Zweifel und Schuldgefühle aufkommen würden, die einem das Leben ordentlich vermiesen können.

ich wüsste nicht, was ich tun würde als betroffener. wahrscheinlich dasselbe wie sie. und dann halt zurecht ins gefängnis gehen dafür.

wo waren die Proteste zum besseren Schutz von Frauen in wien?

welche art von schutz willst du denn dabei fordern? und von wem?

Dieser Vorfall hat viele geschockt und jeder der von diesem Vorfall gelesen hat hofft, dass dieser Mann eine lange Gefängnisstrafe absitzen muss!

Proteste für "den besseren Schutz von Frauen in Wien" klingt ja vernünftig... nur wo genau würden Sie denn denken, sollte man den Schutz erhöhen?
Das eine Frau mit so einem Verbrecher in einer U-Bahngarnitur solange alleine fährt ist schwierig zu verhindern. Permanente Kontrolle der Live-Bilder ist so gut wie unmöglich.

Also, was verstehen Sie unter "besseren Schutz von Frauen in Wien"?

bei uns herrschen was das angeht zum glück keine indischen verhältnisse.

Lebenslange einzelhaft

mit keinerlei kontakt zu anderen häftlingen ist sicher eine ärgere strafe als die todesstrafe.

ah, der lynchmob 2.0 ist wieder unterwegs.

unser rechtssystem

ist schon ganz ok denk ich, auch wenn die strafen sehr oft viel zu niedrig sind. das letzte was wir brauchen ist die todesstrafe oder das das opfer entscheidet welche strafe verhängt wird. oder will jemand auch so einen hinterwäldlerstaat hervorrufen?

Nein.

In Wahrheit ist auch unser Rechtssystem krank. Im Gefängnis ist ja noch keiner ein besserer Mensch geworden, ganz im Gegenteil. Es ist "humaner" als die alten Folter- und Todesstrafen, aber in Wahrheit genauso sinnlos. Die Aufklärung hat das ihrem Menschenbild entsprechende Strafsystem in Wahrheit nie gefunden. Das Pauschalrezept, für alle schwereren Verbrechen Gefängnis zu verhängen, ist ja nur eine Notlösung, weil dem sich in der Moderne entwickelnde strafrechtlichen Diskurs am Ende nichts Besseres einfiel. Und das ist immer noch so.

In Norwegen ist man über die Notlösung

schon hinausgewachsen - und es soll sehr erfolgreich sein und eine geringe Rückfallquote haben die sich um Häuser unterscheiden von den üblichen Haftanstalten.

Rehabilitation statt Isolation

http://www.vice.com/de/vice-n... an-prisons

die roten stricherl bekomm ich hier wohl

weil ich auf Strafvollzug-methoden ver-/hinweise
der statt 70% Rückfallquote nur noch 40% hat

die Leute wollen offenbar mehr Verbrecher ähm Vergewaltiger usw. - und folglich auch mehr Opfer

Sowas dürfen Sie hier im Forum nicht bringen!

Jeder Ansatz eines Strafvollzugs, der dazu führen würde, dass sich die Gesellschaft nicht im immer währenden Teufelskreis dreht, wird von der "Law & Order"-Fraktion gnadenlos abgestraft.

Auch wenn dieses Law & Order-Paradigma das Schlechteste Modell für Opfer und Gesellschaft darstellt. Kurzfristige, oberflächliche Befriedigung von blutrünstigen Gelüsten ist "in".

Mir fehlt der Absatz mit den besseren Vorschlägen. Ohne Alternative ist Kritik nur sinnlose, heiße Luft. Oder heiße Tasten im konkreten Fall.

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