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Die "Fiskalklippe" genannten automatischen Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in den USA sind nur noch neun Tage entfernt, und bisher taumelt die US-Politik ungebremst diesem Abgrund entgegen. Der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner, ist mit seinem Versuch, einen Minimalkompromiss durchzudrücken, an seinen eigenen Leuten gescheitert. Damit fällt er als Gesprächspartner praktisch aus. Denn es gibt keine sinnvolle Verhandlungslösung, die sowohl für das Weiße Haus und als auch für die Rechtsaußen-Republikaner im Kongress akzeptabel sein könnte.
Präsident Barack Obama bleibt fast nichts anderes übrig, als über die Fiskalklippe am 1. Jänner zu springen und danach erst zu versuchen, im Angesicht einer drohenden Rezession einen Deal mit Boehner auszuhandeln, den dieser auch gegen den Widerstand der Tea Party durchbringen kann. Viele demokratische Parteistrategen halten dies ohnehin für den besseren Weg und warnen Obama davor, wieder allzu rasch nachzugeben. Sein jüngstes Angebot, die Einkommensgrenze für Steuererhöhungen von 250.000 auf 400.000 Dollar zu erhöhen, sei schon zu viel gewesen.
Aber erstens entspricht ein solches Vabanquespiel nicht Obamas Charakter, und zweitens sind dessen Folgen für die US-Konjunktur und die Weltwirtschaft nicht abzuschätzen. Das Gift, das die Tea Party der amerikanischen Politik eingeträufelt hat, wird auch im neuen Jahr weiterwirken. (Eric Frey, DER STANDARD, 22./23.12.2012)
Spindeleggers Vorstoß bei der Wohnbauförderung ist sachlich gerechtfertigt und längst überfällig
Extrem vereinfacht an einem Beispiel mit FIKTIVEN Zahlen veranschaulicht ist es ja so: Derzeit ist der Steuersatz bei 20%, die Demokraten würden gerne auf 25% erhöhen, was aber für die Republikaner überhaupt nicht in Frage kommt. Aber ab 1.1. wird der Steuersatz dann automatisch auf 35% erhöht, wenn keine Einigung zustande kommt.
Auf welcher Grundlage verhandeln da die Republikaner?
Ich kann nicht nachvollziehen, wie die Republiker gegenüber den Demokraten argumentieren, wenn ab 1.1. die Steuern AUTOMATISCH höher sind, als es selbst die Dem. vorschlagen.
Zum Schluss noch einmal, bevor Leute antworten, dass es so wie von mir dargestellt gar nicht ist: Das Beispiel ist exrem vereinfacht und die 20%, 25% und 35% sind KEINE "realen" Zahlen.
das hat natürlich sehr viel mit der US einstellung zu tun, ich habe letztens eine erklärung gelesen die überhaupt erklärt warum gerade in den USA wo ja die unterschicht für westliche verhältnisse sehr groß ist, die reps mit ihrer "rechen-rechts" politik so weit kommen.
und zwar glaubt kaum ein ami, dass er selbst zur unterschicht gehört, denn die glauben "alle" sie sind die besten der welt.
das heisst es fühlen sich auch die "unterschichtler" von der reichensteuer bedroht, denn sie könnten ja jederzeit aufsteigen (unbegrenzte möglichkeiten und so)
das die durchlässigkeit eigentlich fast die schlechteste der welt auf jeden fall die schlechteste in der "1.welt" ist blenden die völlig aus...
... I can tell you that there will be no tax inheightment, because that is what both the so called Democratz as also the Republics have big fear from.
So in the last minute they will to son with each other.
Wenn die Amerikaner fast so viel Steuern zahlen wie wir in Europa stürzt die Welt in eine Rezession? Die Amerikaner leben doch eh viel zu billig und die Welt zahlt deren späht römische Dekadenz mit Ihren SUVs, riesen Häusern, billige Nahrungsmittel und Konsumgüter.
Die dürfen ruhig mal was zahlen.
Steuererhoehungen lamentiert, die de facto nur eine Ruecknahme der Steuersenkungen unter Bush (den er sicher nicht ausstehen kann) sind und die Steuersaetze auf Clinton-Aera Niveau zurueckbringen.
Wovor er wirklich Angst hat, der Herr Frey, ist dass, wenn die Steuern einmal nach oben gehen, die breite Masse beginnen wird nachzufragen fuer was ihr schwerverdientes Geld eigentlich so verschwendet wird. Und dann schauts fuer die Linken an den Urnen eher schlecht aus.
Deswegen versuchen "Journalisten" wie der Herr Frey (der in dieser Frage eh nicht einmal einen periphaeren Einfluss hat) weiterhin ihren fairy dust zu verstreuen ...
damit sie mich verstehen :]
nur weil sie soooo weit rechts stehen heißt das nicht dass alles links von ihnen tatsächlich links ist
es is ja auch nicht immer dort norden wo grad ihre nase hinzeigt...
einfacher kann ichs nicht mehr erklären :]
Die Antwort ist recht einfach:
Für den Krieg, die Hochrüstung und Schuldenrückzahlungen.
Die Schulden entstanden durch Kriege und Hochrüstung vergangener Jahre.
Niemand, naja fast niemand, zahlt Staatsschulden zurück oder hat es überhaupt nur vor! Die Schuldenquote will man senken durch die Entwertung der Schulden: die Wirtschaft soll wachsen und so die Schulden anteilig kleiner werden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Staa... en_Staaten
Der Staat hat einnahmen die praktisch ausschließlich aus der Bevölkerung kommen und Ausgaben die praktisch ausschließlich an die Bevölkerung gehen.
Wenn Österreich jetzt 80 Milliarden Euro Schulden abbauen will, dann haben die Österreicher anschließend um 80 Milliarden Euro weniger. Und das unabhängig davon, ob der Staat das über die Ausgaben oder Einnahmen Seite macht.
Auch wenn der Staat 80 Milliarden Euro weniger ausgibt, haben die Österreicher anschließend 80 Milliarden Euro weniger.
Denn die 80 Milliarden kommen ja von den Österreichern und fließen anschließend nicht mehr an sie zurück.
Ich denke man muss hier also doch die Diskussion führen, wer wie viel von dern Staatsschulden bezahlen soll.
Aber betreffen die massiven Ausgabenreduktionen nur den Sozialbereich? - Sollte da nicht erstmal das Militär und diverseste Sicherheitseinrichtungen, Geheimdienste, Homeland Security,... ebenfalls betroffen sein?
Die Rezession kommt doch ohnehin - das Wachstum wird derzeit hauptsächlich durch Berechnungstricks erhöht.
Wie lange glaubt man, kann man die Rezession durch Gelddrucken hinauszögern? - Der Knall kommt vielleicht später, dafür ist er umso lauter!
wenn die USA die Fiskalklippe hinunterspringen würden. In der Wirkung wäre das mit der Politik von Paul Volker oder Maggie Thatcher vor 30 Jahren vergleichbar. Einer harten Roßkur würde eine lange Ära der Prosperität folgen. Die Politik der hemmungslosen Geldschöpfung wird so oder so böse enden. Allerdings befürchte ich, daß es im letzten Moment doch wieder zu einer Einigung kommt und die Märkte zeigen diese Erwartung auch sehr deutlich an.
es ist ihnen aber schon klar, dass sich das budgetdefizit unter reagan massiv erhöht hat. restriktive geldpolitik ist etwas völlig anderes als restriktive fiskalpolitik. unter volker/reagan wurde an der zinsschraube gedreht und die hohen inflationsraten runter geschraubt, gleichzeitig (aufgrund der steuersenkungen für reiche) aber hohe staatliche defizite gefahren.
bei der "fiscal cliff" handelt sich um was? geld oder fiskalpolitik? die situation ist überhaupt nicht vergleichbar.
keine ahnung, aber hauptsache posten...
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