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Wien - Das Bundesenergieeffizienzgesetz, mit dem das von der EU vorgegebene Energiesparziel von 1,5 Prozent pro Jahr umgesetzt werden soll, ist nun von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) in Begutachtung geschickt worden.
Jedoch werden nicht alle Energieverbraucher in die Pflicht genommen. Ausgenommen vom Gesetz ist der Verkehr. Auch Kleinunternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern müssen sich den künftigen Energieeinsparregeln nicht unterwerfen. Damit bleiben Haushalte und Unternehmen, die via Energielieferanten künftig zum Energiesparen verpflichtet werden. Zwei Drittel der Einsparungen müssen von den Energielieferanten kommen, ein Drittel von Unternehmen. Gelten sollen die Regeln ab 1. Jänner 2014.
Firmen und Energieversorger, die die Einsparungsziele nicht einhalten, müssen Ausgleichszahlungen in einen Topf entrichten, der beim Umweltministerium installiert wird. Verwaltet wird der Fonds, wie bereits viele andere Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen, von der KPC-Kommunalkredit Public Consulting. Wie hoch diese Strafzahlungen ausfallen können, ist im Gesetz nicht ausgeführt, soll aber von der Regulierungsbehörde E-Control in einer komplizierten Berechnung festgelegt werden. Mit den Einnahmen werden künftige Fördermaßnahmen finanziert, die der Energieeffizienz dienen. Um diesen Fonds, bzw. darum, bei welchem Ministerium er angesiedelt wird, hatte es bis zuletzt viel Gerangel gegeben, weshalb das Gesetz später als geplant in Begutachtung geschickt wurde.
Jedenfalls werde das Gesetz zu Energieeffizienzmaßnahmen in Haushalten führen, wird gehofft. Einsparmaßnahmen bei einkommensschwachen Haushalten werden höher bewertet und mit dem Faktor 1,5 gewichtet. Um Energiearmut entgegenzuwirken, sind die Energieversorger verpflichtet, Ombudsstellen einzurichten.
Auch eine Kennzeichnungsverpflichtung von Atomstromimporten soll kommen, allerdings erst ab 2015. Dabei wird auch der Strom aus Pumpspeicherkraftwerken mit einem Atomstrom-Logo versehen werden, wenn damit dem Atomstrom das Wasser nur hinaufgepumpt wird. Dies war laut Johannes Wahlmüller von Global 2000 ein Anliegen von Umweltschutzorganisationen. (Johanna Ruzicka, DER STANDARD; 21./22.12.2012)
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ich war leider beim Scheitern von einigen dabei.
Sag, weiß wer, ob im Verbund, der Austrian Hydro Power diese Leute noch aktiv sind?
Gerhard Ruscher, Wolfgang Stuckart, Heinz Stiefelmeyer
Bitte holt euch wieder die gescheiten Leuten und plant dieses Mal gescheit.
Da geht jetzt so gar nicht draus hervor, wie diese Einsparregeln bei z.B. Haushalten aussehen sollen. Inwieweit spielt der Ausgangsstatus eine Rolle? Wenn bereits eine gute Wärmedämmung etc. vorhanden, die Einsparungspotentiale ausgeschöpft sind, wird es schwierig.
Die Einsparungsverpflichtung gilt grundsätzlich für Alle gleich: jene, welche frühzeitig berteits etwas gemacht haben, haben die gleichen Einsparungsverpflichtungen wie die, welche noch wenig verbeserten. Für die Ermittlung der Ausgangsbasis wird allerdings der Durchschnitt der letzten 3 Jahre als Basis genommen...
Sie dürften jedoch Glück haben, denn Haushalte können nicht zur Einsparung gezwungen werden - Energieversorger und größere Industriebetriebe jedoch schon. Da somit eine nennenswerte Produktionssteigerung nicht mehr möglich ist (ausser jemand erfindet eine neue Hertstellungstechnologie), werden Betiebe mittelfristig gezwungen abzuwandern (siehe neueste VOEST-Investition in USA).
Möglichst alle Arbeitgeber und Devisenbringer ins Ausland vertreiben! Und der Macdonals verkauft kleinere Portionen oder fritiert die Pommes nur mehr halb durch. -Das hilft dann wohl bestimmt auch der Umwelt!
Wo kann man nochmal dafür unterschreiben, dass diese Politiker alle in die Klapsmühle eingewiesen werden?!
vielleicht sollte man noch als simples beispiel abseits der industrie ergänzen: was macht eine großküche? künftig die nudeln nicht mehr al dente sondern eben nur weich genug kochen das sie beim transport nicht zerbrechen um das sparziel zu erreichen?
es gibt eine unzahl an beispielen um sich ein bild vom sinn der regelung zu machen
hinauszuzögern bis man diese für die Erfüllung seiner "Einsparungsziele" tatsächlich braucht und sich diese dann noch aus besagten Fond subventionieren zu lassen! Oder wenn man eine Wohnung neu bezieht zuerst den alten 70er Jahre Kühlschrank zu verwenden den noch irgend wer am Dachboden stehen hat. -Und sich den neuen dann wieder Sponsern zu lassen.. Aber die Industrie und bestehende Großküchen haben es schwer!
Wie wird eigentlich die Einsparung gemessen? Wenn ich einen e-Herd durch Gas oder Pellets ersetze ist der auf den Stromverbrauch bezogen ja sogar "ineffizienter". Nur dass der Strom halt derzeit mit ~40% Wirkungsgrad aus "fossilen" erzeugt wird und man eigentlich dadurch SEHR viel Primärenergie sparen würde!
Da haben Sie recht!
Ich dachte gerade (wenn es für Haushalte verpflichtend wird) wär ich ein schöner Depp gewesen. Da habe ich das Dach gut isoliert, Vollwärmeschutz gemacht, alle (eh alten und rep-bedürftigen, ...ja) Fenster und Türen gegen 3fach-Isoglas getauscht, elektronisch geregelte Umwälzpumpe, Flüssiggasherd statt E-Herd gewählt, etc.) - vieles in Eigenleistung und daher: keine Rechnung-keine Förderung. Nun fehlt mir weiteres Sparpotential...
Kurzfistig ist dies nur durch bessere Planung der Wege die man zurücklegt möglich. Auch ein Wechsel zu Öffis kann was bringen, ist aber nicht immer möglich.
Bei schönem Wetter kann man auch mal 2km zu Fuss gehen und wenn man das Fahrrad nimmt gehen je nach Fittnesgrad 5-10km.
Mittelfristig kann man da auf den Hybrid hoffen. Toyota schafft es schon Hybridautos billiger als Dieselfahrzeuge zu bauen. Längerfristig sind da die e-Autos und Busse interessant. China betreibt schon eine grosse Flotte von e-Bussen die entweder mit ZEBRA Batterien längere Strecken schaffen aber auch mit SuperKapazitoren die bei jedem Halt eine Schnellladung bekommen. Scheint problemlos zu funktionieren.
Zeitschrift GEO-WISSEN vorgestellt wurde, geht hervor, dass man (in Europa) drei Viertel aller Autofahrten einsparen könnte, und zwar durch folgende Maßnahmen:
- Umsteigen auf den Rad-, den Fußgänger- und den öff. Verkehr
- Bilden von Fahrtgemeinschaften
- Entfall von unnötigen Fahrten
Ersetzt man den übrigbleibednen Rest noch mit energieeffizienten Fahrzeugen, ergibt sich ein riesiges Energieeinsparungspotenzial.
wie ich mit Öffis innerhalb eines Vormittages von Amstetten (meiner Arbeitsstelle) nach Scheibbs und retour kommen soll, dann bin ich bei Ihnen, sonst nicht.
Es geht halt oft nicht anders als mit dem Auto und es ist auch nicht sinnvoll, das Auto über alle Maßen künstlich zu verteuern, was Leuten wie mir, die auf das Auto beruflich angewiesen sind, das Leben erschwert.
.
Vielleicht gehören Ihre Fahrten zu den 25% der Fahrten, die man nicht einsparen kann.
Und natürlich wäre es besser, wenn jene Autofahrten, die ersetzt werden können, freiwillig ersetzt werden würden.
Wenn das aber nicht passiert, werden wir über Lenkungsmaßnahmen nicht hinweg kommen.
"Künstlich" wäre (bis zu einem bestimmten Punkt) eine höhere Besteuerung des MIV allerdings nicht. Denn derzeit verursacht dieser sehr hohe Externe Kosten. Auch aus (volkswirtschaftlichen) Effizienzgründen wäre eine Internalisierung dieser Kosten wichtig.
Auch heute habe ich mich auf einen 2km langen Fussmarsch (eine Richtung) zum Geschäft gemacht. Wenn es nicht gerade stark regnet oder schwer schneit und man die Zeit hat sollte das eigentlich selbstverständlich sein.
Das ganze scheitert grossflächig daran dass die meisten zu bequem dazu sind. Man fährt lieber Einkaufen und dann weiter zum Fitnesstudio um dort gesehen zu werden. Dann fährt man wieder nach Hause. Und dabei wäre die ganze Angelegenheit mit einem Fussmarsch schneller zu erledigen gewesen, und wäre sogar gesünder gewesen.
Nebenbei scheitern viele sinnvolle Sachen an unserer Förderungsmentalität. Es wird meist nur etwas gemacht wenn jemand anderer dafür bezahlt.
zu dieser Jahreszeit/Witterung aussieht: Gehsteig gibt's keinen, die Autofahrer werden beim vorbeifahren weder langsamer noch halten die Sicherheitsabstände ein, im besten Fall wird man von 20x von Autos vollgespritzt und muss im Knietiefen Matsch neben der Straße laufen um nicht Tot gefahren zu werden, im weniger guten Fall wird man Tot oder zum Krüppel gefahren und die Angehörigen dürfen in der Zeitung lesen, dass man "eh selbst schuld" war weil man für die Lichtverhältnisse zu dunkel angezogen gewesen wäre.
Dass man an einem solchen Tag der Normalbürger das Auto benützt ist wohl eher selbstverständlich.
Es ist alles eine personelle Einstellung, und die ist eben von Person zu Person unterschiedlich.
Ich liebe es durch knietiefen Schnee zu stapfen auch wenn ich öfters eine Verschnaufspause einlegen muss. Es gehört für mich auch zu einem Winter dass man von einem vorbeifahrendem Schneepflug halb verschüttet wird. Einen 1/2 - 3/4m Scheeaufwurf zu überwinden dass man zum Zebrastreifen kommt gehört für mich ebenfalls zum Winter. Ich sehne mich immer noch daran Felder zu sehen wo man die Zäune nur durch erhöhte Kuppen bei den Zaunpfhälen erahnen kann. Ich bin schon vielleicht etwas verrückt, und man kann nicht erwarten dass jeder meine Freuden teilt.
sie Glücklicher! Bei uns gibt's meist nurmehr wässrigen Gatsch und schlammigen Boden. -Oder nach Sonnenuntergang eventuell alles Spiegelglatt. Hat aber auch manchmal seinen Reiz. Nur einen Irren mit 110km/h neben mir brauch ich dann nicht mehr unbedingt..
Bei mir ist diese Romantik eher stärker ausgeprägt weil ich dort wo ich früher lebte während 30 Jahren nur drei mal Schnee sah. Natürlich kam ich alle paar Jahre auf einen Weihnachtsurlaub zu meinen Eltern. Hatte aber die meiste Zeit das fragliche 'Glück' das Weihnachtstauwetter und Regen zu erleben.
Umso schöner war dann wieder die Ankunft in meiner damaligen Heimat.
die leute vom verbund waren die letzten gutmütigen idioten die ein neues kraftwerk ums eigen geld hingestellt haben obwohl sie alte abgeschrieben dreckschleudern zur verfügung haben. die gesetzesidee ist ja originell, ob man aber so wesentliche verbesserungen herbeizaubern kann wird die zukunft zeigen - erwarten würde ich sie nicht.
dank deutschland werden die alten dreckschleudern übrigens immer wertvoller, weil sie für nachbarschaftshilfe gebraucht werden: voriges jahr hat die deutsche bundesnetzagentur sich ein GW reserve für den winter in österreich gesichtert, dieses jahr sinds schon zwei -der "energiewende" sei dank.
als diese "Dreckschleudern" in Mitteleuropa noch 10 Monate durchliefen hat halt die Ernererbare dazu geführt, dass man diese Kohlemeiler nun 6, 8 oder 10 Monate ganz abschalten kann.
Das ist dann das einzige Argument das den "Erbsenzähler" noch bleibt, dass man die Kohle-mailer halt im Winter noch teilweise braucht.
Na und ??
Dafür könnte man die 8 od. 10 Monate eben abschalten !!! So man denn genug Wind, PV, ect. hätte.
Offizieller österreichischer Energiepreis Monitor:
http://www.bmwfj.gv.at/EnergieUn... x?Report=3
Wenn Kohle und Atom so viel besser sind,
warum ist der Verbund in Österreich so viel günstiger trotz Überbau und Fehlspekulationen im Ausland?
ein kohlekraftwerk braucht alleine 5 tage um aus dem stillstand zur vollen leistung zu kommen - dreimal dürfen sie raten ob die abgestellt werden wenns grad sonnig ist oder für zweit tage der wind weht oder ob die im beinaheleerlauf bei wirkungsgrad kleiner 10% durchnudeln.
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