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Das "KaDeWe", eine Berliner Institution.
Die Signa Holding des Tiroler Immobilieninvestors René Benko hat das legendäre "KaDeWe" ("Kaufhaus des Westens") in Berlin übernommen. Das berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag, bestätigt wurde es am Samstag in einer Aussendung von Signa. Für 1,1 Milliarden Euro hat Signa insgesamt 17 Warenhäuser der Karstadt-Gruppe - darunter das KaDeWe - erworben. "Der Kauf bedeutet einen weiteren Meilenstein in der Unternehmensgeschichte", hieß es in der Aussendung des Unternehmens.
Das von der Kaufhauskette Karstadt angemietete KaDeWe befindet sich derzeit mehrheitlich im Eigentum der Immobiliengesellschaft Highstreet, an der Goldman Sachs 51 Prozent hält. Der restliche Anteil gehört anderen Investoren, darunter die Deutsche Bank und der Versicherer Generali.
Benko hatte sich 2011 bereits für die deutsche Warenhauskette Kaufhof interessiert. Von Seiten des Eigentümers Metro wurden die Verkaufsgespräche dann aber überraschend auf Eis gelegt. (red, 21.12.2012)
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bis zu jenem tag, an dem viele sagen werden "meine güte, dabei war er doch immer so erfolgreich, befreundet mit politik und wirtschaft, wer konnte das denn ahnen?", während andere meinen werden "na bitte, ich habs ja immer schon kommen sehen".
Wir? Mir ist ziemlich wurscht was dieser Typ kauft.
Ihr? Hast du Anteile am KaDeWe?
Wie gesagt, das letzte Mal als ich dort drinnen war sah es aus wie in einem heruntergekommenen Ramschladen. Die Glanzzeiten dieses Hauses sind schon lange vorbei. Jetzt wirkts mehr flohmarktmäßig.
"Unternehmen des Tiroler Immobilieninvestors René Benko hat um 1,1 Milliarden Euro mehrere Karstadt-Häuser in Deutschland gekauft haben"
Anyway, die feinschmecker etage vom KaDeWe hats echt in sich. dort bekommt man als exil-ösi sogar gösser. wenn auch urteuer ;)
Also Benko war schon 2011 Manager des Jahres im Trend, die Uhr tickt (Maculan und
andere lassen grüßen).
Aber im Ernst... irgendwie schon komisch, warum alle immer so fasziniert sind von Menschen (eigentlich eh nur Männer), die mit hauptsächlich fremden Geld investieren und dann von fast allen als Hero hochgejubelt werden.
Aber warum eigentlich. Einer, der als Juso den Flughafenvorplatz in Moskau abgelutscht hat, stets gegen die Heuschrecken gewettert hat, bis er als Nachbundeskanzler des Gesuderes überdrüssig genau diesen Beschimpften an den Hals wirft ....
Was wird da die SPÖ-Jugend-Hoffnung Charly Blecha sagen? Freundschaft? Sippschaft? Udo-Proksch-Gefolgschaft?
aber von Führungsqualitäten und programmatischen Ansätzen war doch bei ihm auch keine Spur. Das Programm, sich zuerst von der ÖVP über den Tisch ziehen zu lassen und dann über die Hintertür doch noch die Lufthoheit über die Regierung zu bekommen war schon äusserst durchsichtig. Insbesondere ging das - zurecht - bei der Parteibasis nicht durch.
Anstatt, dass er auf der Stelle eine starke Mannschaft aus der SPÖ rekrutierte, erlaubte er es "Pater Willi" der ÖVP ihn auszuhebeln.
Natürlich ist Faymann vollkommen zu Unrecht an die Stelle Gusenbauers gekommen, nur das hat Gusi auch verschlafen. Er war halt zu gern Bundeskanzler und hat das als Gaudimax zu leben versucht. Aber Brüssel war ihm doch auch viel zu groß, daher kein Angebot danach.
und was Goldman Sachs an faulen Äpfeln im Obstkorb zu verstecken verstand, ist auch hinlänglich bekannt.
Der wird der Goldzwerg Sex aus Innsbruck vielleicht doch einemal stecken bleiben, wenn ihm der Sprit für sein Turbo-Roulett ausgeht.
nur das Risiko, ihm bzw. seinem Geldesel zu vertrauen.
Benko ist der Krug, der täglich zum Brunnen muss, denn rational ist dieser Größenwahn mit fremdem Geld mit Sicherheit ist. Bisher hatte er auf Grund seines Wachstums - auch an Ansehen - das Vertrauen des Wachstums und damit konnte er schwache Investments stets rechtzeitig wieder verkaufen.
Aber was ist, wenn einmal der Krug bricht?
Man kann natürlich immer alles kritisch sehen. Tatsache ist auch, dass fremdkapitalfinanzierte Expansionen wackelig sind. Aber Hr. Benko hat schon einige Projekte realisiert, die ohne ihn nicht zustande gekommen wären, und dort haben Baufirmen was zu tun gehabt und arbeiten jetzt Leute - und das ist ja auch nicht so übel. Wenn sich die Finanzierungen als Kartenhaus erweisen sollten, dann trifft es ja wohl Benko selbst und seine Investoren, nicht aber die Leute, die durch seine Projekte Arbeit gefunden haben.
Ich kenne seine früheren Investments nicht sehr gut, aber bei den derzeitigen kann man ihm nicht vorwerfen, nur um der Spekulation Willens zu investieren. Das Grätzel am Hof mitsamt Luxusquartier funktioniert russischer und arabischer Touristen wegen mit Garantie und das Hochhaus, das er neben dem Hauptbahnhof (direkt angeschlossen!) baut, wird lagebedingt sicher auch keinen schlimmen Leerstand aufweisen. KaDeWe als solches ist - ordentlich gemanaged - wahrscheinlich auch keine Hochrisikoinvestition.
"Für 1,1 Milliarden Euro hat Signa insgesamt 17 Warenhäuser der Karstadt-Gruppe - darunter das KaDeWe - erworben."
Erworben.
"Das von der Kaufhauskette Karstadt angemietete KaDeWe befindet sich derzeit mehrheitlich im Eigentum der Immobiliengesellschaft Highstreet,"
Im Eigentum von.
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