Wien: 25er-Bim nach sechs Jahren wieder auf Schiene

  • Die Züge der Linien 25 drehten am Freitag eine Proberunde in Floridsdorf.
    foto: wr.linien/helmer

    Die Züge der Linien 25 drehten am Freitag eine Proberunde in Floridsdorf.

Neue Querverbindung für Donaustadt und Floridsdorf

Wien - Die Straßenbahnlinie 25 nimmt am Samstag ihren regulären Betrieb wieder auf: Sie führt von Floridsdorf über die Knotenpunkte Kagran (U1), Erzherzog-Karl-Straße (S-Bahn) und Donauspital (U2) bis zur Station Oberdorfstraße.

Ausbau der 26er-Strecke bis 2013

Der 25er war im Zuge der U1-Verlängerung nach Leopoldau im Juli 2006 eingestellt worden und ist um einen Kilometer verlängert worden. Der Ausbau der 26er-Strecke soll 2013 abgeschlossen werden. (APA, DER STANDARD, 22./23.12.2012)

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Seit einem Monat startet die neue Linie "am Samstag". Zeit für eine neue Box!

Vorrang für die Öffis an der Oberfläche

Mich freut es, dass die Grünen nun ihre Verkehrspolitik umsetzen und den Öffis an der Oberfläche den Vorrang einräumen. U-Bahnen gibt es jetzt eh schon genug – zumindest wenn man das Kosten-Nutzen-Verhältns berücksichtigt.

Der D-Wagen wurde bereits verlängert und auch der 26er wird im Oktober 2013 für einen Quantensprung im transdanubischen Öffi-Angebot sorgen. Und die Verlängerung des 71ers über den Schwarzenbergplatz hinaus hat der Schicker damals nicht geschafft. Die rotgrüne Koalition jetzt aber schon.

altes posting aber trotzdem: dumm nur dass das alles noch unter der roten alleinregierung entschieden wurde ;)

Stimme zu, aber dann bitte auch echter Vorrang ...

bin vor kurzem mit dem neuen 25er gefahren, und die Ampelschaltung bei der Kreuzung Donaufelder Straße / Tokiostraße ist ein ähnlicher Horror wie beim 26er am Kagraner Platz / Wagramerstraße. Die Bim wartet minutenlang, bis sie endlich abbiegen darf, Vorrang hat der Autoverkehr.

Wissen sie, was ein Quantensprung ist? ;-)

Die machen ein ganz schönes Theater um die Umbenennung einer Straßenbahnlinie.

Man muss schon ein Troll sein um diese Änderung als schlichte "Umbenennung" einer Straßenbahnline" zu verreißen.

In Wirklichkeit ist es der erste kleine (1 km lange) Schritt für einen maßgeblichen Umbau des transdanubischen Straßenbahnnetzes. Die Verbindung zwischen U6 und U1 wurde nun um erhebliche 5 min beschleunigt. Der zweite Teil des Ausbaus wird in einem Jahr eröffnet wenn eine gänzlich neue zusätzliche Querverbindung zw U1 und U2 geschaffen wird.

5 min schneller in Kagran, aber nicht bei der U1 - der 26er fuhr zuerst nach "Kagraner Platz". Da dauerte es gleich lange oder sogar kürzer als wie mit dem 25er zur U1

Tatsächlich, ich muss mich dahingehend ausbessern, dass es nicht die U1 an sich ist, zu der man schneller kommt, sondern zum Bezirkszentrum der Donaustadt (welches ein Ziel für sich selbst ist) und vor allem, dass jene die weiter Richtung Aspern fahren wollen. Wer unbedingt zum Kagraner Platz will, kommt dort auch weiterhin hin, halt mit dem 26er. Die Transdanubier haben somit mehr Auswahl in den hochwertigen Öffiverbindungen.

sorry, dass ich Ihre Euphorie nicht teile, vielleicht dann, wenn der Ausbau fertig ist. Aber zu schreiben, dass eine NEUE Querverbindung startet, die es bis jetzt auch gegeben hat (formerly known as 26) ist lächerlich, auch wenn dann 3 Stationen anders sind.

Der neue 25er ist untrennbar mit dem Ausbau des 26ers verbunden. Das ist ein und dasselbe Konzept.

Der 25er bring aber für sich schon einen Vorteil und zwar für jene die nach Kagran oder jenseits fahren wollen ohne ein 5 min Eck. Käme kein 26er, wäre das ganze nur mäßig sinnvoll, aber das stand auch nie zur Debatte. In Zukunft gibt es 2 Tram-Transversalen in der Donaustadt. Wenn das keine Verbesserung ist, weiß ich es auch nicht.

das ist alles wunderbar.

wenn sie es jetzt auch noch schaffen, im winter im ulf das kaltluftgebläse abzustellen, wäre ich der glücklichste strassenbahnbenutzer in wien.
(vom heizen rede ich gar nicht - es reicht schon, wenn's einem nicht mehr kalt auf knöchel und gesicht bläst!)

Na, da kanns ja nimmer lang dauern,

bis daß das Stück nach Großenzersdorf und das Stück von Stammersdorf bis Obersdorf-Pillichsdorf fertig sind.
Dann ist das Verkehrskonzept endlich wieder dort, wo es vor 100 Jahren auch schon war...

Ah geh, inklusive U-Bahn??

Hauptsache dämlich herumstänkern.

Anno 1903, als man zwar in Budapest schon an der U-Bahn bastelte, die Strecke Stammersdorf-Groß Enzersdorf aber gerade von Pferde- auf Dampfbetrieb umgestellt wurde, da konnte man ohne Umsteigen von Groß Enzersdorf nach Stammersdorf, ab 1911mit 1x Umsteigen auch weiter nach Eibebrunn fahren.
Wo wäre da eine U-Bahn gewesen, da kam Floridsdorf gerade erst zu Wien!
Und jetzt läßt man sich für ein altes Konzept feiern?

1903 fuhr die Kaiser-Franz-Josef-Untergrundbahn in Budapest aber schon ein paar Jährchen.

1903 is eh falsch, es müßte 1906 heißen, weil da Floridsdorf zu Wien kam. Und warum hätte Wien vorher in Floridsdorf was machen sollen. Darum gings mir.
Und um das sich für etwas feiern lassen, das in der der jeweiligen Zeit entsprechender Form bereits seit über 100 Jahren schon vorhanden ist, wenn man von der abgetragenen Strecke der Lokalbahn und der fehlenden Verbindung nach Groß Enzersdorf absieht.
Und die kommt auch wieder, kommt Zeit, kommt Vernunft.

Parkpickerl einführen, aber Öffi-mäßig ins Umland nichteinmal den Standard von vor 100 Jahren erreichen...

Anno 1903, als man in Budapest an der U-Bahn bastelte, hatte man sie in Wien als Stadtbahn schon seit 5 Jahren in Betrieb.
Zwar mit Dampfbetrieb, dafür aber mit direkten Verbindungen ins Umland.

BTW: an eine umsteigfreie Verbindung Groß Enzersdorf - Stammersdorf kann ich nicht so recht glauben.

Auf das Jahr 1903 bin ich gekommen, weil da Floridsdorf zu Wien kam.
Wo sind die Tunnelstrecken der Stadtbahn?
Ohne Umsteigen is wahrscheinlich falsch, aber Salztor-(Stephanie-)brücke-Stammersdorf (heute Linie 31)und Groß Enzersdorf-Floridsdorf (ehemals Linie 317)wurden beide von der "Dampftramway Krauß & Comp." betrieben, incl. Güterverkehr! Und ab 1911 die NÖLB von Stammersdorf weg...
Wozu also der Jubel, war alles schon da!

beim Westbahnhof

war eine Tunnelstrecke der Stadtbahn (heute U6)
und im Wiental

Is alles in offener Bauweise errichtet und dann überwölbt worden, so wie meine Garage (ich hab garkeine, nur für die Landwirtschaft a Flugdachl...)

oder genauso, wie die erste U-Bahnlinie in Budapest.

Warum muss eine U-Bahn unbedingt unter der Erde verlaufen? In fast allen Städten der Welt verlaufen die Strecken von U-Bahnen in allen drei Ebenen.

die Tunnelstrecken der Stadtbahn?

Roßauer Lände - Hauptzollamt.
Stadtpark - Kettenbrückengasse.
Burggasse - Westbahnhof.

Wenn das Tunnel (in den Berg gegrabene Röhren) sind, dann ist meine Garage auch ein Stollen.

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