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Die deutsche Wochenzeitung "Freitag" hat auf ihrer Webseite einschneidende Sparmaßnahmen aufgrund des medialen Strukturwandels angekündigt.
Zwar heißt es in der Darstellung, dass die Auflage im Wachstum begriffen sei, aber die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen würden zu Einsparungen in allen Bereichen zwingen. "Sparen ist ein schlimmes Wort", ist da zu lesen und im nächsten Absatz, "Diese Zeitung wird künftig weniger Kollegen Arbeit bieten können".
Reduktion im Alltags-Teil
So wird der Alltags-Teil um vier Seiten reduziert und der Ausbau des Online-Auftritts "langsamer angegangen". Derzeit liegt die Auflage des politisch links orientierten Wochenblatts bei 14.000 Stück. (red, derStandard.at, 21.12.2012)
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Auf Österreich umgelegt, würde dies einer Auflage von 1.400 Exemplaren entsprechen. Noch vor wenigen Wochen ließ der Besitzer des "Freitag", der Millionenerbe und Miteigentümer des "Spiegel", Jakob Augstein, verlauten, er wolle mit dem linken Zeitungsprojekt Freitag seinen Kapitaleinsatz verzinst wiedersehen.
Daran läßt sich erkennen, wie unfassbar ökonomisch weltfern es zugehen kann, wenn man aufgrund geerbter Millionen glaubt, private politische Liebhabereien würden auch andere in dem erhofften Maße interessieren. Er sollte offen zu seinem Status als privilegierter Mäzen stehen und nicht so tun, als könnte sich das Blatt selbst erhalten. Hinausgeworfen hat er inzwischen schon die halbe Belegschaft. Hat Augstein senior nie gemacht.
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