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Graz - Kriminalisten haben im Bezirk Graz-Umgebung einen 49 Jahre alten Steirer festgenommen, der seine eigenen beiden Kinder sexuell missbraucht haben soll. Der Mann ist laut Staatsanwaltschaft Graz einschlägig vorbestraft: Er war Anfang 2009 zu einer teilbedingten Haftstrafe verurteilt worden, weil er den Sohn einer Freundin sexuell missbraucht hatte.
Der Verdächtige soll seine beiden Kinder - den acht Jahre alten Sohn und die siebenjährige Tochter - laut Staatsanwaltschaft Graz über mehrere Monate hinweg massiv sexuell missbraucht haben, so Sprecher Hansjörg Bacher. Die Taten des Mannes waren aufgeflogen, weil sich der achtjährige Sohn am vergangenen Mittwoch seiner Mutter anvertraut hatte. Die Frau rief sofort die Polizei, so Bacher am Freitag zur APA.
Die Polizei war sofort nach dem Anruf der Mutter aktiv geworden und hatte den Mann in Gewahrsam genommen. Bei der Befragung der Kinder erhärtete sich der Verdacht gegen den 49-Jährigen. Allerdings konnten die genauen Tatzeiträume noch nicht festgemacht werden.
Der Verdächtige verweigerte laut Polizei beim Verhör die Aussage und sprach von einer Intrige, so Bacher. Der Steirer wurde wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Unmündigen und Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert. (APA, 21.12.2012)
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Man muss Betroffenen, besonders vor der Tat, helfen. Dazu gehört, dass man die aggressive Rhetorik an den Nagel hängt und ernstgemeinte, niederschwellige Hilfe anbietet.
Menschen mit einer entsprechenden Veranlagungen existieren. Es gibt auch diejenigen, die es nicht ausleben und daran schwer zu tragen haben. Gäbe es Angebote an diese Menschen, wie in Deutschland, könnte man die Anzahl der Vorfälle mit Sicherheit reduzieren.
"An der Charité in Berlin finden Pädophile Hilfe vor der Tat. Sexualmediziner und Psychologen unterstützen sie dabei, ihre Veranlagung nicht auszuleben. Für Ärzte und Betroffene ein schwerer Weg – aber der richtige:"
http://www.zeit.de/2008/03/M... eforschung
wird es eben ungemein schwieriger. Bereits jede Art von pornographischem Material bedeutet eine schwerwiegende Beeinträchtigung bzw. eine furchtbare Tat gegen das Kindeswohl.
Jeder Hetero kann ins Puff, jeder Schwule findet einen Darkroom, jede Lesbe kann sich ein Mädel für einen Abend aufreißen. Alle haben tonnenweise pornographisches Material jederzeit und überall zur Verfügung (legal, ohne dass jemand zu Schaden kam).
Pädophile müssen notwendigerweise komplett darauf verzichten, sexuelle Bedürfnisse zu befriedigen, egal wie. Lebenslang.
Das entschuldigt gar nichts, aber diesen Menschen müssen Sie professionelle Hilfe zugestehen. Umso mehr, wenn sie diese selbstständig suchen.
Klarmachen der Schädlichkeit für das Kind. Diese wird von vielen Pädophilen ja entweder bewußt bestritten oder ge- und verleugnet.
Diese unleugbar aufzuzeigen und dann unter Ausnützung der bei nicht wenigen Pädophilen subjektiv aufrichtigen Zuneigung zu Kindern, ihnen klarzumachen, wie sie die Schädigung vermeiden können, das ist im Großen und Ganzen der Zugang, der in Anstalten für geistig abnorme Rechtsbrecher verfolgt wird.
Nur sollte es viel mehr Möglichkeiten geben, das VOR der Tat zu machen.
die "aufrichtige Zuneigung" ist bei den meisten Pädophilen eher aufrichtigeste Zuneigung zu sich selbst und den eigenen Bedürfnissen.
Woher sie die Geschihcte mit den abnormen Rechtsbrechen haben würd mich interessieren? Aus Lehrbüchern von vor 30 Jahren?
Heute ist state of the art, dass bsplw. viele persönlichkeitsgestörte (best. Formen) Rechtsbrecher definitiv nicht heilbar sind. Deswegen werden sie auch nicht mehr rausgelassen. Breivik ist so ein Fall, oder Fritzl
Nicht jeder von diesen Herr- und Damenschaften zerbraucht Kinder, doch damit die Zahl solcher Täter/innen abnimmt, sollte man niederschwellige Beratung, psychologische Betreuung und Gruppentherapie anbieten. Insbesonders Empathietraining.
Viele Pädophile würden Hilfe von sich aus suchen, wenn es geeignete Anlaufstellen gäbe.
Auch 14- 16-jährige Pädophile, die die Welt und sich selbst überhaupt nicht verstehen können. Sie schätzen sich als potentielle Täter und Monster ein. Von denen würden viele freiwillig im Gallopp zur Therapie. Und mit der nötigen Betreuung nie in ihrem Leben Täter.
Das mit dem Empathietraining ist so eine Sache - es funktioniert nur dort, wo noch ein Rest Empathie in den Gehirnwindungen (ja, genau dort, Limbisches System, Amygdala....) vorhanden ist.
Bei manchen Störungen ist da aber nix. Da könnens dann gar nichts machen ausser wegsperren.
Jene aber, die tatsächlich darunter leiden, dass sie sich zu Kindern hingezogen fühlen, bedürfen dringend der Therapie.
In den USA gibts für Mord in vielen Bundesstaaten noch immer die Todesstrafe. Morde passieren aber trotzdem.
Der Sexualtrieb ist wie das Wort schon sagt ein Trieb und manche haben diesen leider nicht im Griff. Villeicht weil der Trieb zu groß ist oder die Psyche diesen zu beherrschen zu schwach.
In unserer Gesellschaft mit unseren Moralvorstellungen hat so etwas leider nichts verloren.
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