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Wien - Für Finanzanlageberater gelten ab sofort strengere Regeln für Kundengespräche. Freitag veröffentlichte die Finanzmarktaufsicht (FMA) Leitlinien der europäischen Behörde ESMA, in denen erläutert wird, wie die sogenannte Eignungsprüfung abzulaufen hat. Diese ist die Basis für die Anlageempfehlung eines Kreditinstituts oder einer Wertpapierfirma.
Berater müssen bei jeder einzelnen Anlageempfehlung prüfen, ob das Produkt dem Ziel des Kunden entspricht. Dabei müssen etwa das Einkommen, die Erfahrungen mit Finanzprodukten und die Risikofreudigkeit berücksichtigt werden. Auch auf die fachlichen Qualifikationen der Kundenberater wird in den Leitlinien eingegangen.
Es handelt sich dabei um eine - strenge - Auslegung der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID) bzw. des österreichischen Wertpapieraufsichtsgesetzes (WAG) 2007, teilte die FMA am Freitag mit. (APA, 21.12.2012)
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"..., ob das Produkt dem Ziel des Kunden entspricht. Dabei müssen etwa das Einkommen, die Erfahrungen mit Finanzprodukten und die Risikofreudigkeit berücksichtigt werden."
Das ist nichts Neues und mußte im Beraterprotokoll schon seit Jahren vermerkt werden, nur der Kunde verstehts meist nicht was der Berater ankreutzte. i.d.R mittleres Risiko und geringe Kenntnis des Finanzmarktes.
ALLES AUGENAUSWISCHEREI!
Speicherkarten sind billig und groß. Und mit Datenformat mono-MP3 mit 22kHz kann man da Wochenlang das Audio aufnehmen.
Und dann gibt es die Verpflichtung, dass je eine Kopie eines Kundengespräche beim Kunden und eines beim Anlageberater verbleibt. Mehr ist nicht nötig.
Damit wäre im Streitfall, wie so oft, dann endlich leicht nachvollziehbar, wer was wie gesagt hat.
Wetten, dass dann die "Gschichterldruckerei" bei "Beratungsgesprächen" ganz plötzlich wegfallen würde und die Qualität ganz deutlich steigen würde.
Die meisten "Anlageberater" haben ja nur ein paar Wochen Verkaufsschulungen und einen Pflichtschulabschluss.
Während ein Rechtsanwalt oder Arzt mit eigener Kanzlei/Praxis jahrelang studieren müssen um die Bedürfnisse Ihrer Klienten zu verstehen haben die meisten Anlageberater bei gleichem Einkommen nur Zeitungswissen.
Viele haben nie in einer Bank oder einem Fonds gearbeitet und verstehen die Produkte, die sie verkaufen eher nur periphär.
achtung meist saugen diese regeln den wissensstand der kunden zu den beratern und institutionen ab. sofort anzeigen und klagen, wenn sie so ein erlebnis haben, dass einer beratung nicht gleich kommt. die fam versucht derzeit die banken anzuhalten alle unterlagen weiter zu faelschen, die dies verhalten belegen. ich mag das nicht!
Beispiel: C-QUADRAT ARTS BEST MOMENTUM (EUR) (T)
Der Fonds wurde z.B. auch von den "AWD Schergen" verklopft.
Abgesehen davon: Ausgewogene mittel- und langfristige Veranlagungsstrategien weisen selten einen Aktienanteil von über 30% auf (Fonds und Einzeltitel zusammengefaßt).
Aber leider darf man den "Endkunden" ja nicht mehr in diesen Dingen unabhängig beraten. Viel Spass beim Termin mit Ihrem Bankberater :)
Die Rendite aus Unternehmensbeteiligungen ist z.B. realwirtschaftlichen Ursprungs. Ein anderes Beispiel ist der Rohstoffhandel. Und sogar die Zinsen aus Staatsanleihen sind laut allgemein gültiger Doktrin nachhaltig. Österreich macht ja keine Schulden, sondern beim Defizit handelt es sich um Investitionen für den Wohlstand der Leute und nachfolgenden Generationen. Erzaehlt der rote Bonze und sein Landbesetzer Kumpan zumindest tagein tagaus.
die der Berater einstreicht ersichtlich sein,
und die anfallenden gut versteckten Verwaltungsgebühren aufscheinen,
jedenfalls bis vor kurzem war das sogar beim Bausparen sehr verschleiert und die tatsächliche Rendite war lächerlich, verglichen mit online-bank-spar-produkten.
ANLAGEBERATER?
alleine das wort kann inzwischen nur mehr als beleidigung mittelmäßiger intelligenz verstanden werden - demnächst wird wohl auch die novomatic den titel anlageberater verliehen bekommen - die beschäftigen zwar nur elektronische anlageberater in form von lustig blinkenden spielautomaten, sind aber im endeffekt im gleichen gewerbe tätig, sind gleich seriös, und auch genau gleich an ihre gewinnversprechen gebunden wie jeder papierverscherbler einer bank.
das sind bauernfänger, provisionsabhängige papierverkäufer denen es nur um die quantität und logischer weise niemals um die qualität gehen kann.
würde man ihre einkünfte vom eintreffen ihres gewinnversprechens abhängig machen, bräuchten wir mehr suppenküchen
wen die so gut beraten würden, dass sie von den provisionen aus den gewinnen leben könnten, bräuchten die nicht das geld anderer leute abzocken, sondern würden ihr eigenes geld investieren
das sage ich immer allen ,die mir irgendwelche finanzprodukte, oder auch bloß lottolose andrehen wollen:
"wenn das wirklich so toll und sicher ist, warum haben sie nicht selbst investiert und sind jetzt steinreich, anstatt MICH zu bequatschen?"
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