"Ich wäre zu blöd gewesen, um das alles zu durchschauen"

Ansichtssache
foto: apa/neumayr
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"Das war's." - Salzburgs Finanzlandesrat David Brenner (SPÖ) fällt letztlich doch ins 340 Millionen-Loch.

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Mit "Blödstellen" viel Geld verdienen ist eine österreichische Meisterleistung!

Wieso wird er nicht Politiker?! Der hätte mit all seinen Voraussetzungen echt gute Chancen! Bräuchte eigentlich nur ein bisserl über die soziale Ungerechtigkeit in diesem Land quatschen...

Also wenn er nicht ganz der Volldepp ist, als den er sich gibt, kann er ja in der Gefängnisbücherei sicher genügend Literatur finden, um seine Weiterbildung voranzutreiben.

Was mich wirklich interessieren würde..

..was hat ein Hofnarr damals pro Jahr in Relation zu heute gekostet? D.h. wieviel mußte ein Regent pro Jahr für so jemanden bezahlen, nur damit er ihn bei Laune hielt? (Nur Kost und Logis oder war da auch ein Schweigegeld inkludiert?)

Und: was wenn nicht?!!! Damit meine ich, wenn der Hofnarr nicht das gebracht hat wofür er eingestellt wurde.

Und wer bezahlt in einer Demokratie heutzutage einen Hofnarren???

der größte schurke den ich traf,

war der berühmte waffengraf,
er krallte sich in aller stille,
die eine oder andere mille...
sehr behilflich war die chefin-
auch bekannt als die frau gräfin.

Ich wäre zu blöd gewesen

ganz so blöd kann der gute herr graf nicht sein, denn sonst würde er nicht lautstark in "seinem" fußballverein herumposaunen man brauche sich keine sorgen machen, er werde schon nicht hinter gittern landen.

er ist sich seiner sache wohl sehr sicher...

Das wär ein Wunder wenn der ins Häfn muß und Ich würde wieder anfangen an Unser Recht zu glauben ....

Warum nicht? Hat ja in Kärnten bei Doofler auch funktioniert.

wunder wäre es schon, aber ich finds doch interessant, dass er sich so sehr sicher ist.

ganz so als wäre es ohnehin asugemachte sache, dass zb das justizministerium die einstellung des verfahrens fördert.

hoffentlich ist das Gericht nicht so blöd ihm das zu glauben

mensdorff sollte als anführer einer kriminellen mafia-organisation (§ 278a stgb) angeklagt werden

dass der graf zu dumm war, um sich auszurechnen, dass das dumm für ihn ausgehen wird, hilft ihm bestensfalls bei seinem beichtvater weiter.

bei diesen waffengeschäften (und nicht bei tierschützern) geht es um den kernbereich der strafbestimmungen über kriminelle organisationen.

hier (und nicht bei tierschützern) bedarf es der vollen härte des strafrechts.

wer in den letzten 10 jahren mit mensdorff mehr als einmal essen war oder mit ihm mehr als einmal telefoniert hat, kann sich auf einige jahre schach spielen mit dem grafen gute chancen ausrechnen.

kriminellen mafia-organisation,

die von Politikern usw. unterstützt wurde.. Eigentlich ein Skandal ser seinesgleichen sucht.. Aber für die heimische Justiz ist das wie gewöhnlich nur ein ein Kavaliersdelikt:)

mastermind schüssel nicht vergessen

warum spricht er im konjunktiv?

Weil er es eh durchschaut hat. Ein klassischer Freud'scher.

Für den pluralis majestatis müsste er ein gekröntes Haupt - Fürst, König, Kaiser - sein. Daher für den Graf zumindest ein Konjunktiverl.

das mit blöd würde ich ihm sogar glauben

aber wie man betrügt weiß er

Also der Alfons ist, glaube ich, doch nur ...

... ein wahrscheinlich ganz lieber Kerl, der einfach wif genug gewesen ist, bei einem Geschäft, welches ohnehin überall läuft, ein klein wenig für sich und seine Freunde mitzuschneiden. Und er hat es sich nicht wirklich verdient, mit den viel eher zu den echten Mafiosi zu zählenden übrigen hierüber Abgebildeten über einen Kamm geschoren zu werden!

Ich wäre zu blöd gewesen das alles zu durchschauen...

...denn hätte ich es durchschaut, dann wär's ja illegal gewesen, und so hab ich nur fest abkassiert, und es einfach NICHT durchschaut.

TADAAAA

Das erinnert mich an folgende Geschichte, die ...

... von dem griechischen Philosophen Diogenes erzählt wird. Einer hat ihm etwas gestohlen, wurde aber von Diogenes ertappt. "Entschuldige, ich wusste nicht, dass das dir gehört!" entschuldigte sich der Dieb. Diogenes antwortete: "Aber dass es nicht dir gehört, hast du schon gewusst!" – Nun, auch Graf Alis Verteidigungsstrategie ist allerliebst; er setzt sich selbst herab, indem er sich als "zu blöd" bezeichnet. Unglaublich: Graf Ali, der Waffenlobbyist, Schlossherr zu Luising und Millionenkassier, mutiert zum Opfer! Für diese bauernschlaue Selbstmitleidsnummer sollte der Staatsanwalt mindestens drei zusätzliche Jahre Gefängnis beantragen.

"Ich wäre zu blöd gewesen um das ganze zu durchschauen" sagt mensdorf, aber zum geld einstecken war er nicht zu blöd.!!!!!!!!!!

Zum Geld einstecken ist kaum wer zu blöd.

Ich glaube das ist ein Fall für Agent 000 Strasser Ernst. Der muss Licht in die Causa Mensdorf bringen!

Für so blöd wie den Ernsti halte ich den Ali nicht. Dass er das Ganze nicht durchschaut hat glaube ich ihm, dass er aber geglaubt hätte das wäre alles seriös wohl nicht.

Gilt seit neuestem die Blödheitsunschuldsvermutung?

Dachte, das sei einmalig in Kärnten...

Herr Rat, ich berufe mich auf die Dörfler'sche Verteidigungslinie und fordere daher einen Freispruch.

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