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vergrößern 645x430Ein halber Liter in drei Variationen: hier die CB500F.
vergrößern 645x430Die CB500F in dezentem Schwarz.
vergrößern 645x430Macht optisch auf Enduro: die CB500X.
vergrößern 645x430160er-Hinterreifen schmücken jede der drei 500er.
vergrößern 645x430Sportive Looks sind die Sache der CBR500R.
vergrößern 645x430Die CBR500R in sportlich-elegant.
Mit den neuen 500er-Modellen winkt Honda eindeutig in Richtung der ersten Führerscheinbesitzer des A2-Zettels. Mit 17 1/2 Jahren darf man die Ausbildung dazu beginnen, ab 18 Jahren dann, nach bestandener Prüfung Motorräder mit bis zu 48 PS fahren. Und genau so viele Pferde haben die Honda CB500F, CB500X und CBR500R.
Kein Wunder also, dass alle drei Motorräder den gleichen Rahmen und den gleichen Motor haben. Nur im Endausbau unterscheiden sie sich. Die CB500F ist nackt und erinnert an die CB1000R, die CB500X ist endurig nach dem Vorbild der Crosstourer, die CBR500R supersportlich und spielt mit dem Styling der CBR1000RR Fireblade.
Schon auf den ersten Blick ist klar, dass Honda ein günstiges Motorrad bauen wollte. Geld wächst bei der angepeilten Käuferschicht nicht auf den Bäumen. Deutlich sieht man das an der einfachen Kastenschwinge, dem lieblosen Auspuff und der Einscheiben-Bremse vorne.
Weil die Hondas aber in Sachen Motorrad die japanischen Volvos sind, haben alle Motorräder selbstredend ein ABS verbaut, das vorne über eine Zweikolben-, hinten über eine Einkolben-Bremszange arbeitet.
Der Motor ist ein 471 Kubikzentimeter großer Zweizylinder, der sein Leistungsmaximum bei 8500 Umdrehungen erreicht. Etwas früher, bei 7000 Umdrehungen, liegt das maximale Drehmoment von 43 Newtonmeter an.
Also brutale Kraftlackl sind die neuen 500er nicht, wenn man aber gerade erst von der U-Bahn oder vom Puch Maxi auf eine dieser Maschinen steigt, kann einem schon passieren, dass das Herzerl ein paar Extrapumperer pro Sekunde einlegt.
Mit rund vier Litern Sprit sollen diese Radeln 100 Kilometer weit kommen. Eine weitere Ansage von Honda an das gequälte Geldbörsel notorischer Nachtmenschen. Zudem sind 160er-Hinterreifen günstiger als 190er-Walzen - ganz zu schwiegen davon, dass sich mit ihnen ein Motorrad leichter durch die Kurven schießen lässt.
Ja, auch die Reifen sind an allen drei Motorrädern gleich. Das heißt, dass die Enduro CB500X nicht wirklich fürs Gelände geschaffen ist, die CBR500R nicht für die Rennstrecke. Die X hat aber das Zeug für die lange Tour und die R schaut scharf genug aus, dass man von vorne zwei Mal schauen wird müssen, um sie von der 1000er unterscheiden zu können.
In Puncto Styling hat Honda bei allen Motorrädern ganze Arbeit geleistet. Gut, Details, wie zuvor besprochen, fallen beim genauen Hinschauen auf, aber die Masken sind scharf wie Chilischoten.
Da werden nicht nur Einsteiger eine Freud haben, sondern auch der eine oder andere Downsizer - der seinerzeit selbst auf einer Honda CB500 gesessen ist - wird dabei glasige Augen bekommen und sein Bares auf die Hondabudel knallen.
Wie viel Geld das genau sein wird, wissen wir noch nicht. In wenigen Wochen wird Honda die Preise für die drei Motorräder ausrufen. Aber wir dürfen von einem mehr als fairen Preis für die unter 200 Kilogramm schweren CBs ausgehen. (Guido Gluschitsch, derStandard.at, 24.12.2012)
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Die einen hassen ihn – die anderen brauchen ihn wie einen Bissen Brot: einen Auspuff von Akrapovič
Dachte ich auch, als ich damals mit Opa's 28 PS starker Yamaha XT500 unterwegs war...weil keine Kohle für was eigenes da war. Jetzt bin ich - kein Rennstreckenheizer - bei der SuperDuke mit rund 125 PS angelangt und fühl mich pudelwohl.
Klar, 48 PS reichen zum "dastessn" genauso aus, aber ob ich hab auf meinen Ausfahrten schon absolute Volltrottel mit wenig und viel PS erlebt.
.. muss ich immer an die denken:
http://www.1-puchundoldieclub-stpaul.at/images/mo... N-1933.jpg
Die die hier posten sind anscheinend alle alt und Motorrad-erfahren. Aber um diese Zielgruppe gehts hier nicht. Das Problem ist eben gerade dass die Motorradfahrer immer älter werden - sie sind, so wie die Modellbahner, quasi eine aussterbende Zunft. Genau deshalb ist es wichtig dass es einige Hersteller gibt die nicht jedes Jahr noch fettere und noch teurere Motorräder mit noch dickeren Motoren für diese Greisenklienten rausbringen sondern was erschwingliches und gut aber nicht exzessiv motorisiertes um wieder mehr junge Leute aufs Motorrad zu bringen und somit die breite Zukunft der Branche und damit des Hobbys zu sichern.
Das sagt leider nicht viel aus, weil in Österreich die Nova + MWST dazu kommt und obendrein je nach Land die Listenpreise von Honda sehr "strategisch" gesetzt werden. Die Frage der Zölle (je nach Fertigungsland) kann den Preis natürlich auch noch stark verändern.
Logischerweise liegt der AT-Listenpreise der CB500X unter 7.290 (=NC 700X ABS), wobei es auf keinen Fall unter 5.500 fallen wird.
Würfel Würfel -> 6.190 Euro Liste für die X Version.
Wer bietet mit?
... sind die CB500X und die CBR500R wirklich sehr ansprechend gestaltet worden. Ich gehe einmal davon aus, dass alle drei super Alltagsmotorräder mit der bekannten Honda Zuverlässigkeit sind.
Einzig bei der Motorleistung hätte man doch ein bisserle mehr Pferde reinpacken können. Aber vielleicht liegt auch genau darin der große Vorteil.
Auf die Preise bin ich sehr gespannt. KTM hat ja mit der (in etwa vergleichbaren) 390er Duke die Latte sehr niedrig gelegt.
hätte mir gern die 390er gekauft, hauptsächlich weil ich anfänger bin. aber das ding ist leider so verdammt klein!
so wirds wohl im märz die 690er werden, plan b wäre die 750 dorsoduro abs, aber leider soll aprillia nicht den besten kundenservice haben.
Die 690er Motoren von KTM sind eine sehr gute Wahl, wenn man damit nicht primär auf der Autobahn glühen will. Wenn Du sehr oft auf der Autostrada unterwegs bist, dann nimm einen Zwei oder Vier-Zylinder mit 600ccm aufwärts. Abgesehen davon ist jede 690er KTM erste Sahne und wird Dir permanent ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern ;-)
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