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Brüssel - Die europäischen Banken haben von Oktober 2008 bis Ende vergangenen Jahres 1,6 Billionen Euro an staatlichen Beihilfen beansprucht. Das entspricht 13 Prozent der Wirtschaftsleistung der EU, geht aus dem am Freitag von der EU-Kommission veröffentlichten Beihilfenanzeiger hervor. Zwei Drittel der Bankenhilfen wurden demnach in Form von staatlichen Garantien für Kredite zwischen den Banken gewährt.
Mehr als die Hälfte des gesamten Banken-Beihilfenvolumens entfiel auf drei Länder: Großbritannien (19 Prozent), Irland und Deutschland (je 16 Prozent). Von den durch die Finanzinstitute beanspruchten 1,616 Billionen Euro wurden 1,174 Billionen Euro für Liquiditätsmaßnahmen gewährt. Der Rest entfiel auf Hilfen zur Stützung der Solvenz von Banken, Rekapitalisierungsmaßnahmen und zur Entlastung wertgeminderter Vermögenswerte.
Die staatliche Unterstützung für die Realwirtschaft infolge der Krise ging nach Angaben der EU-Kommission 2011 gegenüber 2010 um mehr als die Hälfte zurück und machte 4,8 Milliarden Euro aus. Dies zeigt nach Angaben der EU-Kommission eine geringere Inanspruchnahme und die Sparzwänge der EU-Staaten.
Nicht durch die Krise bedingte Staatsbeihilfen sanken 2011 auf 64,3 Milliarden Euro, teilte die Kommission mit. Der Schwerpunkt habe sich auf weniger wettbewerbsverzerrende Bereiche wie Forschung und Innovation, Umweltschutz und Risikokapitelförderung für kleine und mittlere Unternehmen verlagert. (APA, 21.12.2012)
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Wenn wir davon ausgehen, dass in der EU ca. 400 Millionen Menschen leben so sind das 4000€ pro Kopf.
Wenn wir weiters davon ausgehen, dass ein Großteil der ÖsterreicherInnen um die 20 000€ (Brutto) im Jahr verdient, so ist das fast ein viertel Jahresgehalt. In Rumänien, Buldarien etc. teilweise sogar fast ein gesamtes Jahresgehalt.
Ich gratuliere jedenfalls zum größten Raub in der Menschheitsgeschichte. Dagegen waren die Plünderungen von Troja, Jerusalem, Rom, Konstantnopel etc. Kinderkram.
Wir sollten einige Säulen aufstellen, damit man sich auch noch in 2000 Jahren an diese denkwürdige Tat erinnert.
Das traurige ist, dass das was hier immer als Kapitalismus dargestellt (oder alternativ auch gern als neoliberal beschimpft wird), genau das Gegenteil von dem ist, was sich echte neoliberale Kapitalisten wünschen würden: Nämlich dass man die entsprechenden Organisationen die derart schlecht gewirtschaftet haben, dass sie "gerettet werden mussten", einfach pleite hätte gehen lassen.
Es gibt nichts was den Idealen des Kapitalismus mehr widerspricht, als staatliche Intervention. Was hier weltweit gerade gemacht wird ähnelt eher zentraler Planwirtschaft - pervertierter Wirtschafts-Sozialismus wäre da wohl die passendere Bezeichnung. Gewinne werden privatisiert, Risiko und daraus entstehende Verluste nationalisiert.
... die diesen EU-Moloch am Leben halten und die "alternativlosen" Akzente setzen?
Schulz, Hollande, Merkel, Steinbrück (der Merkel vorwirft zu zaghaft zu sein), Barroso, Rumpoy, ...
Dann wirds wohl seine Ordnung haben ...
merkel cdu (deutsche christdemokraten)
barroso psd (entspricht trotz des sozialdemokratisch im namen den konservativen und ist auch mitglied in der evp)
van rompuy cd&v (flämische christdemokraten)
(und nicht rumpoy)
jaja alles sozialisten, also manchmal kann man echt nur den kopf schütteln.
by the way:
wer zum teufel ist schulz?
Eine Blockflöte (Mitglied einer Blockpartei in der DDR).
Schulz: Sozialistischer Präsident des Europaparlaments und radikaler Befürworter eines EU-Einheizstaates.
Barroso: Kommunist. "Er war einer der Parteiführer der PCTP-MRPP, einer maoistischen Partei." (und Opportunist - trat später einer konservativen Partei bei).
...warum bilden sie sich ein die Schulden wurden nur durch private Spekulationsverluste aufgebaut?
Noch nichts von überschuldeten Staaten gehört die den Banken Unmengen an Geld schulden und jetzt nicht mehr Zahlen können?
ihr posting stellt die situation genau dar:
banken sind bei staaten verschuldet und werden dann von staaten durch mittel, die diese von banken erhalten, gerettet
was faellt ihnen dabei auf?
in unserem geldsystem sind schulden mit geld gleichzusetzten. denn des einen schulden sind des anderen guthaben. ein kreislaufsystem - waeren da nicht die zinsen und zinseszinsen. wodurch dann die geldmenge (durck kreditschaffung) wieder erhoeht werden muss.
somit koennen wir verstehen, dass bei dieser banken"rettung" einige wahnisnnig abkassieren. die versenken zuerst, geld, dass es gar nie gab und dann...
das geldsystem ist nicht in der krise - es funktioniert genauso, wie es funktionieren soll. und zwar so gut, wie es noch nie funktioniert hat.
....es sind aber sehr häufig die selben die einmal gewinnen und dann verlieren. Es ist ziemlich selten, dass einige immer gewinnen.
Richtig - das Geldsystem funktioniert wie es funktionieren soll - ich weiß allerdings nicht ob sie das anerkennend oder kritisch meinen. So richtig geht das aus ihrem Posting (und dem obigen) nicht hervor!
mit der annahme, dass nicht immer die gleichen gewinnen, haben sie sicher recht. denn als finanzspekulant kann man wetten gewinnen, oder verlieren.
klar ist aber, das immer die gleichen verlieren. das sind naemlich diejenigen, die sich ihr leben durch lohnarbeit verdingen und die sich trotz brav eingezahlter steuergeldern mit schlechteren bildungseinrichtungen, immer schlechteren gesundheitssystemen, schechteren infrastrukturen, weniger pensionen etc abfinden muessen.
und das, waehrend man den banken (privaten organisationen, die einfach schlecht gewirtschaftet haben) das ganze geld zusteckt
und dann besitzt man auch noch die dreistigkeit zu sagen, die staaten waeren aufgrund der sozialleistungen so hoch verschuldet.
das stimmt doch gar nicht!!
ich stehe diesem system durchaus kritisch gegenueber. ich versuche aber, meine wut doch sachlich auszudruecken, damit man mich auch verstehen kann.
Halten sie Hacklerregelungen, Beamtengehälter, Beamtenpension, jährlicher ÖBB Zuschuß, ÖBB Pensionsantrittsalter, etc etwa für gerechtfertigt? Oder die vielen Subventionen, Verwaltung für 9 Bundesländer, Gesundheitsystem etc.
In Österreich macht die Bankenrettung gerade mal 1,9 Mrd Euro aus - das sind Peanuts im Vergleich zu den oben angeführten Ausgaben.
Suchen sie sich einen Dümmeren den sie ihre Geschichte weis machen wollen!
bank a wettet gegen bank b, daß es morgen um 10 uhr regnet.
bank a gewinnt die wette und gibt dem schlechtwettertrader eine absurd hohe prämie.
bank b verliert die wette und droht mit kollaps, kettenreaktion usw.
und so fließt zusätzlich zu den zinsen der staatsanleihen geld richtung banken.
(aber natürlich ist auch die haushaltsdisziplin vieler staaten ein fiasko.)
doch der europäische steuerzahler ist devot, masochistisch veranlagt und sehr, sehr träge.
der europäische steuerzahler derpackt die zinszahlung der aufgeblasenen geldmenge nimmer, auch deshalb (aber nicht nur) ist in den letzten jahren die vermögensschere noch weiter aufgegangen.
Nimm statt 100-Dollar-Scheinen 100-Euro-Scheine und verdoppelt die Menge in dem letzten Bild, dann kommst Du in etwa hin:
http://www.pagetutor.com/trillion/index.html
Warum sollten die Banker sorgsam umgehen mit dem ihnen anvertrauten Geld? Sie sind auschließlich darauf aus, sich selbst zu bereichern bzw Boni zu kassieren, und wenn's in die Hose geht, haben sie keinerlei Konsequenzen zu befürchten. Den angerichteten Schaden begleichen die Steuerzahler - immer und immer wieder. Da kann es keinen Lerneffekt geben, ausser: weitermachen und weiterkassieren! Solange das System es zulässt - und dafür sind die Politiker verantwortlich!
Sozialversicherung und Pensionssystem noch mehr plündern, Forschungs- und Bildungsbudget noch mehr einschränken dann schaffen wird das - ganz ohne Vermögenssteuern, ganz ohne den Billionen die in Steueroasen am Fiskus vorbei gebunkert werden und ganz ohne Finanzgeschäfte und vor allem OTC Transaktionen ordentlich besteuern zu müssen!
sind schon so kompliziert und durch und durch von verbrecherischen Machenschaften unterwandert, dass man hier innerhalb eines kleinen Artikels und Forums sicher nicht zurande kommt. Leider kann man auch der EU-Führung nicht trauen, dass die auf Seite der Bürger wäre - im Gegenteil habe ich das Gefühl. Und das ist das Teuflische. Wenn alle Bürger nur mehr verunsichert sind, glauben sie alles und jedes. Und das ist dann meist der Stoff, aus dem Randale entstehen, etc.
... gebts Ihnen noch mehr! Es ist zu wenig. Wir brauchen die Banken, damit sie uns auch weiterhin mit unserem Geld abzocken können.
Ich mein blöde Frage aber mit diesen 1.6 Billionen Euro, sind da nicht sämtliche Staatsschulden verschiedener Länder getilgt? Wieso werden die nicht weniger wenn die Banken das Geld von den Steuerzahlern bekommen. Vielleicht bin ich naiv aber wir "schenken" ihnen das Geld und sie verlangen dann trotzdem noch die gleichen beträge wie vorhin? Ist das pervers?
wir können uns doch nicht weiter so benutzen lassen. Es muss doch etwas geben das wir tun können. Lasst es mich wissen! Und wenn ihrs wisst lasst es unbedingt auch andere wissen! Ich glaub nämlich die Leute haben bisher einfach kaum das System hinterfragt. Es ist Zeit für Aufklärung aber ich kenn mich leider zu wenig aus :(
habe mich selbst erst vel zu spät über die Kriminelle Schöpfung und Verwendung des Geldes informiert.
Was wir nicht wissen sollen, lernen sie uns nämlich nicht. Zum Glück gubt es im Internet alle Infos.
Am schlimmsten sind nämlich die dran, die gar nicht wissen wie wir belogen und betrogen werden.
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