1.600.000.000.000 Euro Hilfe für Europas Banken

21. Dezember 2012, 13:53

Zwei Drittel der Bankenhilfen wurden als staatliche Garantien für Kredite zwischen den Banken gewährt

Brüssel - Die europäischen Banken haben von Oktober 2008 bis Ende vergangenen Jahres 1,6 Billionen Euro an staatlichen Beihilfen beansprucht. Das entspricht 13 Prozent der Wirtschaftsleistung der EU, geht aus dem am Freitag von der EU-Kommission veröffentlichten Beihilfenanzeiger hervor. Zwei Drittel der Bankenhilfen wurden demnach in Form von staatlichen Garantien für Kredite zwischen den Banken gewährt.

Britische, irische und deutsche Banken bedürftig

Mehr als die Hälfte des gesamten Banken-Beihilfenvolumens entfiel auf drei Länder: Großbritannien (19 Prozent), Irland und Deutschland (je 16 Prozent). Von den durch die Finanzinstitute beanspruchten 1,616 Billionen Euro wurden 1,174 Billionen Euro für Liquiditätsmaßnahmen gewährt. Der Rest entfiel auf Hilfen zur Stützung der Solvenz von Banken, Rekapitalisierungsmaßnahmen und zur Entlastung wertgeminderter Vermögenswerte.

Sparzwänge der EU-Staaten wirken sich aus

Die staatliche Unterstützung für die Realwirtschaft infolge der Krise ging nach Angaben der EU-Kommission 2011 gegenüber 2010 um mehr als die Hälfte zurück und machte 4,8 Milliarden Euro aus. Dies zeigt nach Angaben der EU-Kommission eine geringere Inanspruchnahme und die Sparzwänge der EU-Staaten.

Nicht durch die Krise bedingte Staatsbeihilfen sanken 2011 auf 64,3 Milliarden Euro, teilte die Kommission mit. Der Schwerpunkt habe sich auf weniger wettbewerbsverzerrende Bereiche wie Forschung und Innovation, Umweltschutz und Risikokapitelförderung für kleine und mittlere Unternehmen verlagert. (APA, 21.12.2012)

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nochmals - vom zins kann rein mathematisch nur eine sehr kleine minderheit profitieren - wer auf keinem fall davon profitiert sind jene die den zins erwirtschaften und per steuern und konsum abführen müssen, also die bürger selbst - nichtmal dann, wenn man ihn wieder zum großteil rückverteilt.

zins ist ein leistungslosen einkommen für jene, die bereits auf enormen geldbergen sitzen, und ist weder moralisch noch wirtschaftich irgendwie zu rechtfertigen - und jene die ihn nach wie vor verteidigen sind leider kuzdenker, die glauben sie profitieren von diesem system weil sie zb. 10.000.-- euro zinsen im jahr kassieren, aber nicht sehen, daß sie im gleichen zeitraum 20.000.-- zinsen über ihre lebenshaltungskosten und steuern abgeführt haben

Sorry, bin ein wenig penetrant heute...

...wer sich in die Zinsversklavung begibt ist selber schuld. Wenn ich zuerst Opfer bringe und spare erhalte ich 2% Zinsen und genug Kapital um mir später etwas leisten zu können OHNE 4% Zinsen abzudrücken. Sind 6% Zinsersparnis. Also bei optimalen Bedingungen praktisch die gesamte von mir persönlich erwirtschaftbare "Rendite" bei gleichbleibender Produktivität. There is no free lunch - ever. Oder man ändert das System. Aber das wollen jene am allerwenigsten, die das Eifon oder die geile Wolfskinjacke heute sofort wollen, weil sie glauben etwas zu versäumen oder morgen schon tot zu sein. Per Definition wäre ich wahrscheinlich ein Asket, ohne jedoch wie ein solcher leben zu müssen.

Im Prinzip lebt jeder vom anderen...

...das ist auch gut so. Die Ganze Eurokrise eingedampft auf einen Satz. Der Grund dafür sind die ganzen parasitären Strukturen wie Banken, Vermittler jeder Art, und Anwälte und selbstverständlich die Politik, die sich gesetzlich gedeckt mittlerweile verpflichtend zwischen JEDES Geschäft drängen, das zwischen zwei normal arbeitenden Menschen gemacht werden. Meine Konsequenz aus dieser Erkenntnis: Keine Einkommensteuern bezahlt seit 30 Jahren, keine Schulden für irgendwas, keine Makler o.ä., Geld nur in Kleinstsummen auf der Bank. Resultat: Genug "Fu*k you money" in vielen erdenklichen Formen als Sicherheit für genau solche Verhältnisse wie sie jetzt auf uns zukommen. Freue mich schon auf Deflation oder Inflation. Mir egal was kommt.

es führt im selben maße zur umverteilung wie alles in der marktwirtschaft. es liegt nicht am zins, bzw. nicht mehr am zins als am geld oder cleveren menschen, wagniss, glück, etc...
die verteilung von resourcen wird bei uns marktwirtschaftlich organisiert, dies hat zur folge, dass die resourcen dort hinfließen wo sie die höchte effiziens erfahren. marktwirtschaft bedingt das. es liegt nicht am zins direkt...
marktwirschaft = allokation von knappen resourcen auf möglichst effiziente verwender - urteil darüber trifft jeder über die kaufentscheidungen und somit ist die allokation auf einen breiten konsens basierend.

Lieber Higgs-wozu

ich bin da ganz bei Ihnen und finde Ihren unermüdlichen Einsatz zur Aufklärung wie das System funktioniert sehr gut. Aber es sollte realistisch bleiben, dann hat es noch mehr Gewicht.

Geld zinsfrei zu verleihen ist nicht realistisch. Jeder würde sich ein paar Millionen leihen, Wohnungen kaufen, diese vermieten und davon den Kredit tilgen. Am Ende wäre jeder Millionär. Geht nicht - davor haben wir natürlich Hyperinflation.

Realistische Ideen das Geldsystem zu verbessern sind wie schon erwähnt z.B. positive money in England.

fließendes geld löst dieses problem sehr elegant und ohne zins, indem es den momentanen mechanismus umdreht:

geld als hilfsmittel soll ja in jenem kreislauf bleiben dem es dient, also der wirtschaft - man belohnt somit den entzug aus diesem kreislauf nicht mehr mittels zins, sondern verbindet ihn mit kosten - damit wird jeder der über viel geld verfügt daran interessiert sein es zu investieren, um die kosten der bunkerung zu vermeiden, und selbst nach investitionsmöglichkeiten suchen....die geldmenge selbst koppelt man 1:1 an die wirtschaftsleistung, befreit sie vom selbstständigen, zinsbasierten wachstum, und erspart sich deflation/inflationsspiele wärend man eine auf ewig stabile währung hat.

www.wissensmanufaktur.net

es kostet sie ja gerade die steigende geldmenge bzw. die inflation geld. das horten des geldes zuhause kostet sie durch den preisanstieg kaufkraft, somit sind sie geneigt ihr geld davor zu schützen und es der bank zu geben, welche es wiederum investiert und dem kreislauf zurückführt. unterm kissen bringt das geld niemandem etwas...

ich hab mich da jetzt ein bisschen reingelesen. Das Konzept verhindert große Geldvermögen und fördert Investitionen. Soweit so gut.

Aber mein Beispiel von oben, Wohnungen oder alternativ auch Firmen mit zinsfreiem Geld zu kaufen und dann gut davon zu leben, ist mit dem im Plan B beschriebenen Geldsystem doch möglich. Oder was würde dem wiedersprechen?

naja, du wirst den investor nach wie vor überzeugen müssen, daß er sein investment auch zurückbekommt - was wegfällt ist der leistungslose profit, den er durch das investment lukrieren kann - der wird einfach durch die kostenersparnis für das kapitalhorten kompensiert, wenn er sein geld investiert.

ich finde zb. die abhandlung über das dem zinssystem immanente grundproblem sehr gut:

http://www.berndsenf.de/pdf/DiePr... ystems.pdf

mmn. hat die wissensmanufaktur da mal eine sehr gute, gedankliche basis geschaffen, auf der man aufbauen könnte ohne das gesamtsystem von heute auf morgen über den haufen zu werfen

"naja, du wirst den investor nach wie vor überzeugen müssen, daß er sein investment auch zurückbekommt"

Und etwas mehr - sonst wird er es Ihnen nicht borgen.

Ob Zinsen oder nicht - Geld wird dann verborgt, wenn mehr raus kommt als beim selbst behalten.

"... wenn mehr raus kommt ..."

Zugegeben: Das ist die Logik des derzeitigen Systems.
Doch dieses System ist nicht gottgegeben oder "alternativlos". Andere Systeme sind möglich und einige sogar nachhaltiger.

Borgen's Ihr Geld einfach ohne Gegenleistung her.

Jedesmal wenn's ein bisschen haben - schliessen's Ihr Konto, Ihre Sparbücher, Ihre Pensionsvorsorgen, ...

Geben's das Geld einfach jemandem der es gerade braucht - wenn Sie's dann in 10 - 30 Jahren brauchen, bekommen SIe's unverzinst zurück.

Gut so? Oder doch nicht so gut, wenn es Ihr eigenes Geld ist?

Herzlichen Dank für Ihre Ratschläge.

Doch die praktiziere ich großteils schon.

Abgesehen davon: bitte bedenken Sie, dass zwischen Bankkredit und Geldverleih ein fundamentaler Unterschied besteht.
http://www.youtube.com/watch?v=w... ZloE#t=37m

Ich wünsche Ihnen schöne Feiertage!

Es besteht kein fundamentaler Unterschied: Ausser dass die Bank - im Gegensatz zu Ihnen und mir - zumindest eine gesetzlich reglementiertes Eigenkapital haben muss, um Geld zu verleihen.

1%, mein guter, 1% ist der mindestreservesatz - der rest des ominösen eigenkapitals besteht aus heillos überbewerteten anlagevermögen in form nie mehr verwertbarer glaspaläste, die wir alle finanziert haben

Nachdem ein guter Teil (ca 40%) der österreichischen Unternehmen negatives Eigenkapital hat, ist das gar nicht so wenig.

Übrigens müssen Sie gar kein Eigenkapital hinterlegt haben um sich Geld zu borgen. Sie müssen nur jene Geldgeber vermeiden, die Ihre Bonität beurteilen können - oder in kleinen Portionen arbeiten, oder lügen.

Im Gegensatz zur Bank werden's ja nicht so überprüft.

du hast das nicht ganz verstanden:

deine millione bleibt nur eine million wert, wenn du sie herborgst - wenn du sie NICHT herbrogst ist sie nächstes jahr nur mehr 900.000 wert.

borgst du sie her?

Nein.

Hängt vor Allem davon ab, ob ich selbst mehr daraus machen kann. Und Ich schaff jedenfalls mehr als 0% Wertzuwachs.

Und natürlich hängt es vom Ausfallsrisiko ab.

---

Ich würd eher die Million nicht herborgen, sondern - weil ich ja auch keine Zinsen zahlen muss - noch ein paar Millionen dazu ausborgen und Unternehmensbeteiligungen kaufen.

Wenn's keine Zinsen zu bezahlen gibt jedenfalls ein gutes Geschäft.

wird nicht gehen - wieso sollte dir jemand etwas borgen, damit du etwas davon kaufst, was er selbst erwerben könnte?

und ob für die bereitgestellten mittel unternehmensanteile, gewinnbeteiligungen oder ähnliches ausverhandelt werden, liegt ausschließlich an den vertragspartnern - wichtig ist, daß der mechanismus der verzinsung wegfällt, denn der zins ist auch dann fällig, wenn das unternehmen mal keinen gewinn macht - er erhöht somit eher das ausfallsrisiko, als es zu kompensieren.....

"wieso sollte dir jemand etwas borgen, damit du etwas davon kaufst, was er selbst erwerben könnte"

Ah, bingo. Jetzt haben SIe's verstanden. --> Und warum sollte ich jemandem Geld borgen für etwas das ich selbst erwerben könnte? Das stimmt ja in beide Richtungen gleich. --> Verallgemeinert bringen SIe's genau auf den Punkt: Warum sollte IRGENDWER nach Ihrem Ansatz Geld verborgen?

weil er davon profitieren könnte, so wie jetzt auch - alledings nicht indem ANDERE für seinen profit arbeiten ohne es zu wissen und ihn per zins umverteilen, sondern indem ihm der verlust, die kosten für die hortung, erspart bleiben....

du kannst ja deine millione gerne behalten, und zusehen wie sie im wert verfällt, wenns dich freut - keiner zwingt dich zu irgendetwas...

und nur so kann geld in wahrheit funktionieren, indem es die wertentwicklung jener waren, zu deren tausch es dient KOPIERT - jedes produkt (ausnahme sammlergegenstände) hat seinen höchsten wert am tag der herstellung, und wird dann immer weniger wert, warenwert verfällt, von der kartoffel bis zum auto - also warum sollte das hilfsmittel zum tausch immer mehr wert werden?

Real ändert das gar nichts - 10% Wertverlust steigenr nur die Verzinsung die ich verlange.

Oder sorgen dafür, dass das Geld noch schneller in Sachwerte umgewandelt wird. WEnn alle Konservendosen als Wertspeicher kaufen und verkaufen, steigert das nur die Preise.

Um das Geld herzugeben müsste ja irgendjemand mehr erwirtschaften als ich - und der hat ja auch die 10% Wertverlust, also muss er nur noch wilder spekulieren.

ich meine, dass niemand sein geld zinslos verleiht.
der investor könnte die Wohnungen oder Firmen einfach selbst kaufen und noch mehr Profit machen. Wieso sollte er mir das Geld geben, damit ich den Profit mache? Zinsfreien Kredit halte ich für völlig illusorisch.

Der Zins ist ein übel, aber wie ich anfangs meinte, ein Naturgesetz dem man nicht entgehen kann. Man kann die Auswirkungen nur durch ein optimiertes Geldsystem (Vollgeld) abmildern.

http://www.positivemoney.org/

weil er einen verlust macht, wenn er es dir nicht gibt..

ausserdem kannst du ihne ja an deinem unternehmen beteiligen, ihm eine gewinnbeteiligung anbieten....es gibt genug möglichkeiten einen investitionsanreiz zu schaffen, ohne ein zinsrisiko einzugehen....

Was ist "natürlich"?

Zins wäre dann "natürlich" wenn sie irgendeine andere Spezies anführen könnten, die auch Zins nimmt. Die gibt es aber nicht.
Was Sie meinen ist wahrscheinlich: Zins ist natürlich erklärbar. Nämlich durch das Phänomen "Zeitpräferenz". Zu leugnen, dass es dieses Phänomen gibt oder es als moralisch als "schlecht" zu bewerten führt zu nichts, das Phänomen existiert einfach. Ebensowenig moralisch bewertet möchte ich dem das Phänomen der Umverteilung durch Zinsen (leistungslose Einkommen) gegenüberstellen:
http://www.neopresse.com/finanzsys... -vernunft/
Jetzt ist es an uns, unsere Vernunftbegabung (die man uns Menschen zuschreibt) zu gebrauchen.

Es ist recht einfach: Fangen SIe an, jedesmal wenn ihnen ein paar Euro über bleiben diese zinsenlos zu verleihen anstatt sie auf die Bank zu legen oder mit Ertragserwartung zu investieren.

Wenn das ausreichend viele ihrem Beispiel folgen, ist umgestellt. So eifach ist das. Wenn SIe nicht dazu bereit sind - dann fragen sie sich, warum Sie von anderen Dinge verlangen zu denen sie selbst nicht bereit sind.

"Was aber im System veränderbar wäre, ist das Geldschöpfungsmonopol ..."

Man könnte auch einfach das Monopol kippen, und die Geldschöpfung freigeben.

Dann könnte jeder sein eigenes Geld machen, und der Konsument könnte entscheiden welche Währung er nutzt.

Bei Telefon und Post etc hat es ja nicht gerade geschadet.

Der Sinn die Geldschöpfung nur durch den Staat zu erlauben, ist unter anderem den Zinsgewinn und die Seigniorage der Allgemeinheit zu Gute kommen zu lassen. Bei privatem Geld hätte man da nichts gewonnen.

Die Umverteilung von den Arbeitenden zu den Zinsgewinnern ginge im selben Tempo weiter.

"Die Umverteilung von den Arbeitenden zu den Zinsgewinnern ginge im selben Tempo weiter."

Unwahrscheinlich, weil sie ja ihre eigene Währuzng verwenden könnten.

Das Problem mit der Geldschöpfung durch den Staat ist, dass der Staat wenig nachhaltig agiert.

Warum denken SIe, dass Geld nur als Tauschmittel "geplant war"?

Wer sollte das so geplant haben?

naja, vermutlich jene die entdeckt haben, daß eine arbeitsteilige wirtschaft ein hilfsmittel zum warentausch benötigt, damit jeder von den fähigkeiten des anderen profitieren kann.
wenn ich 2 stunden für dich arbeite, und du mir einen wisch, einen schuldschein gibst, in dem du garantierst im tausch auch 2 stunden für mich zu arbeiten, ist bereits geld entstanden - und jetzt beantworte mir eine frage: welchen eigenwert hat der schuldschein, der wisch auf den du deine zusage gemalt hast?
richtig: 0
sein einziger wert besteht in deiner, darauf vermerkten zusage -das papier selbst ist wertlos und hat keinen preis.
und dann sage ich: ab jetzt dürft ihr nur mehr meine schuldscheine beschriften, und die kosten 2% der darauf vermerkten leistung...

ahja - "vermutlich", ...

Dh: Sie hätten es gerne so.

nö, das es so ist ist wohl ein fakt, nur wer es genau war kann uns heute wohl niemand mehr sagen vieleicht waren es jene die diese "münzen" verwendeten?:

http://www.f1online.de/premid/00... 103735.jpg

- ich kann dir dafür sehr genau sagen wer dafür gesorgt hat, daß es heute nicht mehr so ist;-)

"das es so ist ist wohl ein fakt"

Wenn's nicht belegbar ist, ist es kein Fakt sondern eine Hypothese. Bestenfalls.

was hat das jetzt mit dem thema zu tun?
bezwifelst du, daß eine arbeitsteilige wirtschaft ein hilfsmittel benötigt, oder daß unser geld kein solches mehr ist?

du quatscht leider die meiste zeit, auch oben, völlig am thema vorbei

Was das damit zu tun hat?

Dass sie vorgeben, eine unbelegbare Aussage wäre ein Fakt. Das ist entweder unseriös, oder Sie wissen's nicht besser. Ich bin mir nicht sicher, welche Variante schlimmer wäre.

Geld ist ein sehr gutes Hilfsmittel - das Problem ist eher, dass sehr vielen Menschen das KnowHow fehlt sinnvoll damit umzugehen - unter anderem auch weil sie nicht verstehen wie es funktioniert und Sie aus ihren Wunschvorstellungen falsche Massnahmen ableiten und sich dann wundern warum das "böse kapitalistische System" verhindert dass Sie erfolgreich sind.

könntest du die frage beantworten?

ich habe meine aussage mit der erwähung des steingeldes bereits belegt, allerdings könnten davor schon muscheln als tauschmittel gedient haben, wer weiß das schon genau - und das hat auch nichts mit dem thema "geld ist heute ein produkt, und kein hilfsmittel mehr" zu tun..

und mangelndes know how kanns wohl nicht sein - hab genug geld, hab ein wirtschaftsstudium, und weiß gut genug wie das spiel funktioniert - daher nehme ich mir aus das recht heraus es zu kritisieren.

es verteidigen, es "alternativlos" nennen, und uns mit dummen, längst falsifizierten dugmen zugaggen machen eh schon genug andere.

geld ist heute nunmal per definition ein produkt, es hat einen preis, einen hersteller und einen markt...

"und mangelndes know how kanns wohl nicht sein"

Naja - ein Konzept, in dem alle Ihr Geld herborgen ohne was dafür zu bekommen ausser weniger Wertverlust - das SIe gleichzeitig damit argumentieren, dass keiner jenen Geld borgt, ide es verwenden wprden - wer bekommt denn nun das Geld geborgt?

Real machen's mit "x% Wertverlust" nur den verlangten Return höher, und das Geld gegenüber anderne Investments unattraktiver.

10% Wertverlust im Jahr würde dann eben nur dazu führen, dass die cleveren eben Investieren, und die normalen Leute noch mehr verlieren - so wie jetzt auch.

Sie werden ja nicht Bargeld als Wertspeicher herumliegen haben, oder Sparbücher - Sie behaupten ja sich auszukennen.

"mit Steingeld belegt"

Das waren VERMUTUNGEN über Steingeld, die sie geäussert haben. Ein Foto von Steinscheiben ist kein Beleg für deren Funktion oder Nutzung.

damit habe ich mir das monopol auf diese schuldscheine angeeignet, und werde von jedem tausch, von jeder transaktion von LEISTUNG profitieren, ohne selbst irgendetwas dafür leisten zu müssen - natürlich werde ich jene, die mir die legale basis dafür schaffen, an meinen leistungslosen einkünften partizipieren lassen indem ich dage: "das ist eine absolute goldgrube, und wenn ihr mir diese legalisiert und gesetzlich deckt , lass ich euch mitnaschen, und wenn ihr mir das ding auch noch globalisiert, wie in bretton woods 1944 geschehen, soll es euer schaden nicht sein"

tja, und heut haben wir den salat - ein nicht funktionelles, aber alles kontrollierendes und jeden abhängig machendes monopol unter dem alle leiden und sehr wenige profitieren

eine umverteilung durch den zins ist in gleichen ausmaß zu beobachten wie es bei jeder anderen unternehmerischen tätigkeit der fall ist.

es ist für mich eher entscheident, wie anreize gesetzt weden und in welchem ausmaß die jeweilig handelnden auch tatsächlich zur verantwortung gezogen werden können und nicht das system an sich.
ich kann sehr wohl nachvollziehen, dass einige jahre der stagnation/schrumpfung für jeden menschen schwer zu ertragen sind, da er nur wenige jahre (ca.80) zu leben hat. aber wegen rückschlägen und kurzfristigen abwärtstrends alles schlecht zu reden und dabei die langfristige perspektive außer acht zu lassen halte ich für fahrlässig.

Was die Umverteilung durch Zinsen betrifft, ...

... wäre es eine gute Idee, Ihren Erkenntnisstand zu aktualisieren.

http://www.neopresse.com/finanzsys... -vernunft/

genau auf diese argumentation habe ich mich oben bezogen. es liegt nicht in der natur des zinses sondern in der natur der marktwirschaft...

der zins gibt der marktwirtschaft die regeln vor:

wachstum - braucht man, weil die geldmenge aufgrund ihrer verzinsung permanent wächst und sich sonst zu schnell entwertet

vollbeschäftigung - braucht man, weil durch die zinsbasierte umverteilung zw. 40 u. 60% der gesamten weltwirtschaftsleistung leistungslos nach oben umverteilt wird

monopole - entstehen, weil die kapitalverzinsung einen einmal erreichten vorsprung ganz automatisch vergrößert, ohne, daß man dafür noch was leisten müsste

sozialstaat stirbt - weil man entweder die leistungslosen zinserträge der kapitalsammlebecken, oder den sozialstaat finanzieren kann, aber irgendwann, im laufe des spiels, nicht mehr beides paralell

vielleicht hat Stronach die besten Absichten - aber den Politikern mit denen er sich umgibt glaub ichs schon nimmer

Das soll sich erst einmal outen, was es überhaupt will

UAHAHAAAA! *prust* *kicher* - die reden da von Geld das gar nicht existiert !!!!!!

Das System ist bereits tot!

Wie blöd muss man eigentlich sein, um denen noch irgend etwas glauben zu können!!!

die selben banken erklären uns über ihre handlager, dass wir sparen müssen da wir über unsere verhältnisse gelebt haben. die schuldenkrise ist ja in wirklichkeit eine bankenkrise. unsere milliarden für griechenland landen ja in wahrheit auch bei den zockerbanken, nur sagt das niemand offen.

wo bleiben die harten Konsequenzen für diese Volkswirtschaftvernichter, es müssen endlich massive Einschränkungen für deren Geschäftsfelder fixiert werden.

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