BMW 116d: Weniger ist nun mal weniger

Ansichtssache | Andreas Stockinger, 25. Dezember 2012, 17:36

BMW bietet den vorbildlich fahraktiven 1er auch als Dreitürer an - Eine Überprüfung mit der sogenannten "Einstiegsmotorisierung"

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foto: bmw

Der unansehnliche Hängebauch des Vorgängers ist weg. Und schon schimpft die Szene, dem 1er mangle es an Eigenart, an Individualität. Da sieht man's wieder: Wie man's macht, ist es falsch.

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Wenn schon BMW...

Wenn man sich schon einen BMW leistet, sollte man nicht bei den PS sparen. 116i oder 118d sind ja wohl das absolute Minimum, wenn ich mir das nicht leisten kann, muss ich mich halt mit einem Gebrauchten begnügen.

Wohl der letzte mainstream hecktriebler-hatchback seiner Art :( aber immerhin dafür vor allem die 3-türige Version mit den rahmenlosen Fenstern optisch ein Traum.

schönes auto...

...nur beim heck dürfte dem designer irgendwie der schmäh ausgegangen sein, oder er war einfach nur müde...

schade..

....um den Hängebauch!

McDonaldisierung der europäischen Autoindustrie

Was amerikanische Fastfoodketten in der europäischen Gastronomie anrichten, das macht VW/Audi mit europäischen Autodesign. So wie das Essen nach möglichst nichts schmecken soll, damit sich niemand daran satt ist (der Rest wird der Werbung und der PR überlassen), so wirkt sich nun der Erfolg der VW-Marketing-Strategie verheerend auf die anderen Autobauer aus.

BMW äfft das Konzept von Audi nach. Möglichst nach nichts aussehen und dann dem Volk erklären, dass das Premium ist.

Beim Design, da geb ich Ihnen Recht, ich finde auch es sieht ein bisserl unfertig oder ideenlos aus.
- auch (oder besonders) beim X1

Aber ich glaube fast, das ist Absicht damit die Faceliftversion dann richtig scharf aussehen darf.

Also ganz unrecht haben Sie ja nicht

aber wo liegt die Alternative? Eine Zeit lang waren ja die Franzosen noch recht innovativ (siehe Renault Avantime/Megane II bzw. Citroen C4) aber auch das hat sich in den letzten Jahren aufgehört. Und die Japaner lechzen sowieso nur noch dem westlichen Standardgeschmack nach, zumindest mit dem was sie nach Europa liefern.

Hallo Samthand, sehr geehrter Schuh,

Recht habens.

da tropft ja nahezu...

... der sabber auf die tastaur beim schreiben oder?

VW zumindest schafft es seinen ganzen marken eine doch recht durchgängig eigenständige Designlinie zu gönnen und damit gut zu fahren.

Design ist geschmackssache, das wird auch in zukunft so sein.

Autokonzerne erklären dem volk nichts, sie können maximal werbung machen. Das hilft aber alles nix wenn das auto hässlich ist - schönreden kann man sich einen Mulitpla z.b. nicht.

ich finde, dass ein audi a8, der von vorne einem a1 fast zum verwechseln ähnlich schaut, nichts von einem eigenständigem design hat. vor allem, seit alle marken xenon-cookies verbauen, erkennt man ab der dämmerung eh kein auto mehr.

Hm...

... Aber einen skoda kann man von einem vw oder audi sofort unterscheiden.

natürlich hat jede marke ihr eigenes einheitsbreigesicht. die frage ist nur, wie lange es den a6, a7 und a8 kunden noch gefällt, dass ihr auto einem kompakt-wagen zum verwechseln ähnlich schaut. mal abgesehen davon, dass man auch als premiumhersteller zwischen seinen 0815 autos und oberklasse-autos differenzieren sollte. ganz besonderst, wenn man einen entsprechenden ruf hat, wie audi oder bmw ihn hat.

das genau macht aber...

... ein markengesicht aus.

Bei Mercedes und BMW ist es ähnlich. Der kenner kann immer wenn er will einen a8 von einem a1 oder a4 unterscheiden, den rest interressiert es vermutlich nicht wirklich.

Warum soll man es erkennen?

audi hat damit angefangen durch die fostinger-leds ihren autos ein eigenes lichtbild zu geben. hinten funktionierts ja, aber vorne nicht.

Na ja allzulange sieht man einen Audi eh nicht von vorne (wenn dann eben nur über den Rückspiegel - und da sind die immer gleich vorbei...)

Das ist Ihre werte Meinung. Ich hatte einen Alfa und bin auf Audi umgestiegen und kann das nur jedem empfehlen. Ausstattung, Fahrkomfort um Häuser besser, er springt sogar im Winter an (kaum zu glauben nach meiner Alfa-Phase) und das 5er Coupe sieht mE auch um Ecken besser als der Alfa GT aus. Dass der Verbrauch nur halb so hoch ist, muss ich nicht extra erwähnen, liegt aber wohl daran, dass der Motor eine Generation nach dem Alfa rauskam. Aber soll jeder mit seiner eigenen Entscheidung glücklich werden, ich bereue meine bis dato nicht.

PS: weil Sie über Europäer herziehen. Ich finde, es gibt kein schlimmeres Design als die Japaner der letzten 10 Jahre. Völliger Griff ins Klo. Schade, es gab mal wunderschöne Accords und Preludes.

kann ihnen was das design der japaner der letzten 10 jahre betrifft nur zustimmen
vielleicht läutet der neue mazda-6 eine trendwende ein

Es gibt aber nur wenige Menschen, die von einem Alfa auf VW/Audi umsteigen.

Früher - ist schon lange her - konnte man einmal von Alfa oder Lancia auf BMW umsteigen, ohne sich als Spießer zu blamieren. BMW wollte das besondere Auto bauen - selbst wenn die verkaufte Stückzahl sehr gering war. Man baute aus Freude oder für die Ehre.

http://www.classicmotor.se/artiklar/... up/?page=1

Wer heutzutage aus einem BMW aussteigt, da vermutet man doch nur eine kleinkarierte A.....

Ich tus trotzdem, ist mir auch ziemlich egal, was andere davon denken. Ich hatte eine Seat, dann Alfa, jetzt wieder VW (Audi) und ich würds jederzeit wieder tun. BMW bin ich probegefahren (3er BMW Automatik 240PS), ist nicht meines, Audi ausprobiert (die gibts - anders als BMW - noch mit Gangschaltung) und hat gepasst.

Was empfehlen Sie? Von Alfa wegzugehen oder zu Audi zu wechseln?
Sie dürfen sich Ihren Audi gerne schönreden, aber Ihre Gründe sind doch sehr weit hergeholt. Ausstattung ist bei Audi sehr dürftig, außer man zahlt überall schön Aufpreis. Fahrkomfort ist auch nicht viel viel anders als bei anderen Marken. Und dass ein Auto auch im Winter anspringt ist doch wohl eine Basisanforderung. Da brauche ich keinen Audi, das macht auch ein Dacia.

Ich will ein Auto das funktioniert. Der Alfa war gelinde gesagt, eine Kraxn. Kann man sich jetzt als "Alfisti" schön reden, hab ich auch lange genug (6 Jahre) getan. Irgendwann war der Leidensdruck dann zu groß und ich hab mir ein Auto gekauft. Und selbst wenn ich einen Alfa hätte kaufen wollen: es gibt kein Coupe mehr! Sorry, schlechte Qualität und die Marke nicht warten, das bindet nur, ich sags mal möglichst neutral, Leute die ausschließlich einen Markenfetisch haben. Aber wie ich sagte, soll jeder mit seiner Entscheidung glücklich werden. Ich wünsch auch jedem Alfa-Fahrer (mehr) Glück mit seinem Auto. Meins war defintiv eine Niete, das ich keinem Freund verkaufen würde.

Wie gesagt: das sind Argumente gegen einen Alfa, aber nicht für einen Audi.

Auswahl

Damit hast wieder recht:
Alfa hat derzeit einen Klein- und einen Kompaktwagen zur Auswahl. Das ist einfach zu wenig zum Ueberleben. Aus der aktuellen Palette werde ich mir sicher auch keinen kaufen und einen umgelabelten Chrysler sicher auch nicht.
Wenn der Preis passt koennte der MX-5-Ableger interessant sein, aber ich zweifle, ob der ueberhaupt kommen wird. Derzeit sehe ich eher schwarz fuer Alfa.

4C fährt doch schon überall als Erlenkönig, Giulia ist fertig. So schlimm ist es nicht.

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