Mario Soldo führt die OTS-Charts an

21. Dezember 2012, 11:31

Wiener Club "Grelle Forelle" verschickte 2012 die meistgelesene OTS - 14. November mit NR-Budgetdebatte stärkster Tag mit 388 Berichten

Mehr als 67.000 Aussendungen sind heuer via OTS verschickt worden. Die Statistik der Zugriffe im Jahr 2012 zeigt dabei ein durchaus originelles Ergebnis: Spitzenreiter war eine Stellungnahme des Wiener Clubs "Grelle Forelle" vom 20. März zu einem "Eklat" mit Mario Soldo, seines Zeichens Juror in der ORF-Show "Helden von morgen". OTS-stärkster Tag mit 388 Aussendungen war der 14. November, an dem die Budgetdebatte im Nationalrat stattfand.

Die in Wien-Alsergrund beheimatete "Grelle Forelle" erklärte auf "Nachfrage div. Journalisten", warum Szene-Promi Soldo vom Türsteher abgewiesen worden sei. Da dabei auch der Begriff "Party-Yogurette" gefallen sein soll, erläuterten die Club-Betreiber auch ausführlich, wie es zu diesem Schokoriegel-Vergleich gekommen war. Soldo selbst sah das Ganze gegenüber Medien übrigens recht gelassen. Nichtsdestotrotz konnte sich die Forellen-OTS schon in den ersten Stunden über mehr als 20.000 Zugriffe freuen.

Stockerlplätze für Scheuch und Gudenus

Den zweiten Stockerlplatz erklomm eine OTS von FPK-Obmann Kurt Scheuch (16. August) gegen den APA-Fotografen Gert Eggenberger. Dieser war von FPK-Landtagspräsident Josef Lobnig der Landtagssitzung verwiesen worden. Hernach beklagte sich Scheuch via Aussendung, von Eggenberger bedrängt worden zu sein. Verfasst wurde diese Stellungnahme offenbar in höchster Eile - das Magazin "News" jedenfalls kürte sie unlängst ob der hohen Fehlerdichte zur "Aussendung des Jahres".

Ebenfalls ein kleiner Fehler scheint der Aussendung des Wiener FPÖ-Klubobmanns Johann Gudenus zu Kultstatus verholfen zu haben. Nachdem Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit des Landes herabgestuft hatte, wies er Finanzstadträtin Renate Brauner die Schuld dafür zu, das "Drippel-A" Wiens verspielt zu haben. Dafür gab es Rang drei im Jahresranking. (APA, 21.12.2012)

Verfasst wurde diese Stellungnahme offenbar in höchster Eile - das Magazin "News" jedenfalls kürte sie unlängst ob der hohen Fehlerdichte zur "Aussendung des Jahres".

Was heißt da Eile? Wenn sich die Effen mehr Zeit zum Formulieren nehmen, werden die Fehler eher mehr statt weniger.

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