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Mehr als 67.000 Aussendungen sind heuer via OTS verschickt worden. Die Statistik der Zugriffe im Jahr 2012 zeigt dabei ein durchaus originelles Ergebnis: Spitzenreiter war eine Stellungnahme des Wiener Clubs "Grelle Forelle" vom 20. März zu einem "Eklat" mit Mario Soldo, seines Zeichens Juror in der ORF-Show "Helden von morgen". OTS-stärkster Tag mit 388 Aussendungen war der 14. November, an dem die Budgetdebatte im Nationalrat stattfand.
Die in Wien-Alsergrund beheimatete "Grelle Forelle" erklärte auf "Nachfrage div. Journalisten", warum Szene-Promi Soldo vom Türsteher abgewiesen worden sei. Da dabei auch der Begriff "Party-Yogurette" gefallen sein soll, erläuterten die Club-Betreiber auch ausführlich, wie es zu diesem Schokoriegel-Vergleich gekommen war. Soldo selbst sah das Ganze gegenüber Medien übrigens recht gelassen. Nichtsdestotrotz konnte sich die Forellen-OTS schon in den ersten Stunden über mehr als 20.000 Zugriffe freuen.
Den zweiten Stockerlplatz erklomm eine OTS von FPK-Obmann Kurt Scheuch (16. August) gegen den APA-Fotografen Gert Eggenberger. Dieser war von FPK-Landtagspräsident Josef Lobnig der Landtagssitzung verwiesen worden. Hernach beklagte sich Scheuch via Aussendung, von Eggenberger bedrängt worden zu sein. Verfasst wurde diese Stellungnahme offenbar in höchster Eile - das Magazin "News" jedenfalls kürte sie unlängst ob der hohen Fehlerdichte zur "Aussendung des Jahres".
Ebenfalls ein kleiner Fehler scheint der Aussendung des Wiener FPÖ-Klubobmanns Johann Gudenus zu Kultstatus verholfen zu haben. Nachdem Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit des Landes herabgestuft hatte, wies er Finanzstadträtin Renate Brauner die Schuld dafür zu, das "Drippel-A" Wiens verspielt zu haben. Dafür gab es Rang drei im Jahresranking. (APA, 21.12.2012)
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