Anschober nach Burnout: "Habe meine Lektion gelernt"

  • Im neuen Jahr nimmt Anschober seine Tätigkeit wieder auf.
    foto: apa/schlager

    Im neuen Jahr nimmt Anschober seine Tätigkeit wieder auf.

"Schrittweiser Wiedereinstieg" nach Krankheit - Grüner Landesrat kehrt nach drei Monaten zurück

Linz - Oberösterreichs Grüner Landesrat und Landessprecher Rudi Anschober nimmt nach dreimonatiger Auszeit wegen Burnouts am Montag seine Amtsgeschäfte wieder auf. "Ich habe meine Lektion gelernt und werde Konsequenzen auf allen Ebenen aus meiner Erkrankung ziehen", kündigte er in einer Presseaussendung seinen "schrittweisen Wiedereinstieg" am Freitag an. An der nächsten Regierungssitzung am 7. Jänner werde er teilnehmen, mehr Informationen stellte er danach in Aussicht.

Hartnäckige Erkrankung

Er fühle sich deutlich besser als im Sommer und in den vergangenen Tagen habe es abermals gründliche Untersuchungen gegeben. Die Ergebnisse seien sehr ermutigend. Anschober verwies aber darauf, dass Burnout eine hartnäckige Erkrankung und dem Ausbruch ein mehrjähriger Prozess vorangegangen sei. Auch die Genesung erfordere Geduld. "Die kommenden drei Wochen werden aus diesem Grund eine Phase der Wiedereinarbeitung, der Abklärung der notwendigen Veränderungen meiner aktuellen Arbeitssituation sowie meiner Belastbarkeit sein."

Nur im Job selbst könne er erkennen, ob die Erkrankung vollständig überwunden und welche Veränderungen für ein gesundes Arbeiten notwendig seien. Über die Ergebnisse dieser Überlegungen möchte Anschober am 11. Jänner informieren, so der 52-Jährige.

"Fair und korrekt" vertreten

Er dankte allen, die ihn in den vergangenen Monaten unterstützt haben. Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) hatte den Grünen Landesrat in der Landesregierung vertreten. "Fair und korrekt", so Anschober. Die Parteiarbeit wurde auf ein vierköpfiges Team, bestehend aus den beiden Landessprecher-Stellvertreterinnen Ulrike Schwarz und Maria Wimmer, Klubobmann Gottfried Hirz und Geschäftsführerin Michaela Heinisch aufgeteilt.

Drei Monate Auszeit

Anschober hatte am 20. September mitgeteilt, an einem Burn-out-Syndrom zu leiden und ab 24. September drei Monate Auszeit genommen. Mit Ablauf dieser Zeit kehrt er in die Landesregierung zurück. Bei einer voraussichtlich länger andauernden Verhinderung hätte nach der Geschäftsordnung ein Ersatzmitglied durch den Landtag gewählt werden müssen. Für die Dauer von drei Monaten kann sich ein Mitglied der Landesregierung von einem anderen vertreten lassen. (APA, 21.12.2012)

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schon bald

wird's bei uns zugehen wie in den usa: neben jedem von uns wird dann ein psychiater oder ein psychotherapeut stehen (muessen), weil wir alle einfach nicht mehr in der lage sein werden, im sozialbereich, im beruf und in der familie "richtig" (?) zu funktionieren. auch das strafrecht muss umgeschrieben werden, weil niemand mehr "schuld" (an irgendwas) wird tragen muessen - wir sind alle einfach zu schwach/leicht geboren worden in ein leben, das offensichtlich (besonders fuer "angeschobene" vollkoffer) zu schwer geworden ist ....

oder wir ändern die Welt und haben uns alle ganz doll lieb
*utopie*

Rücktritt Rudi.

Bitte bald zurücktreten.
Sich überall anbiedern, einschleimen und dann auf überarbeitet machen und ausgerechnet zu Weihnachten zurück zu kommen um weiteren "Langzeiturlaub" (noch dazu bestens bezahlt) zu nehmen, ist eine Frecheit allen gegenüber, welche wirklich existentielle Probleme haben.

mich täte es auch nicht wundern, wenn die Grünen ähnlich in Graz bei der nächsten Wahl absacken.

hoffentlich kommt kein b uch über die 3 monate auszeit.

psychische belastung, kontinuierliche körperliche anstrengungen, alkoholmißbrauch

nicht verarbeitete traumatische erlebnisse führen zu: schweißausbrüchen, angstzuständen, herzrhythmusstörungen, herzrasen, schlaflosigkeit, inneres zittern, klaustrophobischen zuständen u. dergleichen mehr. das kommt nicht über nacht, es kommt schleichend...meine diagnose war: organisch gesund...anschließend verweis zum psychotherapeuten
die medikamente versetzten mich in einen zustand den ich nicht wirklich liebte, der rest der therapie schlug auch nicht an. medikamente(extreme nebenwirkungen auf organe) entsorgt. durch zufall auf magnesium gestoßen...nach einer 50er packung magnesium diasporal war alles erledigt. alle oben angeführten symptome weg...bis heute (selbsttherapie war vor ca. 30 jahren...frohe weihnacht grüße an alle ärzte

vor 30 Jahren Selbsttherapie mit Magnesium?

Ist das ein Witz?

er hat seine probleme selbst verarbeitet. wirklich bewunderswert.

hut ab vor diesem schweren weg, pulver fressen, in den Krankenstand gehen und alle anderen sind schuld ist der leichte weg.

schaun sie junger mann...es war so um 1982...wer rechnen kann ist schwer im vorteil

und ja, damals gab es schon magnesium. ich bin durch zufall darauf gekommen.in einer body-builderzeitschrift wurde das thema behandelt. ich war damals noch ziemlich im eck(wie es so schön heisst) die symptome die ich in meinen post anführte hatte ich alle...2x krankenhaus-total check-organisch gesund!!?? entlassen...und dann das...magnesium...sprach auch später mit ein paar ärzten darüber...placebo-effekt war deren ansage...mittlerweile ist erwiesen das bei großen streßbelastungen der magnesium bedarf stark ansteigt...das kriegst aber nicht über die denaturierten nahrungsmittel...ok...zb.menstruationsbeschwerden bei frauen verringern sich durch einnahme dieses placebo...meine ex war mir dankbar für dieses placebo...

Placeboeffekt oder eventuell ist der Hinweis von .

... "green job" --> ".... letztendlich wars wohl auch ein prozess, der mit einer hohen magnesiumgabe abgeschlossen wurde, wenn man so will ...." die Antwort. Manchmal geht es weniger um das Präparat das man einsetzt als mehr darum, das man mit einer Sache abschließt. Ich sehe da ein klassisches Muster im Verarbeiten traumatischer Erlebnisse durch Alkohol der wiederum zu Herzrasen und Schlaflosigkeit etc. führt. Wichtig war in jedem Fall das Absetzen des Alkohols. Die damit eintretenden Entzugserscheinungen könnens auch mit Voodoo behandeln. Wichtig ist das im Kopf damit abgeschlossen wird.

diese therapie machte ich fast 3 jahre danach als ich keine alk mehr trank u. mich ziemlich gesund ernährte

was willst jetzt da rein-interpetieren?

Vielleicht dass sich die Folgen vom Alkoholentzug sich erst nach Jahren bemerkbar machen

Wie eben plötzliches Herzrasen und Atemprobleme . Magnesium ist allerdings nur eine gute Lösung bei Menschen die an einem Magnesiummangel leiden . Ein generelles Rezept ist das nicht

teil 2.

eine 50er packung inhaliert u. weg waren die beschwerden. wie von geisterhand! ein paar jahre danach mit ein paar ärzten meines vertrauens(lach) nach einer golfrunde über dieses thema gesprochen. worauf dann einer erwähnte, da das produkt frei erhältlich ist verdiene der arzt nichts daran...dann sprachen wir über die praxis der pharma-industrie. ich bekam große augen...einen reim darauf kann sich jeder selbst machen!!

ok...nochmals, diese symptome traten auf als ich noch alk trank,

starken stress hatte(auf die ursache will ich nicht näher eingehen) viel kaffee, unregelmäßigen schlaf usw. das war der grund warum ich aufhörte zu trinken u. zu rauchen. doch es nahm kein ende. ging dann ins krankenhaus...erzählte alles!!! auch die trinkerei! wurde als organisch gesund entlassen(alle test inkl. belastungs EKG. der oberarzt meinte sogar, eigentl. dürfe er mir das nicht sagen,aber eine kleine dosis alk tägl. ist sogar gesund!! er verwies mich an einen shrink. der konnte auch nicht helfen. ca. ein halbes jahr später wieder krankenhaus(ein anderes) dasselbe...kein organischer befund.primar meinte sowas wie hypochondrie. wieder monate später durch zufall auf einen artikel über magnesium gestolpert...eine 50er packung inhaliert

er schreibt von seiner erfahrung

hat auch medikamente erwähnt, selbsterkenntnis, alkoholmißbrauch, körperl. überanstrengung...

letztendlich wars wohl auch ein prozess, der mit einer hohen magnesiumgabe abgeschlossen wurde, wenn man so will.

einer bekannten von mir helfen magnesium-gaben auch sehr bei psychischen belastungen - bei ihr aber im verbund mit einigen anderen "hilfen", wie zb. joga.

ich persönlich reagiere auf magnesium kaum. vielleicht haben manche menschen aus welchen gründen auch immer eine spurenelementeunterversorgung, bei denen eben derartige gaben schon helfen können.

aber prinzipiell ists nur ein baustein von vielen.

hab ich ja erwähnt...andauernder starker streß...

unter anderem...erfordert eine höhere magnesium zufuhr...ist auch schon bewiesen...aber ärzte machen mit dem mittel keine kohle da ohne rezept erhältich...na klingelts?? natürlich ist es als medikation bei echten organischen herzerkrankungen nicht das mittel erster wahl, keine frage.
aber ich wurde ja als organisch gesund 2x aus dem spital entlassen. beim 2ten mal murmelte der primar irgendetwas von hypochondrie...der arme...bei mir trifft das mit sicherheit nicht...ich war die letzten 25 jahre kein einziges mal im krankenstand!

Würde gerne wissen was sein

Arzt dazu sagt. Weil er wäre der erste der ein Burn-Out nach 3 Monaten überwunden hat. Andernfalls war es kein Burn-Out....

Quatsch. Burnout ist ein Sammelbegriff für alle ..

.. möglichen Erkrankungen. Bei mir wurde auch ein Burnout diagnostiziert und zwar weil ich einen langweiligen demotivierenden Job hatte. Der war aber derart gut bezahlt, das ich nie gekündigt habe. Da macht man dann etwas Pause und sucht sich eben einen weniger gut bezahlten aber motivierenden Job.

alles Gute, mach weiter, Rudi !!!

das kann jeden erwischen

alles Gute Herr Anschober

Dann alles Gute

Das glaub ich ihm nicht ganz.

Und hoffe seine Eile fällt ihm nicht auf den Kopf.

Gut, dass sich Rudi

auf unsere Kosten eine Auszeit genommen hat!

Jetzt ist er wieder "gesund" und fähig die Autofahrer Oberösterreichs zu Piessacken!

ich wünsche ihnen

dass sie nie durch einen längeren krankenstand UNS ALLEN auf der tasche liegen müssen...
...und dem forum wünsche ich, dass sie vor der inbetriebnahme der tastatur das hirn einschalten

ayy

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