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Ditz: "Wir werden wohl deutlich mehr Zeit brauchen, um den Abbau ohne Gefahr für die Steuerzahler durchführen zu können."
Wien/Klagenfurt/München -Der Aufsichtsratsvorsitzende der Hypo Alpe Adria, Johannes Ditz, geht davon aus, dass der Gerichtsstandort im Bankenkrieg mit der Ex-Hypo-Mutter BayernLB München sein wird. Die Verkäufe von Hypo-Töchtern dürften sich indes weiter ziehen - bis 2015/2016, gestand Ditz ein. Der Abbau der zehn Milliarden Euro Leichen im Hypo-Keller - notleidende Kredite, Leasinggeschäfte, Immobilien, Grundstücke, marode Tourismusprojekte - werde noch zehn Jahre brauchen. Für den Abbau forderte Ditz erneut eine "Art Bad Bank".
Im Streit mit der BayernLB dürfe der Bankvorstand gar nicht anders handeln als die Rückzahlung zu stoppen, wiederholte Ditz den Hypo-Standpunkt. "Das Verfahren wird aber nach österreichischem Recht geführt werden", gibt sich der ehemalige VP-Wirtschaftsminister zum Wirtschaftsblatt überzeugt. Man sei "rechtlich gut gerüstet", so Ditz mit Bezug auf das Eigenkapitalersatzgesetz (EKEG), das die Bayern hingegen als nicht anwendbar betrachten.
Auch sehe die notverstaatlichte Bank keine negativen Auswirkungen durch die Anzeige der BayernLB bei der EU. Die Union habe auch immer "eine Linie der Lastenteilung" bei Sanierungen vertreten, so Ditz.
Zum Ziel des Verkaufs der Hypo-Töchter auf dem Balkan, der schleppend verläuft, solle es im Frühjahr eine Entscheidung der EU in Sachen des Hypo-Beihilfeverfahrens geben. "Unsere Position ist, dass der Zeitplan so realistisch ist, dass wir die Banken unter wettbewerbsfähigen Bedingungen verkaufen können", hoffte der Aufsichtsratschef.
Die Österreich-Bank sei bis 2013/2014 verkaufbar, ein Signing noch 2013 möglich, so Ditz. "Beim Südosteuropa-Netzwerk gehen wir von 2015/2016 aus, und in Italien ist die Lage so schwierig, dass es momentan überhaupt keine Verkaufschancen gibt." Eine Lösung sei dennoch bis Ende 2016 vorstellbar.
Zum Abbauteil der Hypo mit dem Volumen von zehn Milliarden Euro sagte Ditz: "Wir werden wohl deutlich mehr Zeit brauchen, um den Abbau ohne Gefahr für die Steuerzahler durchführen zu können." Er gehe von "deutlich mehr als fünf Jahren" aus. "Zehn Jahre könnten ein guter Zeitraum sein, um alles kontrolliert abzuarbeiten", unterstrich Ditz das Ausmaß der Schwierigkeiten, in denen die Bank steckt. Für den Abbau forderte Ditz erneut eine "Art Bad Bank".
Für den Abbau konnte sich Ditz im Wirtschaftsblatt erneut vorstellen, eine "eigene Abbaugesellschaft rechtlich zu gestalten", die für die EU "grundsätzlich kein Problem" darstelle - "eine Art Bad Bank - aber eine, auf die das Bankwesengesetz nicht zur Anwendung kommt". Management und Eigentümer - Republik Österreich - müssten den "notwendigen zeitlichen Spielraum für einen geordneten Verkauf der Assets" festlegen.
Zur "Art Bad Bank", von der es von Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) bisher kein Okay gab, sagte Ditz weiter: "Man muss sich das noch genau anschauen, wie das machbar ist und wie es zu einer sinnvollen Verknüpfung mit dem Bundesbudget kommen kann."
Im Jahr 2013 gehe es für die Hypo darum, "operativ nicht negativ zu werden". (APA, 21.12.2012)
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wurde der KIredit schon rückbezahlt!
opder Schweig man darüber?
hat sich eine eigene Bad Bank verpasst – einen Ramschladen, in dem gepfändete Autos, Immobilien und Yachten im Wert von mehr als zehn Milliarden Euro verkauft werden sollen.
...Die Bank besteht ... nun aus vier Säulen: dem normalen Bankgeschäft in den Märkten Südosteuropa, Italien und Ö sowie einer Art Bad Bank in der Bank namens Heta Asset Resolution. Heta ist der griechische Buchstabe H – H wie Hypo. Während das Business in Ö und Italien auf ein Minimum reduziert wurde, kommt die Division Südosteuropa mit Niederlassungen in Bosnien, Kroatien, Montenegro, Serbien und Slowenien noch auf eine Bilanzsumme von zwölf Milliarden Euro. Die Heta Asset Resolution wiegt mit 12,1 Milliarden Euro sogar noch ein wenig schwerer.
....dass ich nicht lache, die gibts doch schon. Dem Herrn ist nichts zu blöd.
Um der Erinnerung ein wenig nachzuhelfen:
http://www.profil.at/articles/... a-bad-bank
Die notleidende Hypo Alpe-Adria hat sich eine eigene Bad Bank verpasst – einen Ramschladen, in dem gepfändete Autos, Immobilien und Yachten im Wert von mehr als zehn Milliarden Euro verkauft werden sollen.
Zur Bad Bank geht´s hier:
http://www.compnet.at/heta-asse... ution-gmbh
Das war, zumindest mir, von allem Anfang an klar. Aber in Wahrheit geht es den schwarzen (Vermögens-)Privatisierern (der Staat (=ÖVP?) kann nicht wirtschaften) ohnedies nur darum, ihr Geschäftsmodell "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren" zu Ende zu bringen, koste es (dem Steuerzahler) was es wolle.
Völlig überraschend hat der Ditz alle sechs Monate die gleiche Erleuchtung. Werden diese Interviews immer wieder neu geführt? Oder einfach nur das Band (Speicherkarte) vom letzten Mal recycled?
Verwirrung bei Banken: Was, wir brauchen echtes Geld?
http://bit.ly/VeDxJe
Schön, dass es auch anderen auffällt, wie schlecht und stümperhaft bei der Bank kommuniziert wird. Schlecht arbeiten ist das eine, schlecht kommunizieren ist das andere. Das schadet unserem Land! Mittlerweile posted jetzt auch die Pressesprecherin Nicola hier und lobt ihren produzierten Mist über den Klee. Die soll lieber gescheit arbeiten und/oder die Bank verlassen! Das ist doch einer Bank unwürdig, was hier passiert.
eine bad bank dem steuerzahler nichts kostet und das zarte gemüt der hochbezahlten bankvorstände mit faulen krediten und investitionen nicht mehr länger belastet werden soll ? kann ja nicht sein, dass die banker aufgrund ihrer unfähigkeit in der vergangenheit in zukunft nicht den vollen bonus bekommen...
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