Zusammenstoß wegen Steuerprüfung in Athen

Um eine Steuerprüfung zu verhindern stellten sich Ladenbesitzer der Behörde in den Weg

Eine Steuerprüfung brachte am Donnerstag griechische Geschäftsleute in Athen auf die Barrikaden. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, rund 50 Ladenbesitzer warfen mit Steinen und gingen mit brennenden Müllbündeln auf die Polizei los. Die Händler wollten eine Steuerprüfung verhindern. Sie hatten Waren verkauft, ohne Rechnungen auszustellen und handelten teilweise mit gefälschter Ware.


Schon im August kam es zu einem Vorfall, bei dem die Polizei zwischen aufgebrachten Ladenbesitzern und Steuerbehörden einschritt.

Die Steuerflucht hat einen Anteil an den schweren finanziellen Problemen des Landes, die zu zwei Rettungspaketen seit 2010 geführt hat. Die griechischen Steuerbehörden stehen unter Druck, nachdem die internationalen Geldgeber von EU und IWF der Regierung Athens verlangt hatten, die ungenügende Steuereintreibung zu verbessern, damit es weitere Hilfsgelder geben kann. Die Regierung erklärte am Donnerstag, dass einige Leiter von Steuerbehörden ersetzt würden, weil sie nicht ihre gesetzten Ziele bei der Steuereintreibung erreichten. (APA, red, 21.12.2012)

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16 Postings

An dieser Stelle einmal "Danke" an den Standard für die Griechenland-Berichterstattung aus den verschiedensten Blickwinkeln und über die Standpunkte von Experten genauso wie einfachen Menschen. So kommt man zu einem differenzierten Bild, das wohl am ehesten der Realität entspricht.

Der Grieche ist der Dümmste und Verantwortungsloseste unter allen Europäern!!

Mir fehlen die Worte! Schmeissen wir dieses missratene und vor allem verantwortungslose Volk von unserem Kontinent!! Streichen wir Griechenland einfach von der Landkarte!!!

und was ist mit den 8 mio die nicht verbrochen haben und mituntergehen müssen ?

Niemand zahlt gerne steuern. Dass die Steuerbehörde Polizeischutz benötigt, ist wohl einzigartig auf der Welt, aber auch verständlich und nicht verwunderlich angesichts der Raubzüge der Elite in GR.

Nein, die Griechen wollten noch nie Steuern bezahlen. Egal welcher Schicht sie angehören. Es gibt Ortschaften, die noch nie von einem Finanzamtsprüfer betreten worden sind, weil dieser gewiss nicht heil davon kommen würde. Sogar die Bulgaren und Rumänen, gewiss auch keine Steuerpatrioten, schütteln über das Ausmaß griechischer Unmoral den Kopf.

Nur gut, dass "der Österreicher" gern Steuern zahlt und sie notfalls mit der Post zum Amt schickt. Dafür wird dort aber auch gern braunes Gesindel geboren. Was für eine Schwarz-Weiß-Malerei – so ein Blödsinn!

Die Griechen sind da wo sie sind...

... nicht wegen den bösen Banken, Spekulaten und Ausländern sondern wegen der "mach ich doch Schwarz" Kultur verbunden mit einer Vetterchenwirtschaft im Staatsbetrieb.

schwarzarbeit = legitime selbstverteidigung gegen die zinssklaverei

und wenn ein handwerker heute 8 stunden arbeiten muss um sich eine stunde seiner eigenen arbeit offiziell kaufen zu können, läuft etwas falsch - das verhältnis 8:1 von geleistet : sich leisten können, läßt sich recht leicht aufschlüsseln:
6 stunden arbeitet er für die zinserträge anderer
1 stunde für den sozialstaat/verwaltung/pension
1 stunde für sein einkommen

und solange wir das nicht ändern, und es ihm gestatten 6 stunden für sich, und eine oder zwei für die sicherung des sozialen friedens und die eigene zukunft (pension) zu arbeiten, werde ich alles tun um schwarzarbeit zu fördern bis dieses irre system an seiner eigenen gier zerbricht.

end of topic

wunderbar das zinssystem auf den punkt gebracht !

danke.

ganz schöne anti-griechen stimmung.
sehr unsinnig.

es ist eine systemangelegenheit.

jemanden zum sündenbock zu machen bzw. die
propaganda zu glauben, dass jemand sündenbock ist,
ist ein schwerer fehler.

zinsen sind entgelt für geliehene produktivität

akzeptieren sie das endlich

..

oder leihen sie mit 100.000 eur auf 10 jahre zinsfrei

ok ?

6 Std fuer

den Sozialstaat, schoen bei der Wahrheit bleiben

die reichen und mächtigen machens vor. sie hinterziehen die steuern im großen stil. die einfachen bürgerInnen müsen alles bezahlen. die steuergelder werden nicht für die bürgerInnen verwendet.

"Aber nicht mit uns" denken sich die einfachen Händler und klopfen den steuerprüfer. irgendwie nachvollziehbar.

nachvollziehbar

und lobenswert

die trotteln sollen sich gegenseitig zugrunde richten. und ihren staat auch. ("die banken" haben GR net dorthin gebracht!) - aber ohne mein geld....

tja, kann bei den reedern und anderen konzernen ja nicht passieren, weil steuerbefreit auf lebenszeit....

gut, daß sich die kleinen, denen genommen wir um es den großen zu schenken, beginnen zur wehr zu setzen.

www.steuerboykott.de

Ok, ich empfinde ja so ähnlich wie Sie, aber was meinen Sie wird geschehen, wenn man die Reeder mit hohen Steuern belegt? Die verlegen ihre Firmensitze einfach in ein korruptes afrikanisches Land, wo sie wiederum keine Steuern zahlen. Da auch die Verwaltung nach Afrika verlegt wird, gibt es dann in Griechenland ein paar Arbeitslose mehr und um einiges an Lohnsteuern weniger.

Das gleiche Problem haben wir mit multinationalen Konzernen. Die sind hoch mobil, weil heimatlos.

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