Conwert kauft Wohnungs-Assets für 260 Millionen

21. Dezember 2012, 11:17

Erwerb von 60 Prozent der deutschen KWG Kommunale Wohnen AG mit 9.700 Wohnungen

Wien - Mega-Deal der conwert in Deutschland: Der börsenotierte österreichische Wohnimmo-Konzern conwert übernimmt 60 Prozent an der deutschen Kommunale Wohnen AG (KWG) mit Sitz in Hamburg. KWG verfügt über 9.700 Wohnungen mit 605.000 m2 Fläche, die künftig in der conwert vollkonsolidiert werden. Bezogen auf den 60-Prozent-Anteil erwirbt conwert Assets im Volumen von rund 260 Mio. Euro von einem Gesamtwert von 430 Mio. Euro. Mit dem Zukauf wächst das Deutschland-Portfolio von conwert um zwei Drittel auf 24.500 Einheiten.

Das Portfoliio bestehe aus "ertragsstarken Wohnimmobilien" mit Schwerpunkten in Nordrhein-Westfalen sowie in Berlin, Sachsen, Niedersachsen und Thüringen. Nach einem vor kurzem erfolgten Zukauf rechne die KWG mit einer Jahresnettokaltmiete für 2013 in Höhe von etwa 32 Mio. Euro nach 19,5 Mio. Euro, die für 2012 geplant sind.

Die Kosten, die der conwert durch die mehrheitliche Übernahme entstehen, werden in mit dem Deal vertrauten Kreisen auf 70 bis 80 Millionen Euro geschätzt. Etwa die Hälfte davon wird mit eigenen Aktien bezahlt, deren Wert allerdings mit 13,94 Euro um knapp 40 Prozent über dem aktuellen Kurs der conwert angesetzt wurde.

Der aus dem Deal hervorgehende neue Kernaktionär wird der drittgrößte Aktionär der conwert werden, aber voraussichtlich weniger als 5 Prozent des Aktienkapitals halten, sagte conwert-Sprecher Clemens Billek. Die conwert erwirbt das deutsche Aktienpaket von einer Gruppe von KWG-Aktionären.

Kaufpreis von 620 Euro pro Quadratmeter

Der KWG-Anteil wird zu einem implizierten Kaufpreis von 620 Euro pro m2 erworben, hieß es am Freitag in einer Ad-hoc-Aussendung. Über den konkreten Kaufpreis wurde aber Stillschweigen vereinbart. Finanziert werden soll der Erwerb ungefähr je zur Hälfte in bar und über conwert-Aktien - dazu wird der implizierte Transaktionswert der eigenen Aktien mit je 13,94 Euro angegeben. Das Wiener Immo-Unternehmen will deshalb bis Ende März 2013 bis zu 2,5 Millionen eigene Aktien zurückkaufen.

KWG-Vorstandssprecher Stavros Efremidis soll zukünftig das operative Geschäft im Kernmarkt Deutschland verantworten und nach Abschluss der Transaktion im Februar 2013 in das geschäftsführende Direktorium der conwert berufen werden. (APA, 21.12.2012)

die heuschrecken sind weitergezogen nach deutschland

CONWERT ist eine Heuschrecke?

Sie wissen nicht, was eine Heuschrecke ist.

Wieso weitergezogen?

Dort wüten sie schon seit vielen Jahren. Mich wundert es, dass es dort noch nennenswerte Immobilienbestände gibt, welche noch nicht aufgekauft wurden.

Wächst das Deutschlandportfolio...

...um zwei Drittel?

9.700 + 9700/100 x 67= 24.500

Kann wohl nicht ganz stimmen.

Das stimmt.

Die sollten die Wohnungen für diesen Preis den Mietern anbieten. Aber da lassen sich dann keine Bestechunggelder, Provisionen und Konsultinggebühren lukrieren. Ich würde sofort 10 Wohnungen kaufen und diese sanieren und zu einer leistbaren Miete auf den Markt bringen. Aber ich weiss nicht wen ich bestechen muß und wahrscheinlich werde ich als Normalo sofort verhaftet und das Scheingeschäft (24500 pro Wohnung - muß ja eines sein) zugunsten eines Freundes eines Politikers rückabgewickelt. Alles Verbrecher. Französische Revolution 2.0 wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Kopf ab und in den Korb. Werde mir eine Korbflechterei zulegen und mir dann Schrumpfköpfe von Bankern und Politikern dann als Souvenir verkaufen.

noch besser als das BUWOG-Schnäppchen

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