Solange man Touristen nicht beamen kann

  • Geschäftsreisen per U-Boot sind eine etwas überzeichnete Alternative zu Flugreisen.
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    foto: ja zu fra; youtube

    Geschäftsreisen per U-Boot sind eine etwas überzeichnete Alternative zu Flugreisen.

Könnte man Touristen beamen, Geschäftsreisende per U-Boot transportieren oder Passagiere aus dem Flieger springen lassen, bräuchte man keine Flughäfen

Die Initiative "Ja zu FRA!" ist mittlerweile bekannt für Aktionen, die die Bedeutung des Flughafens Frankfurt bewusst machen sollen. Seit Anfang 2012 ist "Ja zu Fra", die von Fraport, Condor und Lufthansa ins Leben gerufen wurde, aktiv. Sie versteht sich als Gegengewicht zu Anti-Flughafen-Bewegungen in der Region.

Zuletzt startete ein Flugzeug der Condor mit Bildern von Unterstützern des Flughafen Frankfurt. Zehn Fans, deren Portraitfotos letztendlich auf den Flugzeugrumpf aufgeklebt wurden, wurden aus 400 Einsender ausgewählt. Außerdem produzierte die Initiative ein Video auf YouTube, das den Tagesbetrieb am Airport Frankfurt im Zeitraffer zeigt.

Die neueste Aktion ist ein Kinospot, der zeigen soll, warum der Flughafen Frankfurt unverzichtbar ist. Dafür springen Reisende mit einem Fallschirm aus Flugzeugen, lassen sich Geschäftsleute mit dem U-Boot in die Stadt bringen und Touristen werden zu ihren Reisezielen gebeamt. Die Message, die dahintersteckt lautet, dass der Airport unverzichtbar ist, solange es keine - wenn auch überspitzte - Alternativen gibt.

Die Spots laufen ab dem 27. Dezember in den Kinos der Rhein-Main-Region. Mit Humor wird wieder einmal die Bedeutung des Flughafen Frankfurt betont, der für die Region ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und für den internationalen Luftverkehr eine unverzichtbare Drehscheibe ist. (red, derStandard, 21.12.2012)

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