Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 853x430Bad Schönau in der Buckligen Welt ist Ausgangspunkt der Wanderung.
vergrößern 1142x430Die Bucklige Welt in Niederösterreich.
vergrößern 500x482Gesamtgehzeit 4½ Stunden, Höhendifferenz 450 m. Höhwirt (Dienstag Ruhetag). ÖK25V Blatt 5213-Ost (Kirschschlag in der Buckligen Welt), Maßstab 1:25. 000; Freytag & Berndt WK 422 (Wechsel, Bucklige Welt, Bernstein), Maßstab 1:50.000
Beim Ortsbauern oberhalb von Bad Schönau befindet sich eine Station des "Weges der Blicke" mit einem Spruch des in Zöbing aufgewachsenen Schriftstellers Ernst Ferstl: "Eine Entdeckung des Wunderbaren im Alltäglichen bedarf der Fähigkeit, mit den Augen des Herzens sehen zu können." Das klingt ein wenig nach Saint-Exupéries Der kleine Prinz, ist aber auch ein schönes und treffendes Motto für eine Wanderung auf den Hutwisch, der höchsten Erhebung der Buckligen Welt.
Der Wechsel von bewaldeten Abschnitten mit freien Flächen beschert ständig neue Einblicke in das "Land der tausend Hügel", der Rundblick von der 22 Meter hohen Warte auf dem höchsten Punkt bildet die Krönung: Es präsentieren sich Rax und Schneeberg von einer ungewohnten Seite, der Hochwechsel zeigt sich in voller Größe und Schönheit. Der Blick schweift weit über den Neusiedler See hinaus, angeblich sind bei besonders günstigen Verhältnissen auch die Steiner Alpen zu erspähen. Es zeigen sich die erloschenen Vulkane Pauliberg und Stradnerkogel sowie die Riegersburg, die auf dem Schlot eines ehemals Feuer speienden Berges liegt. Zu sehen sind auch die Berge um Bernstein, Geschriebenstein und ein Teil der Fischbacher Alpen.
Gut gemachte Hinweistafeln auf der Plattform erleichtern die Orientierung. Es überrascht nicht, dass schon in grauer Vorzeit auf dem Berg eine befestigte Wachstation stand. Die drei Wetterkreuze oberhalb von Schützenkasten weisen auf eine alte, heidnische Kultstätte hin, beim Höhwirt finden sich Reste alter Schanzen aus der Zeit der Auseinandersetzungen mit den Osmanen.
Die Tour weist keine Schwierigkeiten auf, Markierungen und Wegweiser sind ausreichend, nur manche Zeitangaben sind cum grano salis zu bewerten oder etwas kurios; bei den Wetterkreuzen stehen zwei Schilder - nur wenige Meter voneinander entfernt -, von denen das eine die Gehzeit bis zum Gipfel mit 35, das andere mit 34 Minuten angibt.
Die Wanderroute: Von Bad Schönau steigt man auf Asphalt - vorbei an Kirche und Friedhof, rot und blau markiert - zum Ortsbauern an, dann geht es kurz hinab in das Tal des Hollersbaches. Auf der roten Markierung quert man die Talsohle und gelangt im gleichmäßigen Anstieg zum Weiler Schützenkasten. Über freies Gelände geht es weiter zu den Wetterkreuzen und zur Häusergruppe von Wenigreith. Die rot markierte Route wendet sich von der Straße nach rechts und wird steil. Später wechselt man auf die blaue Markierung und erreicht den Gipfel mit der Aussichtswarte. Gehzeit ab Bad Schönau 2 Stunden.
Auf der nach Nordwesten hinabführenden gelben Markierung wandert man in einer halben Stunde zum Höhwirt.
Der weitere Weg ist ebenfalls gelb markiert, zuerst am Waldrand, dann nach links steil hinab führt die Route einen Hang entlang, später wählt man bei einer Weggabel den linken - grün markierten - Ast. Beim Gasthaus Nussbaumhof erreicht man die Anstiegsroute und gleich darauf den Ausgangspunkt. Gehzeit ab Höhwirt zwei Stunden. (Bernd Orfer, DER STANDARD, Album, 22.12.2012)
Das Flatzer Becken gilt als Paradies für Kraxler. Umso überraschender: Die Runde übern Gösing-Gipfel ist sehr gemütlich
Im Mostviertel auf den Plattenberg zu gehen, bedeutet schauen: von der Elisabeth-Warte bis weit hinein in die Alpen
Die Rundwanderung bei Neustift-Innermanzing ist ein ebenso einfacher wie abwechslungsreicher Wienerwald-Klassiker
Eine Streckenwanderung zwischen Fischamend und Maria Ellend führt in die Wildnis - die S-Bahn bleibt aber in Reichweite
Eine geschichtsträchtige Runde bei Hainburg an der Donau – auf den Braunsberg zur Ruine Röthelstein
Ein neuer Weg am Hundsheimer Berg ist gut markiert, aber noch nicht in den Wanderkarten zu finden
Die Daubelfischer vom Stromkilometer 1878 - Auf dem Weitwanderweg zwischen Wolfsthal und Hainburg
Keine ausufernden Gehzeiten an der Donau, die mit den Altarmen
einen optimalen Lebensraum für Biber, Vögel und Muscheln bietet
Winterwanderungen durch den Nationalpark: Schaurig-schön bei Raureif und Nebel
Am Donau-March-Zusammenschluss: „Fabelhafte Radwelten“ verspricht die Region Auland-Carnuntum
Thebener Pforte und Ruine Röthelstein: Höhepunkte einer Niederösterreich- Wanderung
Sagen, Geschichte und viele Geschichten um den Kulmriegel im unteren Pittental
"Oh Maria, uns versteh', wir möchten Regen und keinen Schnee." Eine interessante Runde über Maria Schnee in der Buckligen Welt
Ein Neunhunderter mit alpinem Einschlag. Den Hutwisch nutzten wahrscheinlich schon die Kelten für einen befestigten Wachtposten
Das Wandergebiet im Pittental: Einfach, aber pittoresk und nicht überlaufen
Ein beeindruckender Panoramablick und ein Netz an Wanderrouten laden zur Besteigung des Hutwischs
es ist vielleicht unüblich in Österreich, französische Literaten auch richtig zu schreiben. Der Ort, der mit Ernst Ferstl biografisch verbunden ist, heisst Zöbern. Zöbing im Kamptal hat auch seine Reize, aber ich mutmaße, dass Herr Orfer dieser Name eher aufgrund der Weine aus diesem Ort aus der Feder rutschte.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.