Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Bamako/New York - Der UNO-Sicherheitsrat hat der Entsendung internationaler Truppen in das westafrikanische Land Mali zugestimmt. Die 15 Mitglieder des höchsten UNO-Gremiums nahmen am Donnerstag einen französischen Resolutionsentwurf einstimmig an.
Die unter afrikanischer Führung stehende AFISMA-Mission solle die Regierung Malis "mit allen notwendigen Mitteln" im Kampf gegen Terroristen und bewaffnete Rebellengruppen im Norden des Landes unterstützen, hieß es in der in New York verabschiedeten Resolution. Eine EU-Ausbildungstruppe soll den Einsatz unterstützen. Ziel ist es, den Norden des Landes wieder unter die Kontrolle der Zentralregierung zu bekommen.
Der UNO-Einsatz ist zunächst auf ein Jahr befristet und wird wahrscheinlich nicht vor September 2013 beginnen. Die Finanzierung des Militäreinsatzes ist noch offen.
Der deutsche UNO-Botschafter Peter Wittig bezeichnete die Entscheidung nach der Abstimmung in New York als "bedeutenden Schritt". Die Mission solle die Anstrengungen für eine politische Lösung ergänzen, die sich vor allem auf Verhandlungen im Norden des Landes, die Wiederherstellung der staatlichen Autorität über das gesamte Territorium und die Organisation von Wahlen konzentrieren müssten.
Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch warnte, dass die Friedenstruppe das Leiden der Bevölkerung nicht vergrößern dürfe. "Es liegt nun am UN-Generalsekretär, die richtigen Mitarbeiter zu entsenden, die Menschenrechtsverletzungen registrieren und dabei helfen, die Armee Malis und die Truppe entsprechend zu schulen", sagte ein Sprecher.
Die Friedenstruppe soll unter anderem die Verteidigungs- und Sicherheitskräfte der Übergangsregierung des westafrikanischen Landes dabei unterstützen, den Schutz der Zivilisten zu gewährleisten. Die westafrikanische Staatengemeinschaft ECOWAS hatte im Vorfeld um die Autorisierung einer Truppe von 3.000 Soldaten verschiedener afrikanischer Staaten gebeten.
Nach einem Militärputsch im März hatten radikale Islamisten den Norden des westafrikanischen Wüstenstaates erobert. Sie kontrollieren inzwischen zwei Drittel der Landesfläche. (APA/Reuters, 21.12.2012)
Mit Milliardenhilfe und UN-Truppen will die internationale Gemeinschaft in Mali für Stabilität und Frieden sorgen
Angebot wäre die bisher größte Beteiligung Chinas an einer internationalen Friedensmission
Der Maghreb-Experte Yahia Zoubir fordert einen nationalen Dialog der Versöhnung für Mali. Wahlen ohne die Zustimmung aller ethnischen Gruppen wären kontraproduktiv
Truppenkontingent soll bis Jahresende schrittweise von 3.850 auf 1.000 Soldaten reduziert werden
Bis Juli soll das Kontingent von 4.000 auf 2.000 Mann reduziert werden
Islamisten sprengen sich nahe Gao in die Luft
Französische Armee durchkämmt Tal bei Gao im Norden
Präsident Deby: Sind nicht ausgebildet, um gegen Guerilla-Truppen zu kämpfen
Trainiert werden vier Bataillone mit insgesamt 2.600 Mann
Islamistenführer Mokhtar Belmokhtar soll jedoch am Leben sein und sich in Gao aufhalten
Drei Soldaten verletzt
Bei Angriff auf Camp in Mali - Islamist gilt als Drahtzieher von Geiselnahme in Algerien - Vorerst keine Bestätigung aus Frankreich und Algerien
63 malische Soldaten ums Leben gekommen
Zum Teil über 800 Jahre alte afrikanische und arabische Manuskripte
Sieben Menschen bei Gefechten getötet
Frankreich will wie geplant im März mit dem Abzug seiner Truppen beginnen
UN-Generalsekretär fordert auch Kräfte zur Terrorbekämpfung
Soldaten aus dem Tschad unter den Toten - Angeblich 65 Opfer aufseiten der Rebellen - USA schicken Drohnen und Soldaten in Nachbarland Niger
Nun offenbar wieder Ruhe eingekehrt
Heftige Kämpfe in Gao - Autobomben nahe Tessalit
Bei Kämpfen Ende Februar getötet
Präsident Hollande meldet Tod eines Fremdenlegionärs
Übergriffe und Massaker laut MNLA-Vertreter in Nordmali an der Tagesordnung - Verantwortlich seien malische Soldaten und in die Armee integrierte Milizen
Ist schon interessant was für Unterschiede gemacht werden.
In Syrien werden die radikalen Islamisten von der sogenannten Weltgemeinschaft unterstützt, in Saudiarabien haben sie die Macht und sind enge Freunde des Westens, in Afghanistan werden sie bekämpft und in Mali sollen sie demnächst bekämpft werden.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen radikalen Islamisten?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.