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Unbestritten ist die Wichtigkeit einer Plattform für die Opfer kirchlicher Gewalt. Viel zu lange ist über die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche geschwiegen worden. Und zu schwer waren die Traumata bei den Opfern, um offen über das Geschehene zu reden. Viele wurden aber auch einfach nicht gehört. Ihnen gab etwa die "Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt" eine laute Stimme. Die Kirche musste Buße tun. Ein spätes Mea Culpa - und endlich auch finanzielle Entschädigungen.
Doch irgendwann seit der Gründung am Karfreitag 2010 hat die Plattform beschlossen, ihr Repertoire zu erweitern. Zur Unterstützung der Opfer mischte sich mehr und mehr allgemeine Kritik an der katholischen Kirche. Österreichs Atheisten waren begeistert - das Ergebnis ist ein Zusammenschluss diverser Gruppen, die sich jetzt als "Initiative gegen Kirchenprivilegien" mittels Kirchenvolksbegehren für mehr religiöse Neutralität des Staats stark machen.
Die Kritik an staatlichen Subventionen für Religionsgemeinschaften wird in einem Atemzug mit sexuellen Missbrauch genannt. Die nötige Differenzierung fehlt völlig: Gegen Gewalt und Missbrauch zu sein bedarf keiner Diskussion und schon gar keines Volksbegehrens. Ob nun die Trennung zwischen Kirche und Staat in Österreich ausreichend vorhanden ist, lässt sich hingegen sehr wohl diskutieren. Die beiden Bereiche zusammenzuspannen ist billiger Populismus. Ein Stimmenfang auf Kosten der Opfer. (Markus Rohrhofer, DER STANDARD, 21.12.2012)
Zerreißprobe für Kardinal Christoph Schönborn
So deutlich waren die Zeichen in Richtung Zwei-Klassen-Medizin in Österreich noch nie
Sinnvoller als eine Erweiterung der staatlicht verordneten Freizeit wäre mehr Flexibilität im österreichischen Feiertagswesen
Der Umgang der Pfarrerinitiative mit Mitgliedern unter Missbrauchsverdacht ist eine Schande
Der Kardinal rät zu einem Rückschritt. "Step back and see" lautet sein Motto
nun, dagegen ist ja nichts einzuwenden, oder? die frage, wieweit sich eine institutionalisierte religion (rkk u.andere christliche abwandlungen derselben, ikg, islamischer galubensverband) vom staatswesen und seiner verfassung entfernen und eigenen regeln folgen darf, muss diskutiert werden dürfen! zuletzt bei der beschneidungsdebatte hat sich offenbart, wie erpressbar der staat von religionsverbänden ist. der staat und seine gesetzgebung muss über "gesetze und gebräuche" von religionsverbänden stehen. kirchliche missbrauchstäter sind ebenso wie nicht kirchliche täter zu behandeln, die scharia darf keinen einfluß auf unsere gesetzgebung haben, und der talmud hat nicht über das recht des kindes auf körperliche unversehrtheit zu bestimmen!
Die Kirche ist ein Privilegienritter, deckt sexuellen Missbrauch von Kindern, nimmt Einfluss auf die Politik, predigt Armut und versteckt Vermögen, ist Homophob, Sexistisch, Menschenverachtend und Wissenschaftsfeindlich. Sie beeinflusst unmündige Kinder mit Zwangsindoktrinierung im Religionsunterricht und lässt den Staat dafür zahlen.
All dies seit vielen vielen Jahren, und da man sich für sakrosant hält bei dem Verein, wird auch nichts dran geändert.
Ergo ist es nicht nur gestattet, es ist sogar sehr normal der Kirche alle ihre Verfehlungen auf einmal vorzuhalten. Aber hier tut sich wieder einmal das kirchliche Selbstverständnis auf die Welt bestimmen zu wollen...sie glaubt man dürfe ihr nur eine Sache gleichzeitig vorhalten. Irrtum.
Wer oder Was ist das?
Definieren S' das einmal, worüber Sie schwafeln!
Die Kirche hat so viele Facetten, wie sie Gläubige hat.
Die Kirche besteht seit 2 Jahrtausenden und war in jedem Jahrzehnt und in jedem Jahrhundert eine andere, sie ist auf jedem Kontinent, in jedem Land, in jedem Dorf unterschiedlich.
Die Kirche umfasst den Borgia Papst Alexander VI., den Priester Maximilian Kolbe der 2300 Juden Zuflucht gewährte und dafür in Auschwitz ermordet wurde, genauso wie eine anonyme Nonne, die Kranke pflegt.
...machen wir mal einfach ne Aufrechnung, shall we?
Wieviele Morde, Verbrechen, Gewalttaten, Kriege, Vergewaltigungen, Beeinflussungen von Staaten, Behinderung von Wissenschaftlern, etc. etc. hat die Kirche zu verantworten?
Wieviele Völker in Südamerika wurden, im Namen Gottes, ausgelöscht, wieviel "heidnisches" Schriftwissen für immer zerstört weil es wahnsinnige Gläubige dem Feuer übergaben?
Und wieviel gutes hat sie in der Welt gestiftet?
Ich glaube wir sind uns einig, dass dir das Ergebnis einer solchen Gegenüberstellung nicht gefallen würde. Denn selbst wenn man annähme dass Menschen des Glaubens wegen gut sind (was nicht stimmt), überwiegen die Gräueltaten BEI WEITEM. Und das kannst du nicht mit einzelnen Positiva wettmachen.
Schutz und Hilfe, Barmherzigkeit und Güte haben schon viele Menschen gezeigt, gläubig oder nicht, und die haben das nicht damit begründet dass sie Angst hatten sonst nicht in den Himmel zu kommen, sondern damit dass sie Menschen helfen wollten.
Für Güte braucht es keinen Glauben.
Aber man hat Menschen verfolgt und ermordet, und Kinderschänder gedeckt, und Steuern unterschlagen und das mit keinem anderen Argument als dem Glauben. Man hat Kriege rein im Namen Gottes angezettelt.
Zugegeben, auch das ist alles ohne Glauben schon geschehen...aber man hat es dadurch und die Kirchliche Macht gewaltig vereinfacht. Die Güte hat man nicht beeinflusst.
Also spar dir deine Wehleidigkeit. Steht wenigstens zu euren Fehlern, dann nimmt man euch ernst.
Zu welchen Fehlern soll ich stehen?
Was wissen Sie von meinen Fehlern?
Meinen S' im Ernst, ich soll die Verantwortung dafür übernehmen, was in den letzten 2000 Jahren alles passiert ist?
Übernehmen Sie als Bürger Europas die persönliche Verantwortung für die Geschichte dieses Kontinents?
Zur Rechenschaft können S' die ziehen, die sich schuldhaft verhalten haben und nicht nach den Grundsätzen ihrer Religion gehandelt haben, wobei man immer den jeweiligen Zeitgeist und die damaligen Moralvorstellungen berücksichtigen muss.
Zur Rechenschaft ziehen kann ich nur diejenigen die sich Schuldig verhalten, richtig.
Moralisch anprangern kann ich, wessen Moral ich auch immer für anprangerungswürdig halte.
Und das gutheissen von verbrecherischen Institutionen (Nichts anderes ist die Kirche, bzw. die meisten Weltreligionen) mit dem Fingerzeig auf die wenigen Dinge die diese nicht zum Schaden der Menschheit getan haben, halte ich für SEHR anprangerungswürdig.
Die Verantwortung musst du nicht übernehmen, nein. Aber wenn du dich hier rein begibst, und die Institution mir gegenüber zu verteidigen suchst, wirst du dich meinen Argumenten stellen müssen.
Oder du gibst auf.
Habe am Vorabend des Hl. Abends absolut keine Lust, mich mit Ihren abgelutschten "Argumenten" von den Kreuzzügen, über Hexenverbrennung bis zur Konquista zu befassen.
Wer die Kirche eine verbrecherische Organisation nennt, hat keine Ahnung von deren "Statuten"
Ob Sie religiöse Menschen, die gut ¾ der Weltbevölkerung ausmachen, ernst nehmen oder nicht, ist irrelevant, genauso wie Ihre Einschätzung den 2 Milliarden Christen egal ist.
Wünsche noch schöne freie Tage, denn zu feiern haben Sie ja am 25. Dez. nichts, oder?
Ich feiere ein fröhliches Zusammensein mit meiner Familie. Ich feiere Ferien. Ich feiere gutes Essen.
Aber ich bin nicht so hohl zu glauben, dass an diesem Tag vor 2012 Jahren ein magisch begabter untoter Zimmermann von einer Jungfrau geboren wurde, um sterbend an einem altrömischen Hinrichtungsinstrument die Sünden der Welt auf sich zu nehmen, symbolisch zu Brot und Wein zu werden, und mir damit die Verzeihung des wohl rachsüchtigsten, sexistischsten und Menschenverachtendsten Wesens aller Zeiten (Gott) zu erkaufen, damit ich nach meinem Tod in eine ätherische Heilsdimension wechseln darf.
Wozu du keine Lust hast ist deine Sache. Hier im Forum stellst du dich der Diskussion, oder du schweigst.
Und der nächste Kirchenjüngling zeigt sein wahres Gesicht...Argumente habt ihr keine, also muss man Persönlich werden.
Und klar kannst du schreiben wann immer es dir passt...nur musst du dann auch mit der Möglichkeit zurechtkommen dass dir jemand antwortet.
Und wieso schreibst du eigentlich immer noch, ich dachte du hast am Tag der Zombiegeburt keine Lust dazu? Genauso lächerlich wie alle anderen Gläubigen.
Das ist sowieso interessant. Gerade von seiten der Katholiken hat man in letzter Zeit oft gehört, wie böse es ist, die KPÖ zu wählen (siehe Graz), weil-ja-wegen-wisst's-eh-Verbrechen-Stalinism-und-so. Aber wenn es um das Christentum geht, wenn es um die Kirche geht, dann ist plötzlich auf einmal niemand mehr für irgendwas verantwortlich und überhaupt war das alles immer ganz anders und eh schon so lange her und man darf die Kirche in Dorf A ja überhaupt nicht mit der Kirche in Dorf B vergleichen (aber die Grazer KPÖ mit dem Stalinismus, das geht schon)...
sich Gläubige für Verbrechen die im Namen des Glaubens oder der Institution geschahen oder geschehen!
Mal von Kommunisten gehört der sich für die Verbrechen entschuldigte die im Namen des Kommunismus geschahen?
Habt ihr es nicht satt, sich immer wieder zu entschuldigen und zu rechtferttigen mit Sätzen wie: "Das sind nicht die Christen, Moslems usw.? Die Glaubensrichtung ist austauschbar, die Verbrechen nicht!
überdenken und neu zu gestalten - auch wenn dabei auch andere Gegenstandsbereiche dieses Verhältnisses (Subventionen, Konkordat...) zum Thema werden?
Also das wird hier schön langsam lächerlich. In jedem zweiten Posting geht es um Themen wie veraltete Sexualmoral, angebliche Homophobie (ich kenne keine Organisation wo so viele Homosexuelle tätig sind als in der Kirche) und irgendwelche Kreuzzüge und Kriege die Jahrhunderte her sind (wer sich die Geschichte genau ansieht wird merken, dass Religion meist nur ein Vorwand war). Ja sogar Nazi-Verbrechen werden verharmlost (der Kirche darf man's ja wegnehmen, die war ja selbst Böse...).
Ja, die Kirche hat die letzten 50 Jahre verschlafen, sich sogar rückentwickelt.
Ja, sie ist durch die Fehler ihrer Führung von "Subjekten" durchsetzt, die sich vor ihren kranken Neigungen ins zölibatäre Leben geflüchtet haben und von solchen, die diese ...
auch noch schützen.
Ja, die Kirche setzt derzeit die falschen Prioritäten, kommt mit den falschen Themen in die Öffentlichkeit.
Aber die Kirche hat eine Aufgabe: Die Verkündigung der Botschafts Christi, eines revoluzionären Werkes, aus dem die Menschen erstmals gelernt haben, dass es nicht OK ist, sich die Schädeln einzuschlagen, den Schwächeren zu bestehlen und zu unterdrücken, den eigenen Vorteil über das Wohl der Anderen zu stellen. Die (offizielle) Kirche hat im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verlernt auf diese Botschaft zu hören oder sieh verdreht und fehlinterpretiert. Aber doch hat diese Botschaft in den letzten 2000 Jahren unsere Werte geprägt und bildet noch heute die Basis für die Zivilgesellschaft. ...
warum ließ man sich dafür einspannen? Warum hat man nie aktiv dagegen Stellung bezogen.
Warum wird heute noch immer versucht sexuelen Mißbrauch zu vertuschen, anstatt die Verbrecher dem Staat zu übergeben?
Mir stehen eure heuchlerischen Recht5fertigungen bis obenhin!!!
Aber, Sozialchrist,
Jesus hat als jüdischer Wanderprediger gelehrt, was er in seinem Glauben gelernt hat, bspw.
Leviticus: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst,..."
Übrigens, kennen Sie die 10 Gebote?
Ergo, die Basis entstammt nicht dieser Kirche.
Jesus war viel mehr,
ER war ein wahrer Mensch und wahrer Gott!
Sonst hätten die Apostel nie die Gabe – den Heiligen Geist - gehabt, um seine Lehre weitergeben zu können.
Und vergessen Sie nicht,
dass den Aposteln mit dem schmählichen Tod Jesu am Kreuz, alles verlorengegangen zu sein schien.
Dann passierte die Auferstehung!
Die war der endgültige Beweis für sie und für die viele andere Zeitgenossen, die mit Jesus nach seiner Auferstehung trafen und sprachen,
dass sie das Wort Gottes und nicht eines "Wanderpredigers" gehört hatten.
Und dieses Wort Gottes haben wir im Neuen Testament.
Anm.: das Alte Testament ist Teil unserer Bibel und Liturgie, genauso, wie das Neue Testament.
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