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Ein Traum.

Der Slalom in Aare war keine Talentprobe mehr für Mikaela Shiffrin.
Aare - Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin hat beim Weltcup-Damen-Slalom in Aare ihren Premierensieg gefeiert. Das erst 17-jährige Ausnahmetalent setzte sich am Donnerstag 0,29 Sekunden vor der Schwedin Frida Hansdotter und 0,52 Sekunden vor der Gesamtweltcup-Führenden Tina Maze durch. Während die Slowenin bereits zum neunten Mal in diesem Winter auf dem Podium stand, landeten die ÖSV-Damen im geschlagenen Feld: Michaela Kirchgasser wurde in Abwesenheit der verletzten Marlies Schild und der im ersten Lauf gescheiterten Kathrin Zettel als beste Österreicherin Neunte.
Am Ende fehlten der Salzburgerin 1,83 Sekunden auf Shiffrin, die nach der zweitschnellsten Zeit im ersten Durchgang hinter Hansdotter dank einer famosen Fahrt im zweiten Lauf noch auf Platz eins brauste. "Es wird Zeit brauchen, bis sich das setzt. Mein Herz arbeitet noch nicht", stammelte die US-Amerikanerin.
Shiffrin, die erst im März 2011 im Weltcup debütiert hatte und vor dem Aare-Slalom zweimal auf das Podest gefahren war, übernahm zudem die Führung im Disziplinen-Weltcup. "Manchmal passieren solche Sachen einfach. Es hat Spaß gemacht, hier zu fahren", erklärte die strahlende Siegerin.
Auch Maze hatte allen Grund zur Freude. Durch den neunten Podiumsplatz in dieser Saison liegt die Slowenin im Gesamtweltcup bereits 387 Punkte vor ihrer ersten Verfolgerin Maria Höfl-Riesch, die am Donnerstag nur Elfte wurde. "Ich bin sehr zufrieden. Im zweiten Durchgang habe ich einen super Lauf erwischt, er war sehr schnell gesteckt, da hat es Spaß gemacht zu fahren", sagte die Slowenin.
Trotz ihrer jüngsten Erfolge sehnt Maze nun die Weihnachtsruhe herbei. "Ich brauche jetzt eine kleine Pause."
Dies gilt auch für Kirchgasser, die sich - geschwächt von einem grippalen Infekt und einer Magenverstimmung - auf den neunten Platz schleppte. "Ich habe versucht, noch einmal alles zu mobilisieren. Punkte sind es geworden, das ist ein versöhnliches Ende", meinte die beste ÖSV-Läuferin.
Nicole Hosp zog als 16. ebenfalls ein überwiegend positives Resümee. "Es war noch nicht das ganz Optimale, was ich mir vorgenommen habe. Im Training fahre ich schon sehr gut, es passt aber noch nicht bei der Umsetzung ins Rennen. Auf jeden Fall ist das ein sehr wichtiges Ergebnis für mich."
Für Zettel hingegen war es ein Rennen zum Vergessen. "Shit happens. Ich freue mich jetzt auf Weihnachten und den Semmering", meinte die Niederösterreicherin. Auf dem "Zauberberg" geht es für die Ski-Damen am 28. und 29. Dezember mit einem Riesentorlauf und einem Slalom weiter.
Bei diesen Rennen wird Marlies Schild wohl fehlen. Die Slalom-Dominatorin der vergangenen Jahre zog sich bereits am Donnerstagvormittag beim Einfahren eine Knieverletzung zu. Laut ÖSV-Damen-Cheftrainer Herbert Mandl besteht der Verdacht auf eine Innenbandverletzung im rechten Knie, Genaueres soll nach einer eingehenden Untersuchung am Freitag in Innsbruck feststehen. (APA, 20.12.2012)
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Ms Mikaela Shiffrin! Kann Dir nur zu dieser beherzten, unwiderstehlichen und absolut "coolen" Performance gratulieren. Es ist so erfrischend eine so "unbekümmernde" junge Teenagerin in einem sonst so analytischem Skisport (lt. ORF) zu bewundern. Weiter so und toi, toi,toi!
besser der aktion licht ins dunkel zur verfügung stellen !
dieser geldverschwendungsskandal befindet sich mit dem salzburger auf augenhöhe !
Einfach mal abwarten und schauen, wer auf den vereisten Slalomhängen dann vorne sein wird. Shiffrin hat auf den wirklich vereisten Hängen noch viel zu wenig Erfahrung! Hier werden auch wieder die erfahreneren Mädels vorne sein. Das war Schilds Spezialität, leider kann sie uns das diesmal nicht vorführen.
Wieviele Rennen haben die US-Amerikaner dieses Jahr schon gewonnen? Und wieviele die Österreicher?
Und was kostet ein österreichischer Sieg? Was ein amerikanischer?
Ich tippe hinsichtlich der Kosten auf 1:10
"Mit maximalem Aufwand zu minimalem Erfolg!" scheint die Devise des ÖSV zu sein. Oder überhaupt eine Parole auf gut Österreichisch.
amerikanischen Erfolgen, die auf ein paar verrückte Wunderkinder zurückgehen, größtenteils eine Legende sein dürfte. Das sieht sehr nach einer langfristigen und geplanten Strategie aus - allerdings nach einer, die eben funktioniert hat.
Und an dieser Strategie haben die oesterreichischen Trainer massgeblichen Anteil. Konstanz muss genauso trainiert werden und ist wesentlicher Anteil des Erfolgs. Da kann man die Arbeit der Oesterreicher durchaus anerkennen. Nicht umsonst wurden sie vom US-Skiverband engagiert, die haben sich dabei ja auch was gedacht.
Ihr Posting ist vermutlich eines der klügsten, welche man hier im Sportbereich in der letzten Zeit lesen durfte.
Kurz und auf den Punkt: Keine Wunderkinder sind es, die da aus dem amerikanischen Boden schießen, sondern Ergebnisse jahrerlanger Arbeit, welche nachhaltig auf der Basis rot-weiß-rotem Know-Hows geleistet wurde.
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