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vergrößern 500x341Chips sollten nur ausnahmsweise in Kindermünde wandern.
Dass zu viel Salz der Gesundheit nicht zuträglich ist, ist bekannt. Wie sehr Salz bereits Kindern und Jugendlichen zusetzen kann, schon weniger. Eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund zeigt nun die langfristigen Folgen des Salz-Effekts: Demnach neigen Kinder, die schon früh viel Salzhaltiges essen, nachweislich zu Übergewicht.
Besonders stark ist dieser Effekt bei bereits übergewichtigen Teenagern, heißt es in der Untersuchung. "Fast Food, Knabbereien wie Chips und gesalzene Nüsse, viele Fertiggerichte, Wurst und Käse sind stark gesalzen", so der deutsche Kinderarzt Ulrich Fegeler. Vor allem zu den Feiertagen wird Derartiges gerne gegessen oder zum Fernsehen gereicht.
Hier sollten Eltern und Erziehungsberechtigte vorsorgen und Vorbild sein: Am besten ist es, Salzfallen wie Chips und Co gar nicht erst zu kaufen: Kinder, die ihre Eltern nicht beim unbedachten Snacken sehen, lernen dieses Essverhalten nicht als Normalität kennen. Vorbeugen sollte man auch beim Würzen: Studien haben gezeigt, dass Kinder, die von klein auf lind gewürzte und mild aromatisierte Speisen essen, weniger leicht eine Vorliebe für stark Gesalzenes und Gewürztes entwickeln.
"Deshalb sollten Kinder nicht überwiegend salzreiche Nahrungsmittel verzehren und vermeiden, Gerichte zusätzlich zu salzen", rät Fegeler. Ein Schulkind zwischen sieben und zehn Jahren benötigt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) pro Tag nur etwa 460 mg Natrium und 690 mg Chlorid. Das entspricht etwa einer Messerspitze Salz täglich. (red, derStandard.at, 20.12.2012)
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Sowohl Salz als auch Zucker sind Konservierungsmittel und somit, mit anderen chemischen Mitteln, typisch für Fertigprodukte aller Art.
Ich bezweifel die Seriosität dieser Studie, dass Salz zu Übergewicht führen soll. Auch führt Salz nicht automatisch zu Bluthochdruck; sondern es umgekehrt: die wenigen, die Bluthochdruck haben, sollten weniger Salz konsumieren.
Die meisten Menschen haben aber einen ganz normalen Blutdruck oder sogar einen zu niedrigen! Der Schwachsinn mit "nur bloß nicht soviel Salz" aus den 60-er Jahren ist wissenschaftlich längst widerlegt als Ammenmärchen.
Es sind nicht wenige, die Bluthochdruck haben, sondern sogar recht viele, zumindest nach den Vorschriften, was ein normaler Blutdruck sein soll. Wenn aber so viele Menschen einen nicht vorschriftsmäßigen Blutdruck haben, muss man davon ausgehen, dass der eh normal ist.
Und auch jene, die Blutrhochdruck haben, sollten sich auf gar keinen Fall beim Salz einschränken, denn die haben wahrscheinlich deshalb einen hohen, weil sie zu wneig Salz essen. Salz bindet nämlich Wasser und hilft so, die 0,9%ige Salzlösung im Körper zu erhalten. Hat man zu wenig davon, müssen sich die Gefäße verengen, um das zu geringe Blutvolumen überall hin zu transportieren. Ist das Blutvolumen aber groß genug, können sich die Gefäße entspannen.
Der osmotische Gradient wird in erster Linie durch die Proteine aufrecht erhalten, nicht durch Salz.
Ungefähr ein Drittel der Menschen mit Bluthochdruck wirkt sich eine verminderte Salzaufnahme positiv auf die Blutdruckwerte aus.
Allerdings scheinen die empfohlenen Mengen eher unrealistisch
Ja, natürlich auch durch Proteine, aber Salz ist auch sehr wichtig.
Durch Salzeinschränkung kann es niemals zu einer Blutdrucksenkung kommen; dfas ist technisch nicht möglich, im Gegenteil. Wenn es bei einem Drittel tatsächlich zu einer Senkung kommt, dann eher deswegen, weil die Probanden dann insgesamt weniger essen, und die Belastung der Gefäße durch einen hohen Blutzucker und damit der Blutdruck sinkt.
"unrealisitsch" ist gut; die empfohlenen Mengen sind schlicht tödlich. Jeder, der das empfiehlt oder für gesund hält, sollte das einmal zwei Wochen ausprobieren.
Das was wirklich hilft den Salzkonsum (und den des Zuckers) im Rahmen zu halten ist selbst zu kochen.
Mit etwas Übung dauert das nicht viel länger als den Fertigfrass aufzuwärmen und essbar zu machen.
Ja, man muss ein bisl mehr nachdenken und planen, aber wenn man ein Standardrepertoire von Alltagsgerichten hat und entsprechendes im Kühlschrank klappt das nach einger Zeit reibungslos.
Was du als "Himalaya" bezeichnest ist das alte rosa und gelbliche Vollsalz, so wie es auch im Bergbau abgebaut wird, und das man heute vor allem den Tieren füttert; für Menschen siedet man das weiße Tafelsalz heraus und gibt gesetzlich verpflichtend Jod hinzu (weil wir sonst zuwenig Jod konsumieren würden).
Weder das weiße Tafelsalz als auch das feine weiße Meersalz oder das Vollsalz ist schädlich für Menschen; nur sind bei rosa Salz die anderen Spurenelemente und deren Mengen zu beachten, z.B. Eisen.
Himalaya ist auch nur abgebautes Bergwerksalz, nur eben aus dem H. und das ist etwas älter als das bei uns in Europa.
gehts noch? für salz aus einer zeit, als noch keines menschenfuss die erde betrat, brauchen sie eine studie? ist selber denken zu schwierig geworden?
übrigens, es gibt keine studie, die belegt, dass aus einem flugzeug springen mit fallschirm ungefährlicher ist als ohne. das zum thema studie.
sie vergleichen ernsthaft tafelsalz mit uran/atomkraft und faseln von einer studie?
und machen jetzt auf experimentalphysiker? grundsätzlich dürfen sie davon ausgehen, dass jedes teilchen in unserem universum seit anbeginn der zeit existiert. wer es wo, wie und warum einbaut, ist nicht thema.
und himalayasalz ist und bleibt trotzdem (neben gutem marketing) dreckiges speisesalz.
Natürlich ist es nur das NaCl, das der Körper braucht. Der Rest ist Abrieb vom Gebirge.
Vom chemischen Industriesalz sinkt der Blutdruck natürlich genauso, denn der höhere Flüssigkeitsanteil im Blut lässt dieses leichter fließen, und durch das größere Blutvolumen entspannen sich die Gefäße.
Ja, wenn man mich in Salz einlegt, aber ich schlucke das Salz ja runter. Dann ist es in mir drin, und ich kann es mit Wasser auf 0,9% strecken.
Das Verdicken des Blutes durch entwässernde Medikamente ist übrigens eine hochoffizielle Methode zur Blutdrucksenkung, weil angeblich die Verringerung des Blutvolumens zu eben diesem Effekt führt und angeblich auch das Herz entlastet.
Ja, stimmt eh alles. Wenn aber Mütter anfangen die Nudeln ohne Salz zu kochen, wird den Kindern auch die Lust aufs Essen verdorben. Und dann vielleicht noch böse schauen, wenn der Papa da und dort nachwürzt, weil alles schmeckt wir aus dem Hipp Glas.
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