Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Bernhard Ludwig mit seiner Plüschmaus.

Bernard Ludwig
Die "Morgen darf ich essen, was ich will"-Diät
ISBN: 9783833827365, 160 Seiten, 160 Seiten, Taschenbuch, Verlag: GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH , Euro 16,90
Essen was man will und dabei trotzdem abnehmen? Das Glaserl in Ehren als Anti-Aging-Mittel? Klingt nach Ideen aus dem Diät-Schlaraffenland, sind in Wahrheit aber Prinzipien des neuen Ernährungsprogramms von dem Psychologen und Kabarettisten Bernhard Ludwig. Der Haken: Wer heute isst, muss morgen fasten. Jeden zweiten Tag wird vollständig auf Nahrung verzichtet, dafür darf am nächsten Tag wieder geschlemmt werden.
Der Erfinder des Seminar-Kabaretts ist mit Programmen wie "Anleitung zum Herzinfarkt", "Anleitung zum Diätwahnsinn" und der "Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit" bekannt geworden. Mit Humor und Augenzwinkern erklärt er Probleme samt Lösungsvorschläge auf der Kabarettbühne und in seinen Ratgeberbüchern.
Diesmal geht es um ein neues Ernährungskonzept, das in erster Linie zum Abnehmen, aber auch als gesunden Lebensstil für jedermann entwickelt wurde. Da die Methode neu ist, sind noch keine umfangreichen Studienergebnisse vorliegend, zumindest nicht beim Menschen. Das neue Programm: "Anleitung zum lustvoll Leben: Kung Fu"ist die Fortsetzung von Bernhard Ludwigs 10in2 Konzept.
Ludwigs einziges Requisit auf der Bühne ist eine Plüschmaus. Stellvertretend steht sie für die Labormäuse, mit denen Biologen am Salk Institute in San Diego, Kalifornien, Versuche durchführten. Unterteilt in zwei Gruppen erhielten alle Mäuse hundert Tage lang die gleichen Kalorien fetthaltiger Nahrung zur Verfügung gestellt. Die eine Gruppe hatte den ganzen Tag und die ganze Nacht über Zugang zum Futter, die andere nur acht Stunden nachts.
Obwohl alle Tiere gleich viel konsumierten, verlor die Gruppe, die nur in der Nacht futterte, im Vergleich zu den anderen, satte 40 Prozent ihres Körpergewichts, zeigte keine Entzündungszeichen oder Leberbeschwerden, Cholesterin- und Blutzuckerspiegel blieben im Normbereich. Die Mäuse, die ohne Pause gefressen hatten, waren fettleibig, hatten schlechte Blutwerte, eine Fettleber und deftige Stoffwechselstörungen anzubieten.
Angeblich, so die Forschermeinung, werden die Fettzellen bei ständigem Essen weitergemästet. Zumindest in diesem Tierversuch bestätigte sich, dass der Stoffwechsel von einer Fastenphase nur profitieren kann.
Im Nahrungsentzug stellt der Organismus auf Autophagie um und verliert an Körpergewicht. Was Ludwig charmant als "Naschen vom eigenen Körperfett" bezeichnet ist nicht nur ein Abbau des Fettdepots, sondern verursacht auch eine Zellregeneration.
Nach der üppigen Weihnachtszeit starten viele Menschen die Neujahrsdiät. Die Freude über die verlorenen Kilos währt jedoch nicht allzu lange. Kurz vor der Bikinisaison läutet ein Blick auf die Waage die Winterdepression frühzeitig ein. Meist ist das Körpergewicht dann auch noch höher, als vor der mühsamen Abmagerungskur. Der so genannte Jo-Jo-Effekt ist eingetreten. Das Phänomen ist bekannt und Ernährungsmediziner sind sich längst einig, dass kurzfristige Diäten langfristig keinen Sinn machen. "Übergewichtige Menschen brauchen eine Methode, die ihnen ermöglicht, ihre Ernährungsgewohnheiten generell umzustellen", erklärt Jürgen König, Leiter des Departments für Ernährungswissenschaften an der Universität Wien.
Wer das Fasten regelmäßig bricht und isst vermeidet das Zunehmen. Anders als nach einer Hungerkur, legt der Körper nun keine Fettreserven an. Für sein Programm entwickelte Ludwig gemeinsam mit dem Gourmetkoch Erwin Haas die Marke "10in2": Ein Tag Essen, der "1er", ein Tag Fasten, der "0er" - und das in gerade einmal 2 Tagen.
Dass an den Esstagen nach Lust und Laune geschlemmt werden darf, stimmt so nicht ganz. Bei genauerem Studieren der Methode finden sich sehr wohl Tipps für eine ausgewogene und gesunde Ernährung für die Tage, an denen Essen erlaubt ist. Ludwig zufolge stellt sich nach einiger Zeit alternierenden Fastens das Essverhalten ganz automatisch auf ein Verlangen nach gesünderer Kost um.
In seinem Buch "Die Morgen darf ich essen was ich will Diät" finden die Leser eine genaue Anleitung für die ersten 21 Tage dieser speziellen Diät. So lange braucht der Körper angeblich, um sich an die Esspausen zu gewöhnen. Neben Vorschlägen für ein alltagstaugliches Bewegungsprogramm und Motivationstipps werden Rezeptideen für die Esstage angeboten.
An den Fasttagen oder wie es Ludwig nennt, Nicht-Esstagen bzw. Ess-Frei-Tagen, ist übrigens Kaffee und ein wenig Alkohol am Abend erlaubt. Dem täglichen Achterl Rotwein sagt auch er eine gefäßreinigende Wirkung zur Vorbeugung bestimmter Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach. "Ich möchte die Menschen dort abholen wo sie sind und ihnen einen Weg aus der fetten Welt zeigen", erklärt Ludwig. Wer 10in2 einmal anfängt, muss allerdings dabeibleiben um langfristig davon zu profitieren. (Elisa Weingartner, derStandard.at, 27.12.2012)
Warum scheitern Diäten? Der deutsche Ernährungspsychologe Thomas Ellrott hat sich mit dieser Frage eingehend beschäftigt
Veränderte Hirnregionen bestimmen Essverhalten und Erfolg von Diäten - Frauen brauchen vermutlich stärkere Willenskraft, um das Verlangen nach Essen zu regulieren
Immer mehr Menschen verzichten angesichts der Lebensmittelskandale auf Fleisch - Viele haben ethische Bedenken, Tiere zu essen. Aber ist Vegetarismus gesund?
Der Bericht der Nachrichtenagentur APA über einen Vortrag von Sibylle Koletzko sei "sachlich falsch und irreführend" - Unmut kommt auch von Menschen, die sich vegan ernähren
Kleine Teller, Ballaststoffe, Proteine und Bewegung - Eine Gewichtsabnahme ohne Jojo-Effekt ist nur bei grundlegender Umstellung der Ernährungsweise möglich
Mit Detox-Diäten wird man den Weihnachtsspeck sicher nicht los
Rotwein wirkt am besten - Abstinenzlerinnen nahmen in Langzeitstudie am meisten zu
"Leicht verständlich" bis "zum Vergessen" - Abnehmprogramme von "Konsument" unter die Lupe genommen
Kalorienreduziert genießen bedeutet nicht, dass auf sämtliche Leckereien verzichtet werden muss
Übergewicht hängt oft mit Kummer oder Stress zusammen - Was Abnehmwillige über Diäten wissen sollten
Fleisch- und Fastenperioden im Wechsel
Immer mehr Menschen wenden sich vom Fleischkonsum ab und werden zu Vegetariern oder Veganern - Gerade Letztere geraten in Kritik, Anhänger einer Mangelernährungs-Philosophie zu sein
Bewusstsein für den hohen Wert von reinem Trinkwasser soll gestärkt werden
Gesunde und ungesunde Lebensmittel gibt es nicht, behauptet der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop
Ungesunde Abnehmversuche können zu Anorexie und Bulimie führen - Initiative für Essstörungen (S-O-Ess) setzt auf mehr Bewusstseinsbildung
Verzicht, Reinigung, Läuterung: Fasten ist in vielen Kulturen eine fix verankerte Tradition
EU-Kommission will Bezeichnung aufheben
"Abnehmen ist leichter als zunehmen" - Böhnchen auf dem Teller: Diäten bringen nichts, sagen Experten
Einzelkämpfer halten Diätvorgaben oft nicht ein
Menschen mit wenig Geld können beim Abnehmprogramm “rundum gsund“ mit Hilfe von Experten Gewicht verlieren
Zehn Millionen Euro für die kommenden drei Jahre - 2011 wird Fokus auf Säuglinge, Kinder, Jugendliche, Schwangere und stillende Mütter gelegt
US-Studie lief über neun Jahre: Risiko für Gefäßleiden stieg mit dem Konsum von kalorienarmen Softdrinks um 61 Prozent
Diät-Konzepte funktionieren individuell - Männer tun sich mit kohlenhydratarmen Diäten leichter als Frauen
Ernährung allein ist kein Wundermittel, aber natürlicher Alterungsprozess lässt sich teilweise rückgängig machen
So ein bisschen hab ich hier beim Schmökern das Gefühl, dass hier lauter Missionare posten, die sich schwer tun, eine andere als ihre Meinung stehen lassen zu können.
Ich werde diese Diät ganz sicher nicht ausprobieren. Aber ich probiere überhaupt kein Diäten aus, weil Kochen und Essen für mich viel zu lustvoll besetzt ist, weil ich nicht darauf verzichten mag, mit meinen Kollegen zu frühstücken und mit meinen Kindern oder Freunden zu Abend zu essen. Mein wahnsinnig geheimer Geheimtipp, um trotzdem nicht zuzunehmen: Dreimal die Woche Kraft-Ausdauer-Training. Trainierte Muskeln brauchen einfach mehr Energie als schlappe.
schön, wenn das bei ihnen so gut funktioniert funktioniert. leider sind menschen aber trotzdem verschieden. wenn sie sich also gegen "missionierung" aussprechen, dann bitte beachten sie, dass *ihr* weg auch nur *ihr* weg ist, und nicht für *jeden* taugt. genausowenig wie 10in2 für jeden taugt.
es muss jede/r selber wissen, womit er oder sie abnimmt, und jede/r sollte es auf dem weg tun, der ihm oder ihr am besten entspricht. mir geht krafttraining z.b. auf die nerven, ich setz mich lieber zwei stunden (gern auch länger) aufs rennrad oder das mtb...
auf meine Medikation abgestimmt, d.h. leichtes Frühstück auch am 0-Tag und dann einen dünne Gemüsesuppe mit Eräpfelbeteiligung am Tag verteilt.
Funktioniert super! Mir geht es prachtvoll :)
Und die Ess-Tage zelebrier ich viel bewusster. Ich schiebe nicht mehr irgendwas essbares rein, sondern überleg es mir ganz genau und genieße es :)
Die über Weihnachten sehr knapp gewordenen Hosen passen auch wieder.
Bin ich froh, dass ich mich dazu überredet habe!
funktionert sehr gut für die Gewichtsreduktion.
Für mich ist das leider nichts, da sich mein gesellschaftliches und familiäres Leben ja hauptsächlich am Abend abspielt.
Mit 10in2 ist jedenfalls immer jeder 2. Tag dafür frei - und notfalls kann man ja auch mal einen Jokertag einfügen.
Ein Alternative zu 10in2 wäre ja noch alles um eine Hauptmahlzeit zu verschieben.
1: Abendessen - Frühstück - Mittagessen
0: KEIN Abendessen - KEIN Frühstück - KEIN Mittagessen
1: ....
Wenn der Heißhunger beim Standard 10in2 an Abend zu groß wird, wird durch diese Verschiebung damit die Hungerspitze vor dem Schlafengehen ein wenig flacher.
Ist aber schon etwas komplizierter als die Standardregel.
Wie wärs mit:
Kein Cola, kein Junkfood + frische, gesunde Nahrungsmittel + mehr Bewegen????
Kostet nix, man hat keinen Hunger, man muss auf NIX verzichten und wird innerhalb kürzester Zeit dünner -> und das auf dauer, wenn man nicht wieder beginnt 2l Cola am Tag zu trinken und sich nur Junkfood reinzustopfen.
Freund von mir: hatte 120 Kilo, hats mit Diäten probiert, hat natürlich nicht funktioniert
Dann hat er begonnen sich für Ernährung zu interessieren, er isst genau so oft wie früher -> mittlerweile hat er ca 100 Kilo, wobei er viel dünner aussieht wegen der zus. Muskelmasse -> tendenz sinkend (das innerhalb eines halben Jahres), bewegt sich mittlerweile regelmässig, und fühlt sich besser
ALLE Diäten sind reiner Schwachsinn!
Ich würde ja auch gern intensiven(!) Ausdauersport betreiben, geht aber im Moment nicht aus gesundheitlichen Gründen, die mit Essen gar nichts zu tun haben.
Wie ich noch intensiven(!) Ausdauersport betreiben konnte, hat mein Körper von sich aus eher die gesunden Lebensmittel per Gusto(?) angefordert.
ABER selbst zu DER Zeit, waren meine Blutwerte nicht optimal. Mit 10in2 und jetzt sehr eingeschränktem(!) Ausdauersport sind die jetzt aber Top. UND seltsamerweise, fängt man nach dem Fasttag nach einer Weil AUCH an sich gesünder zu ernähren, wenn auch nicht so extrem wie in meiner Sportzeit.
10in2 ist KEINE Diät im moderen Sinn, sondern eher eine Lebenseinstellung auf kurze (einige Monate) oder auch lange Zeit (einige Jahre).
Außerdem habe ich nicht von intensivem Ausdauersport gesprochen, sondern von statt Aufzug -> Treppe, statt 2 Stationen mit der Bim fahren -> gehen, und wenn mal zeit ist -> eine Runde radeln oder spazieren gehen. Ausdauersport ist natürlich gut, aber nicht notwendig um abzunehmen.
Das und kein Junkfood, keine Softdrinks, und GUTE gesunde Ernährung ohne Einschränkungen, reicht vollkommen aus um dauerhaft abzunehmen. Macht spaß, kostet nix, ist leicht durchzuführen und bringt min. genauso gute Ergebnisse wie die 10in2 Diät. Nur hats halt keinen "coolen" Namen, und wirkt dauerhaft.
Hab niemanden irgendwas vorschreiben wollen. Ist mir doch egal wie fett die Poster hier sind und bleiben.
Das mag bei Ihnen so sein, freuen Sie sich drüber.
Bei mir, der ich das alles mache, reicht's nicht. Zumindest nicht, um die ~ 8-10 überflüssigen Kilo loszuwerden.
Ihre Tipps á la die kleinen Bewegungen zwischendurch sind für mich sowieso selbstverständlich. Bei MIR reicht das aber nicht, weil ich beim Essen auf gewisse Dinge einfach nicht verzichten will die mir schmecken und vermutlich deshalb, weils die Oma in meiner Kindheit mit dem Süßen bei mir übertrieben hat. Wenn mal zuviel Fettzellen schon in der Kindheit aufgebaut wurden, ists dann halt später schwer (im dopppelten Wortsinn).
Lange Rede kurzer Sinn:
Nicht JEDER ist gleich, dem einen fällts leichter, der Andere nimmt schon zu wenn er quasi nur das Essen anschaut.
Um so mehr erstaunt mich, wie Viele hier den Anderen etwas ausreden(!) wollen, das Erfolg bringt UND die zusätzlichen(!) positiven Wirkungen NICHTMAL ignorieren.
Ich spreche von meinen dickeren Freunden -> bei allen hatts mit sowenig Aufwand funktioniert.
Bei ihnen funktionierts nicht, weil sie sich nie an die Tipps gehalten haben -> siehe Süßes. Alle meine dicken Freunde haben auch extrem viel genascht, jetzt gibts halt gesündere Nascherei die genauso gut oder besser schmeckt.
Keiner will Ihnen was ausreden, aber es muss auch erlaubt sein anzumerken, dass es einfachere Methoden gibt.
10in2 IST einfach - von der Methode her.
Was essen zu müssen, was man nicht will und was NICHT Essen zu dürfen was man will ist NICHT einfach - im westlichen Schlaraffenland.
Für mich war das NUR zu der Zeit einfach, als ich noch Ausdauersport mache KONNTE.
Außerdem ist JEDER Mensch anders. Daher funktioniert ja auch nicht JEDE Methode bei JEDEM gleich.
IHRE Methode IST sinnvoll - aber wie gesagt nicht für jeden machbar - Ihre ehemals dicken Freunde sind übrigens IMMER vom Rückfall bedroht im Schlaraffenland, ich weiß von was ich spreche ;-)
Keine Ahnung an was SIE den ganzen Tag so denken, aber NEIN, ich denke NICHT den ganzen Tag ans Essen.
Wenn schon, dann FREUE ich mich auf die nächste Mahlzeit, die ja garantiert(!) kommt.
Diese Mahlzeit wird dann genussvoll zubereitet und förmlich zelebriert - eben KEIN nur nebenbei schnell was reinstopfen!
Kenne SIE eigentlich das Gefühl von Freude?
Wenn ja, dann bitte sein Sie hier etwas weniger mieselsüchtig unterwegs ;-)
Schaffen Sie eigentlich ein Posting ohne mehr oder weniger offensichtliche Beleidigung oder Unterstellung?
Sie müssen sich gegenüber dem rechtfertigen, was Sie früher gemacht haben. Projezieren Sie ihr ungesundes Fressverhalten von früher nicht auf mich.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.